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Projekt RealTheater - WORK IN PROGRESS

Wir finden viele Gedanken auf dieser Seite zu wichtig, als dass sie, weil teils noch nicht korrekt geordnet und ausformuliert, auf privaten Festplatten schlummern sollten. Es geht uns bezüglich manch neuer Worte und Sätze schlicht um eine via Google auffindbare Präsenz im Web für Gleichgesinnte. Im übrigen lässt es sich momentan noch nicht vermeiden, dass manchmal Dinge wiederholt angesprochen werden. Wer Rechtschreibfehler oder Logikfehler findet, der darf sie melden. Die vernetzte und verlinkte Form des Internets in der hier veröffentlicht wird, entspricht der Art des Gehirns besser als ein lineares Schreiben. Dennoch kann es sein, dass aus dem kompletten Material künftig ein Buch und eBook wird: „RealTheater – Wirklichkeit a la carte – Einstieg  in eine selbstkonstruierte Realität“

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1. Projekt RealTheater - Experimentelle Friedensforschung - Eine konkrete Utopie
2. Grundlagen: Philosophischer Hintergrund - Radikaler Konstruktivismus (Wirklichkeitsforschung)
3. Grundlagen: RealTheater und Schauspiel Know-how - Künstlerischer Hintergrund
4: RealTheater & Klartraum (Im Klartraum weiß der Träumende dass er träumt und führt Regie)
5. RealTheater & Liebesforschung - Ist wissenschaftl. Erforschung/Kultivierung der Liebe möglich?
6. Friedensforschung 2.0 - Wir benötigen eine Mobilmachung der Friedensforschung!
7. Projekt RealTheater - Work in Progress - Ausführliche Informationen über das Pilotprojekt

Wie kann man sich RealTheater vorstellen?
Ein fiktives Zusammenspiel von Horst Schlämmer
(1), Dittsche (1) und Anneliese (1):

Hape Kerkeling klagte 2009 in einem Interview bei Spiegel Online (1), dass ihm die Geschichte mit seiner Kunstfigur "Horst Schlämmer" langsam zu entgleiten droht und er deshalb, diese in den Medien sehr bekannte Rolle wieder los werden möchte. Was war passiert?


Foto/Collage: Neo von Terra

Zunehmend wurde nicht Hape Kerkeling selbst zu öffentlichen Veranstaltungen eingeladen, sondern seine Kunstfigur Horst Schlämmer. Es wurde von ihm also die Verkleidung und das Rollenspiel gefordert. Dem intelligenten und eloquenten Hape Kerkeling ging auf die Dauer die grobschlächtige Art seiner gespielten Figur auf die Nerven. Weiterhin baggert Horst Schlämmer im Gegensatz zu Hapes sexueller Orientierung andauernd Frauen an. Horst Schlämmer wurde, auch durch den Kinofilm „Isch kandidiere“(1) (2) eine Person, die in der deutschen Öffentlichkeit langsam bekannter wurde als Hape Kerkeling selbst.
Für das RealTheater Projekt ist diese Problematik zwischen Schlämmer und Kerkeling äußerst interessant.

Um dieses Thema weiter zu vertiefen, stelle man sich nun einmal vor, dass Hape Kerkeling, in der von ihm selbsterschaffenen Charakterrolle des "Horst Schlämmer", zusammen mit Olli Dittrich in seiner ebenfalls selbstgeschaffenen Rolle des "Dittsche" (1) und Anke Engelke in ihrer selbstkonstruierten Rolle als "Anneliese" (1) in einer Wohngemeinschaft zusammen leben würden.  Alle drei würden zum persönlichen Spaß, oder wegen eines wichtigen wissenschaftlichen Projektes (z. B. im "Big Brother Ambiente" von Kameras beobachtet), es auf sich nehmen, diese drei Rollen im vollen Ernst eine Woche lang miteinander zu spielen. Sie würden also die ganze Zeit als diese Rollen miteinander leben. (Alle drei Schauspieler sind Improvisationstalente: Dittrich und Engelke wurden z. B. für die Reihe "Blind Date", eine Improvisation in Spielfilmlänge (1) mit dem Grimme Preis ausgezeichnet.)

Wichtig ist es zu verstehen dass diese 3 Rollen während der gemeinsamen Woche improvisierend gespielt werden und keinen fertigen Text haben. Es handelt sich also weitgehend nicht um eine Rolle mit Drehbuch und auswendig gelernten Texten, wie im Kino, Theater oder Krimi. Improvisierte Rollen, sind Rollen, die lediglich mit feststehender Ausgangsrolle und Anfangsszene, ab dem Start frei improvisierend ins reale Leben geschickt werden. Also eine Rolle, die letztlich so reagiert, wie Du und ich, mit dem einzigen Unterschied dass nun die "Ich-Rolle" nicht historisch und kausal gewachsen ist (das was wir real nennen), sondern frei, künstlerisch erfunden und konstruiert wurde. 

Warum liebt das Publikum gut gespielte Avatare bzw. „Alter Egos“ wie Horst Schlämmer, Dittsche, Anneliese? Weil Avatare im Gegensatz zu "normalen" Menschen eine Spielrolle verkörpern. Eine Spielrolle hat mehr Freiheit und ist im sozialen Handeln freier und weniger angreifbar. Sogar ein ernster verbaler Angriff der Spielrollen untereinander bleibt dennoch Spiel. Avatare verbreiten sogar die Aura des Spiels um sich herum, die den üblichen tierischen Ernst auch in ihrem Umfeld untergräbt (besonders für alle die eingeweiht sind, dass dieser Mensch in der üblichen Definition "nicht echt" ist).

Man stelle sich nun noch eine weitere Intensivierung dieses Projektes vor: Horst Schlämmer, Dittsche und Anneliese würden 4 Monate lang Tag und Nacht als ihre Kunstfiguren in einem „Big Brother Haus“ leben. Dies wäre prinzipiell möglich. Nach etwa vier Monaten wird durch normale psychologische und soziale Prozesse eine Rolle unwirklich, wenn man sie nicht mehr lebt und erneuert (hier z. B. Hape Kerkeling) und gleichzeitig bekommt nach dieser Zeit eine neue Rolle "dominante Realität" wenn man diese etwa 4 Monate täglich durchgehend lebt... (z. B. Horst Schlämmer).
Worauf ich hinaus will: "Lebe 4 Monate eine konstruierte Rolle, die im System mit anderen Leuten anerkannt wird, indem sie Resonanz und Bestätigung bekommt, und diese Rolle wird real und könnte prinzipiell auf unbestimmte Zeit lebensecht weiterleben".  Eine unglaubliche Behauptung und gleichzeitig eine Art "über seinen Schatten zu springen" und sein zu können wer man will, wenn dies klappt. Theater würde durch eine Langzeitimprovisation mit einer Wunschrolle zur Realität werden. Das Projekt RealTheater soll unter anderem diese Möglichkeit wissenschaftlich erforschen und bestätigen oder widerlegen. Solch ein Forschungsprojekt gab es noch nie.

Was ist der Unterschied, wenn man eine Figur „spielt“, oder wenn man eine Figur „ist“? (Hape Kerkeling sagte zu seiner Rolle des Horst Schlämmer: "Es ist eine Rolle. Ich bin immer auf einer Meta-Ebene derjenige, der die Marionette bewegt... Mit Schlämmer kann ich Dinge tun und sagen, die ich sonst nie wagen würde. Das war bisweilen schon befreiend."(1))
Wenn man eine Rolle "spielt" hat man sich selbst entschlossen diese Figur zu sein, und beim "normalen Ich" ist man diese Figur automatisch durch Geburt und die (kausale) eigene Geschichte.
Hier nun die „Sein oder nicht sein“ Schlüsselfrage: Was ist besser? Das zu sein, was man wünscht, oder das zu sein was einem vorgegeben ist, bzw. wenn beides real möglich ist, was ist freier und fühlt sich besser an?

"Der Mensch ist nur Mensch, wenn er spielt."
Friedrich Schiller

Dieser Gedankengang, der es verdient hätte auf den Titelseiten unserer Medien zu stehen, ist sehr wichtig, da er die Weltwahrnehmung komplett verändert. Man könnte fast von zwei Parallelwelten sprechen. Die Tatsache ob man etwas spielt (ob man also aktiv wählen kann und selbst Regie über sich führt) oder ob man etwas „ist“ (ob man unveränderlich auf „Autopilot“ gestellt und sich in einer Art Schiene oder an "Marionettenschnüren" bewegt, und so seinen vergangenheitsgesteuerten Film ablebt) verändert die ganze Welt, die ganze Wirklichkeit. Schicksal oder kreative Freiheit das ist die Frage!

A: (zum Begriff: „spielt“) Das gespielte ich, der Avatar ist autonom und frei, der Spieler ist wie im Klartraum (1) „luzider Regisseur“ seiner Handlung, er ist selbstbestimmt durch seinen Willen und seine Intuition und Kreativität. Er ist Künstler und Erfinder, der sich darüber bewusst ist, das er die eigene Spielfigur, und damit sich selbst als Spielfigur steuert. Es handelt sich hier um ein kreatives, spielerisches und künstlerisches Ich. Wer spielt ist lebendiger, gesünder und hat mehr Energie.
B: (zum Begriff: „ist“) Das historisch gewachsene ich bindet einen in die kausale Geschichte des existierenden ein, gleichsam wie eine Figur, die meist durch "Sachzwänge" aus einem Film nicht heraus kann und meist auf Autopilot gestellt die Schiene der Vergangenheit in die Zukunft weiterführt. Das historische Ich ist das letztlich fremdbestimmte Ego ich, (was im Lebenslauf steht, bedeutet meist, Du lebst nicht Dein Leben, sondern in vielen Bereichen das Deiner "Urgroßväter") dessen Freiheit sich oft auf die Wahl des Autos und der Marke der Zahnpasta beschränkt, (aber selbst diese Entscheidungen sind nicht frei, denn sie sind von außen, von einer Suggestions- und Werbebranche beeinflusst.) Das NORMale Ich konstruiert das Leben nicht selbst, sondern es konsumiert das Leben weitgehend als passiver Erdulder bzw. Zuschauer (z.B. vor dem TV). Solange über 90% der Menschen auf diesem Planeten in dieses fremdbestimmte "Vergangenheits-Ur-Werk" eingebunden sind, ist z. B. echte Demokratie nur ein Wunschbild und das angebliche Symbol unserer Freiheit, die Freiheitsstatue ist nur eine erstarrte Figur. Der Mensch ist dann meist lediglich so etwas ähnliches wie eine Art geldgesteuerter Roboter in einer "maschinellen Welt", wovor schon Chaplin im Film: "Moderne Zeiten" (1) gewarnt hat.

Den Spielern (Engelke, Kerkeling, Dittrich) der Figuren (Anneliese, Schlämmer, Dittsche) wäre bewusst, dass sie diese Figuren nicht „sind“ sondern diese nur „spielen“. Sollten sich diese gespielten Figuren also miteinander verkrachen, dann endet der Streit normalerweise in einem offenem oder heimlichen Gelächter, weil die Spieler im Hintergrund über den Ernst ihrer Kunstfiguren lachen müssen. Bei einem Langzeitspiel ist es also sehr wichtig nie ganz zu vergessen dass man spielt. Das frühere Ich bekommt vermutlich dadurch mit der Zeit die Rolle des Regisseurs, die Metarolle, und wird zum Spieler, der den Gespielten steuert. Je länger der Ernst des Spiels beibehalten wird, desto experimenteller und für das Thema RealTheater wichtiger wird das Spiel. Was passiert mit den Schauspielern wenn das übliche Lachen am Ende des kurzfristigen Rollenspieles wegfällt und wenn gar der Ernst des Rollenspieles und der Spielrolle monatelang aufrecht erhalten wird? Ist Identität generell von der Ernstnahme abhängig? Werden die gespielten Rollen immer realer, je länger sie ernsthaft gespielt werden? Beides ist sehr wahrscheinlich. Kann man auf diese Art eine Wunschrolle zum Leben bringen , seinen Avatar realisieren? Geht vielleicht noch mehr? Könnten geübte Schauspieler gar ein fließendes und dynamisches Ich und eine dynamische Realität entwickeln? Jeder kann Schauspieler werden, man kann das lernen. Die Frage der Identität, Wer bin ich?"(1) ist eine der spannendsten Fragen überhaupt und sie ist noch lange nicht endgültig durch die Wissenschaft beantwortet. Identität ist mehr Software (Gehirnaktivität) statt Hardware (Körper) und Identität ist abhängig von Kommunikation, Resonanz, Erlebnissen, Erfahrungen, Gruppendynamik und den Projektionen die Mitmenschen aufeinander und gemeinsam miteinander projizieren.

Ich hoffe der Leser kann mir geistig folgen, wenn ich diesem Szenario (mit den 3 „Avatar“-Spielern die in unserer Annahme 4 Monate in einer Art Big Brother Haus leben und beobachtet werden), nun ein weiteres mögliches Element hinzufüge:
Dieses Ensemble könnte, solange sie nicht als "übliche normale Personen" leben, sondern nun als erfundene Figur spielen, sämtliche auftretende sozialen und psychologischen Probleme dieser Figuren lösen (ähnlich einer
Deus Ex Machina). Realität wird nun in einem Spielrahmen inszeniert.
(...und ist in diesem "Spielfenster" ähnlich gut vor Absturz gesichert, als wenn z. B. Linux auf einem Windows Rechner als Emulation läuft. Wenn also in solch einem System Linux abstürzt, dann stürzt der PC nicht ab, da Linux nur simuliert wird. Man kann also ohne die Gefahr eines Hardwareschadens nun mit Linux experimentieren)

Im Extremfall würde das Erlebnis der gespielten Figur (Horst) jedoch das unfreiere Ego des Spielers (Hape) mit seinen charakterlichen Festlegungen herausfordern oder dessen Grenzen überschreiten. Schauspiel ist nun einmal bewusstseinserweiternd, bringt erweiterte Möglichkeiten des Seins und Handelns und der Empathie mit vorher fremden Rollen. Was wäre wenn Horst mit Anneliese..., würde Hape seiner Rolle Horst das im Spiel erlauben, da Hape ja nicht heterosexuell ist? Wie weit würde Hape das erlauben? Ein Kuss oder mehr? Was wäre wenn beide sich als Rolle verlieben? Was wäre wenn beide sich als Rolle UND als "Realmenschen" verlieben? Es passiert oft, dass Schauspieler aus einer gespielten Liebes-Rolle ernst machen. Und überhaupt... wenn monatelang gespielt würde, wer ist denn jetzt eigentlich der "Realmensch"? Der Spieler oder der Avatar...? Wäre man generell nicht eher derjenige, den man selbst ganz bewusst und willentlich auswählt, anstatt der, den einem der Lebenslauf und die Vergangenheit vorwiegend ohne zu fragen aufzwingt? Das geht schon beim Namen los. All diese Fragen sind noch nicht eindeutig geklärt. Es ist aber sehr wichtig dies zu klären und solche Experimente endlich wissenschaftlich begleitet durchzuführen, weil eine sehr hohe nutzbare sozialpsychologische, künstlerische, friedensstiftende, vereinigende und lustvolle Energie in diesem Gebiet steckt! Das alles wäre eine hochinteressante Grundlagenforschung.
Wer hier Angst vor dem Neuen hat, zu dem kann ich nur sagen, dass wir ohne neue Friedens-Lösungen zum Beispiel unser AtomwAffenproblem kaum in den Griff bekommen werden. Wenn schon Angst, dann sollten wir eher aus Angst vorm zerstörerischen Alten das Neue wagen!

Um von diesem Beispiel zum RealTheater Projekt zurückzukehren, jetzt stelle man sich vor, dass dies mehr als 3 Leute wären, die ein paar Monate als Avatar in einem Haus leben, z. B. 19 Leute... Die Leute sollten vorher schauspielerisch geschult werden. Mindestens würde ich hier einen 10 Tage Workshop voranstellen, in dem auch die philosophischen Aspekte erörtert werden. Jetzt stelle man sich noch vor, dass alles verfügbare an Bühnenbildern, Kostümen etc. für Paradies-Szenarien verfügbar ist, damit die Avatare in diesem kreativen Laboratorium Best Case Szenarien konstruieren können. Zusätzlich stelle man sich vor, dass die schönsten bekannten Verhaltensweisen unsrer Spezies uns in einem Film und Literatur Archiv zur Verfügung steht. Das ist heute wirklich so, wir haben zigtausend Filme, die jeder ausleihen kann (oder sofort auf Stichwort verfügbar z. B. über YouTube) und aus denen man Rollen, Gefühle, Szenario-Aufstellungen in die Realwelt übernehmen kann. Die Theaterpädagogik arbeitet seit langem damit. Wir benötigen für die Arbeit mit der Gruppe also auch einen größeren Bildschirm mit Internet Anschluss.

((ARBEITS-LESEZEICHEN - von oben bis hierher wurde die Rechtschreibprüfung durchgeführt))

Wenn eine schauspielgeübte und konstruktivistisch (1) informierte Gruppe ihre Imaginationen, Gedanken und Handlungen bündelt und in Einklang bringt (Kohärenz), dann kann diese Gruppe jede gewünschte soziale Realität realisieren, auch die Bestmögliche! Das Beenden von Aufmerksamkeit sollte ebenfalls synchron geschehen. Eine geübte Gruppe die ihre Aufmerksamkeit und Imagination syncron lenkt, hat Szenarien, "Spirits" und Rollen unter ihrer Kontrolle. In der (geschichtlich-kausalen) Realität, die wir "normal" nennen, haben dagegen die historischen Rollen/"Spirits"/"Geister",( also die "mentale Software" die individuell und kollektiv auf unseren Gehirnen läuft) sozusagen die Menschen unter Kontrolle. Deshalb kann kaum einer über seinen Schatten springen und der normale Lebenslauf hat eine vorwiegend lineare Ich-Struktur. Wir sprechen hier von Themen, wie Aufmerksamkeit, Fokus, Synchronisierung, Imginations-Realisierung usw. die zwangsläufig Thema eines üblichen Schauspielunterrichts sind und mit denen dort ganz selbstverständlich umgegangen wird. Nur das konstruktivistische Element ist neu, verändert aber die Gewichtung des Ganzen wesentlich.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, stellt sich die Frage, was denn passieren würde, wenn eine Gruppe geübter Schauspieler, die Thesen hier ernst nehmen und mit ihren professionellen Fähigkeiten auf der RealTheater Bühne nun nicht „nur ein Schauspiel“, sondern Realität live in Echtzeit realisieren (die ihre Gehirne dabei auf gemeinsame Imaginationen, auf Ernst und Glaube synchronisieren). Dadurch wäre für diese Gruppe, alles was gespielt wird Realität und wir hätten hier etwas verwirklicht, was (als Gruppe) dem Zustand und der Freiheit eines Klartraums (1) entspricht. Diese Gruppe kann realisieren, was immer sie sich vorstellen kann. (Eine Kultur der Regiepausen und Richtungsentscheidungen, sowie persönliche Freiheit von z. B. Beziehungsverpflichtungen vorausgesetzt). Alles kann wie im Klartraum zu jeder Sekunde gestoppt werden. Wir hätten eine absolute und gelassen- heitere Kontrolle über die Rollen und Szenen, also praktisch über die ganze „Software“, die auf einem menschlichen Gehirne und Sozialsystemen laufen kann. Wir hätten hier den Zustand des Improtheaters bis hin zur Realität intensiviert und wir könnten diesen Zustand im Prinzip zeitlich unbegrenzt ausdehnen. Die Macht der Gruppe und die dann notwendige Entwicklung einer ästhetischen Kultur sollte dazu führen um diesen Zustand zu erhalten und im „kreativen Modus“ zu bleiben.

Das Thema des Schauspielunterrichts: „Wie funktioniert Glaube“ sollte auf den Grundschule-Lehrplan jedes Menschen. Dieses wichtige Element, für das die Gesellschaft erst heute im Kommunikationszeitalter reif ist, sollte nun in den Focus der Wissenschaft und Aufklärung genommen werden. Eine mögliche künstlerische Realität die weitgehend auf dem Glauben basiert, fordert gerade dazu auf, unsere beiden „magischen“ Berufssparten“, Schauspiel und Religion, wissenschaftlich zu untersuchen und ihre mächtigen Fähigkeiten (ohne Dogma und Vernebelung) in den Dienst von uns Allen zu stellen.

Das RealTheater Projekt will zeigen wofür Schaupiel, Theater und Schauspielnterricht sonst noch alles gut ist. Da geht noch viel mehr als das, was wir kennen und nutzen. Es gibt hier bisher viel zu wenig fachübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit und Experimente. Hier im Themenbereich der Möglichkeiten und Anwendungen unseres Gehirns gib es noch "ganze weiße Landkarten von Möglichkeiten" zu endecken, ein Neuland, das noch nie systematisch erkundet, ausprobiert und erforscht wurde.

Wenn wir erkennen, dass der Mensch unmöglich objektiv sein kann, und dass die Welt auf den Säulen der Subjektivität steht, dann wird es nötig damit aufzuhören die Welt nur aus einer Perspektive, unser eigener und unserer bisheriger zu betrachten. Um den eigenen Standpunkt aber wirklich zu verlassen ist es absolut nötig in die Rolle des andern zu schlüpfen, was erst mit Theatermethoden wirklich gut und real funktioniert.
Weiterhin ist es wichtig seine eigenen subjektiven Impulse und Eindrücke ernst zu nehmen, auch wenn sie der allgemeinen und scheinbar einzigen Wahrheit entgegenstehen. "Glaube Dir selbst und Deiner eigenen Wahrnehmung! Um die eigene subjektive und wahrhaftige Sicht ernst zu nehmen und zu kommunizieren ist eine Überschreitung der inneren und äußeren Zensur, sowie der einengenden Kommunikationsmauern unerlässlich. Willkommen im Kommunikationszeitalter!

Die Enträtselung und Kultivierung des Glaubens - Schauspieler glauben was sie wollen und wünschen

Die Romanfigur "Peter Pan" lebte auf der fiktiven Insel "Neverland" (Nimmerland/Niemalsland). Dies ist ein Ort an dem Kinder niemals erwachsen werden und ihre Fähigkeit, durch Fantasie & Spiel Realität herzustellen, behalten. "In Neverland muss man nur an etwas glauben, damit es passiert." (1)

Der Glaube (nicht nur speziell der religiöse) hat eine weit größere Macht auf unser Leben und die Alltags-Wahrnehmung unserer Realität, als uns bewusst ist. Deshalb wird es heute Zeit diese wichtige Fähigkeit des menschlichen Gehirns nicht nur religiös oder beim Schauspiel, sondern vor allem wissenschaftlich näher zu betrachten um sie umfassend beherrschen zu lernen und frei nutzbar zu machen. Es geht darum, die Fähigkeit des menschlichen Gehirns zu Glauben zu verstehen und zu zivilisieren, damit nicht der Glaube uns in seiner zufälligen Willkür beherrscht (oder seine Instrumentalisierung durch andere zwecks Machtgewinnung und Manipulation von anderen über uns). Deshalb wird es wichtig in Erfahrung zu bringen wie Glaube funktioniert und wie man ihn selbstbestimmt anwendet. Aber auch wie man sich ihm und seiner Weltbild/Selbstbild-Imaginationen selbstbestimmt wieder entledigt. Im Schauspielunterricht lernt man das.

Ohne das Element des Glaubens ist Schauspiel minderwertig. Glaube lässt Realität entstehen. Glaube löst Gefühle aus. Der menschliche Körper glaubt das, was sein Gehirn ihm als Bild der Realität signalisiert und reagiert auf dieses Bild mit Gefühlen, und zwar auch dann, wenn dieses Bild eine Projektion ist. Glaube entsteht durch Fokussierung, durch gegenseitigen Bestätigung des gemeinsam focussierten, durch Wiederholung, durch dem Ausschluss oder Verbot des Zweifels. Es entwickelt sich ein Gesamtbild das sozusagen zur Wahrheit gestempelt wird. Glaube entsteht durch Kommunikation, wozu auch der "innere Dialog" des eigenen Denkens gehört. Vor allem aber entsteht Glaube durch Ernstnahme und er verschwindet wieder durch das entziehen der Ernstnahme, z. B. durch lachen. Durch die menschliche Imaginationsfähigkeit und Projektionsfähigkeit des Gehirns können viele Dinge entstehen die nicht real sein müssen, durch gemeinsam/kollektiv synchronisierte mentale Projektion aber real werden. Dies alles war bisher oft ein Fluch, weil es oft zu Standpunkts- oder Glaubenskriegen führte. Wenn wir damit bewusst umgehen würden, dann könnte dies zu einem Segen werden, da wir damit gemeinsam willentlich verschiedenste Realität gestalten könnten und zwar (und dies ist hier besonders wichtig) zum Guten, zu unseren Träumen und Wünschen, zu Best Case Realitäten, zu Paradies- und Spiel Wirklichkeiten. Wir alle könnten Avatare werden, wir alle könnten Künstler werden, wir alle könnten Schauspieler werden die frei das spielen und improvisieren was wir wollen.

In meiner eigenen schauspielerischen Ausbildung war der Glaube an die Wiklichkeit der Rolle und des imaginativen Szenarios immer wieder ein Unterrichtsthema und wurde monatelang zum Beispiel durch Imaginationsübungen eingeübt, (z. B. mit absolutem Ernst und ohne Widersprüchen in den exakten Handlungen 20 Minuten ein nichtvorhandenes Fahrrad putzen) bis meine Imaginationsfähigkeit so geschult war, dass mein Körper innerhalb Sekunden jede intensive Imagination von mir ernst nahm und mit Gefühlsausschüttung und Realitätsorientierung darauf reagierte. Ich lernte also mir selbst zu glauben, indem ich meine Imaginationen/Projektionen ernst nahm. Als Kinder beherrschten wir das alle einmal und bei einem guten Schauspielunterricht kann das jeder wieder aktivieren, das ist keine Sache von Talent, sondern von Übung (dazu gehört auch Entspannungsarbeit, Sensibilisierung der Sinne...).

Beispiel imaginäres Fahrrad putzen: Für den Nichtschauspieler mag eine solche Tätigkeit absurd klingen. Das erstaunliche daran ist aber die Erfahrung, dass dieser Gegenstand und diese Tätigkeit real erscheinen, je länger man sie ausführt (Solche Übungen, Erlebnisse und Erfahrungen macht jeder Schauspieler bei der Ausbildung).
Die Projektion scheint sich, durch die Aufmerksamkeit auf die Projektion, vor die reale Wirklichkeit zu schieben und diese zu überdecken. Man erinnert diese Szene auch im Nachhinein so, als hätte man an diesem Tag wirklich z. B. 15 Minuten lang sein Fahrrad geputzt. Das klingt verrückt, ist aber so.
Fast jeder kennt dieses Phänomen zumindest daher, das man sich schon einmal eingebildet hat, einen Floh abbekommen zu haben, dann fängt es wirklich an zu jucken. Das Gehirn erinnert also die Impulse eines Insektenbisses und projiziert, was das Gehirn nun selbst erschafft auf die Realität und hält die eigene Erfindung für real.
Wenn diese reelle Empfindungen bei Schauspielübungen nach einer Zeit gut gelingen, dann scheint der eigene Körper plötzlich großen Respekt vor der Realisierungskraft der eigenen Imaginationsfähigkeit zu bekommen und er beginnt, wie ein Kind das überzeugt wurde, an die eigene Fähigkeit zu glauben. Ab diesem Zeitpunkt hat man die eigene Gefühlsbasis und den Glauben unter der Kontrolle seines Verstandes. Man stellt sich also etwas vor (und begibt sich durch die Handlung, des "so tun als wäre dies real") mit Ernst und Glaube fokussiert, aktiv in die Vorstellung hinein und sie wird real erlebt. Sowohl im Fühlen, im Denken, d. h. im inneren Dialog und, im wahrnehmen.

Wir benötigen Aufklärung über die Kraft und das Know-how des Glaubens und die selbstbestimmte Anwendung dieser mentalen Kraft. Der Umgang der wichtigen Funktionen des Gehirns, der Aufmerksamkeit, der (Selbst- & Fremd-) Manipulationsmöglichkeiten usw. gehört in die Grundschule der Moderne. Es richtet zu viel Schaden an diese Kraft wie bisher dem Zufall oder der Willkür von Leuten zu überlassen die diese Kraft teils zum Machterhalt oder gar zur Gewalt nutzen. Theaterpädagogik in Kombination mit Gehirnforschung und Philosophie könnte heute diese Aufklärung leisten.

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RealTheater ist der Versuch die Grenzen des Theaters zu sprengen und die Künstler und Theaterleute mit ihren "Waffen" der Argumente und Spiellust von der Bühne aus hinauszuschicken, um das pleitegehende Land der trägen Sesselpupser, der aggressiven Keulenschwinger, der hassenden Liebhaber und der todernsten Wahrheitsträger zu erobern!

Warum sich als Schauspieler nur auf eine Bühne verbannen lassen? Ein Angriff von dort auf die Realität und Wirklichkeit wäre zeitgemäße Avantgarde! Dieses RealTheater "Theaterstück" soll letztlich den Wunsch im Zuschauer wecken, seinen passiven Zuschauerstuhl zu verlassen, die Schwelle zur Bühne zu überwinden und einzutreten.

Zukunftssimulation: Wir versuchen eine Traumwelt, eine Zukunftswelt ohne Angst und Gewalt so exakt zu simulieren, dass sie durch die Simulation real und lebendig wird und sich, falls dies funktioniert, geplant und geordnet durch Multiplizierung des gefundenen Modells auszubreiten beginnt.

"Der Vulkan der Kunst möge ausbrechen!"
Jonathan Meese (1)

Wir benötigen eine Allianz aus Kunst und Wissenschaft!
Kunst ist zu wichtig, um sich nur in den Händen der Künstler zu befinden und Wissenschaft ist zu wichtig, um nur in die Hände von Wissenschaftlern zu gehören.

Wir leben meist im "Automodus" bzw. Automatikmodus. Dies bedeutet, dass viele Leute ihr Leben auf eine Art Autopilotfunktion gestellt haben, die fast vergleichbar ist mit einem nächtlichen Traum bei dem man während des Traums nicht weis, dass man träumt und bei dem man deshalb nur zusieht, anstatt die Regie zu übernehmen. Das Leben wird als etwas wahrgenommen, das man in wesentlichen Punkten nicht verändern kann. Man kann zwar bestimmen, welches Waschmittel man kauft, aber man kann nicht bestimmen wer man sein will. Der hineingeborene Zufall, der aus der eigenen Perspektive gesehen, den Namen "Schicksal" trägt, nagelt uns fest. Auch deshalb, weil es den anderen Leuten ähnlich geht und wir uns gegenseitig am Zaum unten halten. Wir versuchen möglichst wenig anzuecken und werden deshalb ein Rädchen im Getriebe einer mechanischen Weltmaschine die den Planeten und unsere Gesundheit zerstört. Trotz vieler schöner Worte in vielen schönen Büchern schaffen wir es meist nicht alleine, aus unserer "Selbsthypnose" und unseren historisch gewachsenen Lebens-Rhythmus auszubrechen. Wir nutzen die Freiheit der Möglichkeiten nicht, weil uns die gemeinsame Absprache und die gemeinsame Synchronität zur Selbstbefreiung fehlt. Dies sollte sich ändern!

Wenn es gelingt unsere freien Wunsch-Träume zu verwirklichen, dann erwachen wir automatisch aus dem gewalttätigen historischen Traum.

"Jeder Mensch ist ein Künstler"
Joseph Beuys (1)

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Es ärgert mich als Schauspieler und Schauspiellehrer, wenn wie oft üblich, Nichtschauspieler das Wort "schauspielen" mit dem Wort "unecht, faken, fälschen, pseudo..." gleichsetzen. Das ist so als würde man das Autofahren nur mit Unfällen in Verbindung bringen. Das sind Leute, die Schauspiel mit billig produzierten "Daily Soaps" oder anderer  "Naiv- Schauspielerei" gleichsetzen. Dieses minderwertige Bild von Schauspiel (das durch kostensparende Sender unterstützt wird, die unter miesen Bedingungen mit Laien arbeiten) entsteht nur bei Leuten, die von der Tiefe und vom Know-how dieses Fachgebiets wenig oder keine Ahnung haben.

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Die Zeitschrift Zeit.de brachte zum Jahreswechsel 2008/2009: "Die 12 großen Fragen der Wissenschaft". Darunter das Thema: "Was ist Realität". Da dieses Thema einen Bezug zum Projekt RealTheater hat, wurde von mir der folgende Leserkommentar geschrieben. Hier der zugehörige (1) Dialog:

Zeit.de Forum - 31.12.2008 von Neo von Terra:  

RADIKAL die "Realität" neu KONSTRUIEREN ist möglich!

Unsere Wirklichkeit ist nicht mehr und weniger als eine gemeinsame Abmachung was wahr und ernst zu sein hat und welche Perspektive zählt.
Wenn wir, die wir bisher unbewusst die Konstrukteure dieser Wirklichkeit sind, beschließen würden die Formung der Wirklichkeit bewusst in die Hände zu nehmen, dann könnten wir das tun!

Ich bin Schauspieler und Schauspieler können ihre Realität manchmal selbst bestimmen und  zwar nicht nur in festgeschriebenen Rollen und Stücken, sondern so echt wie das Leben selbst ist. Dies geschieht zum Beispiel während der schauspielerischen Ausbildung und manchmal stellte ich mir dabei die Frage: „Sind wir Menschen vielleicht alle Schauspieler und die Welt ist eine Bühne“ ohne dass dies den meisten bewusst ist? (So wie Herman Hesse dies im Roman „Der Steppenwolf“ beschrieben hat.) Und könnten wir unsere relativ festgeschriebene (kausale) Geschichte hinter uns lassen, indem wir aus unserem linearen Film heraustreten und bewusst unsere Wünsche leben? Könnten wir über unseren Schatten springen?

Es gab 2 Filme, die zeigten, das eine konstruierte Realität/Simulation die Macht hat real zu werden: Der Film „Die Welle“ mit Jürgen Vogel und der Film „Das Experiment“, beides basierte auf einer wahren Begebenheit.
Es gab nie ein ähnliches Projekt, das ein Best-Case Szenario zum Ziel hatte und ich behaupte nun, dass ein solches Projekt das Potential hätte, die Friedensforschung auf eine neue (praktische) Stufe zu heben. Wir könnten an Wünschen arbeiten. Es geht um ein interdisziplinäres Pilotprojekt das Schauspiel Know-how und Philosophie zusammenbringen soll. Das Projekt nennt sich „Realtheater“ und eine nähere Erklärung gibt es auf  www.radikaler-konstruktivismus.de

Wenn wir erkennen, dass der Mensch unmöglich objektiv sein kann, und dass die Welt auf den Säulen der Subjektivität steht, dann wird es nötig damit aufzuhören die Welt nur aus einer Perspektive, unser eigener zu betrachten. Um den eigenen Standpunkt aber wirklich zu verlassen ist es nötig in die Rolle des andern zu schlüpfen. Damit wird der Begriff „Polykontexturale Logik“ wichtig (Ein Begriff aus der Systemtheorie):     http://www.web-tv-nuernberg.de/PolykontexturalLogik.htm

Antwort auf diesen Forenbeitrag - Zeit.de Forum - 05.01.2009 von Heinz Georg Schuster(1) :

Selbst Konstruktion der "Realität" hat Grenzen

Ich schlage Ihnen vor, dass Sie auf Ihre Bühne einen richtig dicken, großen Wackerstein legen und Sie zeigen mir dann, wie Sie diese Realität schauspielerisch weg konstruieren. Bin mal sehr gespannt.
Mit freundlichen Grüssen,

Heinz Georg Schuster

Antwort auf diesen Forenbeitrag - Zeit.de Forum - 10.01.2009 von Neo von Terra:

Die Konstruktion der Realität geht oft erschreckend weit

Den Wackerstein können wir natürlich nicht telepathisch wegblinzeln (Ich muss hier an die Comedyserie "Bezaubernde Jeannie" aus den 60ern denken, dort ging das). Wir müssten also genauso Hand anlegen, wie die Leute die den Stein auf die Bühne gelegt haben.

Aber! wir können, ohne uns die Hände schmutzig zu machen, als Schauspieler und Konstruktivisten, den Wackerstein umdeuten. Dieser Wackerstein würde damit sofort die Definition verlieren, die wir unter "Wackerstein" verstehen und er wäre z. B. ein Tisch, oder ein heiliger Altar, oder ein Monolith zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen wie im Film "2001", oder ein Haufen Atome, oder die größte „Mon Chery“ Praline der Welt.
Für gute Improtheaterspieler eine leichte Übung. Und sie können es glauben, dass Schauspieler während des Spiels diese Deutung absolut ernst nehmen und durch ihre Imaginations- und Projektionsfähigkeit damit sogar sehen, was sie sehen wollen ;-)
Wir hätten dann also durch gemeinsame Definition/Konstruktion aus einem Handicap auf der Bühne (Wackerstein) sogar etwas Wertvolles geschaffen.

Wir Alle (also auch Nichtschauspieler) haben diese Projektionsfähigkeit und wir wenden sie an und malen damit unsere Welt aus, allerdings meist unbewusst.

Wenn ich hier die Philosophie des Radikalen Konstruktivismus anspreche, oder das alte Problem der Philosophie, die sich manchmal so weit hinauslehnt zu behaupten, dass es unsere Realität angeblich gar nicht gibt, dann sollte man dabei genau differenzieren. Es gibt diese unsere heutige Art von (soziale) Realität sehr wohl, und zwar letztlich weil wir sie glauben. Sie könnte sich aber, wenn unser Glaube an diese Art Weltbild den Lachkrampf bekäme, zu einem völlig anderen Weltbild ordnen - wie ein Kaleidoskop, das man zum Kipppunkt dreht. Es gibt also stets mehrere mögliche Realitäten/Wahrheiten, die abhängig von unserer Art der Kommunikation und unserer momentanen Mainstream- Perspektive/Standpunkt sind.

Wir erschaffen mit unseren Gehirnen eine kollektive Definition und Übereinkunft der Dinge um uns, indem wir oftmals Widersprüche ausblenden.
Allerdings gehen wir manchmal erschreckend weit ins Absurde mit unserer Sturheit der Deutung, die andere Informationen verdrängt. Im Beispiel mit dem Wackerstein könnte die Gemeinschaft auch behaupten: "Da steht gar nichts" und jeder der sich hier das Bein verletzt und dann nicht klug (entgegen der eigenen Wahrnehmung) verkündet, über die eigenen Beine gestolpert zu sein, sondern behauptet "hier steht ein Stein" kommt ins Irrenhaus, weil er dem Weltbild auf das sich die Allgemeinheit geeinigt hat, widerspricht.
Dies funktioniert deshalb, weil die Masse, die weit entfernt ist, beglaubigt was Realität zu sein hat und nur die Minderheit direkt am „Stein“ die entgegengesetzte Erfahrung macht.

Wie oft wohl fällt unsere Gesellschaft neben der Perspektiven-Falle außerdem auf den Placebo Effekt herein (nicht nur im medizinischen Bereich) und auf die ständige Wiederholung der Suggestionen (nicht nur der Werbung) und generell auf sich selbst erfüllende Prophezeiungen. (Zum Beispiel Schäuble und G. W. Bush: Die Rüstungsindustrie benötigt dringend den Kreislauf aus Angst und Gewalt. Das Ende des Kalten Krieges war eine Katastrophe für die Rüstungsindustrie und es wurde damals versäumt diese Industrie zum Beispiel mit einen „Weltmarshallplan“ (1) zu beschäftigen.)

Unsere geistigen und kommunikativen Konstruktionen wirken vorwiegend auf die soziale Wirklichkeit, aber sie wirken auch immer mehr auf die reale Wirklichkeit des ganzen Planeten. Wenn man sich in einer Stadt mal umsieht, dann sieht man fast keinen Ort mehr, der nicht durch unsere Art des Denkens konstruiert und erschaffen wurde.

Wir auf diesem Planeten konstruieren gemeinsam intuitiv unsere Geschichte (fast vergleichbar wie beim Gläserrücken: Manche führen dabei die Hand durch Intuition oder innere Impulse, manche führen mit Absicht, die meisten lassen sich führen. Es ist eine kollektive Bewegung.)
Aber wenn wir uns absprechen würden, dann könnten wir gemeinsam Regie führen und die "Kausalitäts-Rinne" bzw. die wilde und gewalttätige Art der Weltregie verlassen (Monopoly/Schach/Go) und Spiel und Spielregel eines höherwertigen Spieles (z.B. Kunst & Spiel/Schauspiel) wählen.

Bevor wir dies tun können, benötigen wir funktionierende Alternativen und deshalb plädiere ich für einen Ideenwettbewerb der alternativen Systeme in Modellgröße. Wir suchen als Fundament ein soziales System, dass ohne Angst, Gewalt und Lüge auskommt. Kann dass eine schwerere Aufgabe sein, als zum Mars zu fliegen? Ich möchte hier wie gesagt das Projekt Realtheater in die Waagschale werfen:   http://www.radikaler-konstruktivismus.de/realtheater.html

Weitere Forenbeiträge bei Zeit.de zum Thema Realtheater: (1)

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Aus einem Zeit.de Interview vom 9.7.2011 mit der Regisseurin Karin Beier:
"Das Theater ist wie ein kleiner Kosmos, man arbeitet kurze Zeit sehr intim und emotional zusammen. Das ist ein Geschenk, und es macht süchtig, weil es ein bisschen so ist, als dürfte man ganz viele Leben führen."

((ARBEITS-LESEZEICHEN - von oben bis hierher wurde der Text 1x durchgesehen und verbessert))

RealTheater ist ein menschliches Experiment in der Schwerelosigkeit eines (Bühnen-) Raumes, in dem keine Tabus unserer gewalttätigen Herkunft mehr gelten. Gut wäre, wenn die Menschen, die diesen Raum betreten, vorher von ihren körperlich- muskulären und mentalen Verspannungen dekonterminiert worden wären.

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Projekt RealTheater frühere Seite 2

Theater als Modell für eine zukünftige Gesellschaft - Theatre as a model of a future society

Eine neue Strategie für eine praktische Friedensforschung.

Man könnte unser bisheriges Verhalten in Bezug auf Rollen vergleichen mit einem Handwerker, der unfähig ist das Werkzeug, dass er in der Hand hält abzulegen, um ein neues und besseres Werkzeug in die Hand nehmen zu können. Wir kleben sozusagen an den Rollen, Verhaltensweisen und Traditionen. Schlimmer noch, wir glauben das Werkzeug/die Rolle zu sein. Durch dieses Festhalten, das uns anerzogen wird, entsteht der eindimensionale und bisher nur schwer veränderbare Charakter der eigenen egozentrischen Rolle. Wir kleben an diesem System der Vergangenheit selbst dann noch, wenn wir sehen dass es die Zukunft unserer Kinder zerstört.

Wir leben sozusagen in Schienen. RealtTheater könnte "das Lenkrad sein, dass aus den Schienen heraus führt". Ein Zug, der auf Schienen fährt kann nur bremsen oder beschleunigen, vorwärts oder rückwärts, aber nicht nach rechts und links. Er hat kein Lenkrad, er kann nur dorthin wohin bereits die Schienen gelegt sind. Die Schienen sind vergleichbar mit der Vergangenheitskonditionierung (Kausalität). RealTheater möchte hier eine neue Dimension der Realitätserfahrung und Realitätsgestaltung durch "gemeinsames Wuschträumen" bzw. durch "Schienen aus der Zukunft" einführen. Wir sollten vom Ziel her denken und dieses Ziel Schritt für Schritt mit der Realität verbinden.


Die Kultivierung des Menschen von der eigenen Geschichte und vergangenheitskonditionierten Rolle zum freien und wunschgesteuerten Spieler ist nötig, um das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten des Lebens aufzugreifen. Wenn wir Schauspiel, Improvisation und Szenariotechnik in unser Leben integrieren, dann kann man in einem Leben so viel erleben wie sonst in 1000 normalen Leben bei denen man die meisten Abenteuer in der Schande des passiven Zuschauers am TV erlebt, anstatt seine Wünsche selbst zu erleben. Wenn ein einzelner über seinen Schatten springen will, so ist dies sehr schwer, wenn eine Gruppe, ein Ensemble, ein System dies gemeinsam macht, dann ist es schon wesentlich einfacher, wenn es dazu noch eine anwendbare Methode gibt, dann wäre es sehr einfach. Wir wollen solch eine Methode entwickeln.

 

Wer schon einmal gute Improtheatergruppen auf der Bühne gesehen hat, der sieht hier ein Extrem, das bereits ein wenig der üblichen ernsten Egorolle entgegengesetzt ist. Improtheaterspieler bedienen sich bei ihren Auftritten sozusagen aus allen vorstellbaren Möglichkeiten, und bringen daraus während ihres Auftritts, wie ein Discjockey eine Zusammenstellung aus der Vielzahl der Rollen- und Szenarien-Möglichkeiten zum Leben. Beim Improtheater läuft das aber sehr flüchtig.

Im Improvisationsteil eines Schauspielunterrichts geschieht ähnliches, hier schon konkreter und länger. Beispiel: Ich bitte als Schauspiellehrer z. B. 2 Leute auf die Bühne und konstruiere eine "Was wäre wenn..." Ausgangssituation (wer sie sind, wo sie sind, um welche Handlung es geht usw.) Ich sage: "I
hr habt etwa 15 Minuten Zeit. Spielt diese Szene, so wie ihr real im Leben reagieren würdet, wenn euch so eine Situation passieren würde. Nehmt dieses Spiel jetzt absolut ernst".  (Wenn es gut läuft, greife ich danach nicht mehr mit Regie ein.)

Die Ergebnisse solch einer Improvisation sind oft völlig lebensecht. Da spielen 2 Leute, die sich vorher vielleicht kaum kannten eine Situation, so wie sie wirklich wären und wie sie reagieren würden, wenn diese Situation real wäre, sie also im normalen Leben mit dieser Situaltion konfrontiert wären.
Plötzlich behandeln Fremde sich z. B. wie die besten Freunde oder sogar wie Liebespartner.

Eine konstruierte Gruppendynamik ist eine Wirklichkeit !

Detailliert funktioniert das (bei einer Gruppe, die sich schon ein paar Workshop-Tage kennt) z. B. so: ich mache zuerst z. B. Lachyoga 30 Minuten zur Entspannung. Dann nach einigen sehr persönlichen Partnerübungen in der Gruppe lade ich die Atmosphäre im Raum vorher emotional weiter auf, indem ich auf DVD eine Liebes Schlüsselszene z.B. aus dem Film Casablanca zeige, ich sage "spürt dieses Gefühl" und es ist im Raum, wir kennen das alle bei guten Filmen . Dann setze ich für eine Improvisation einen Mann und eine Frau an einen Tisch auf die Bühne und sage: ihr habt einen Anruf bekommen, von einem Freund/Freundin, den/die ihr früher sehr geliebt habt, aber es ging damals durch dumme Umstände nicht und ihr habt ewig nichts gehört (fast jeder hat so eine Geschichte am laufen und erinnert sich) der Partner sagte am Telefon, dass es jetzt und heute möglich ist, weil endlich die Umstände passen und er euch noch liebt und immer an euch denkt, der andere Partner erwidert dasselbe und ihr sitzt euch jetzt in der Kneipe, wo ihr euch gleich verabredet habt, gegenüber Die Szene wird real gespielt: ihr haltet euch gerade die Hände , ihr seht euch in die Augen und schweigt zuerst eine Minute, so geht die von mir in Regie angeleitete Szene an...

(= Sense Memory Arbeit von Strasberg) Versteht ihr das? Es geht darum euere echten Erlebnisse und Gefühle in bezug auf Liebe in diesem Moment auf die Bühne zu holen. Wir sind hier oft gescheitert bzw. hängen geblieben und wollen dort nicht mehr hin um nicht verletzt zu werden, haben aber gleichzeitig Sehnsucht danach. (Insofern hat das auch etwas zu tun mit dem sogenannten "Systemischen Aufstellungen/"Familienstellen" bei dem aber meist nur Probleme der Vergangenheit und nicht Wünsche der Zukunft aufgestellt werden und dazu noch in einer aus der sicht des Schauspielers ungenügenden Szenariotechnik. Aber ich war bei meinen Teilnahmen bei solchen Aufstellungen

Die Zuschauer sind fasziniert weil echtes "Feuer" entstanden ist. Das ist nur ein kleines kurzes Beispiel. Regisseure und Schauspieler haben Mittel das Feuer der Liebe, das zumindest als Erinnerung in jedem von uns noch schlummert wieder richtig anzufachen. Wir nutzen die Erinnerung und die echten Gefühle eines Menschen, wir haben deshalb Mittel nicht nur Romeo und Julia, sondern auch das Paradies, soweit es vorstellbar ist, zu inszenieren, wenn man uns lässt und Zeit und Raum und gibt. (Es muss natürlich auch alles weitere stimmen, paradiesische Architektur, Kostüme...) Wenn beide gut spielen, dann ist die Situation so lebendig, echt und glaubhaft, als ob sie wirklich und real ist und der "Spirit" befindet sich im Raum. Spieler und Zuschauer spüren das. (Was wäre denn, wenn ich jetzt sagen würde: bleibt 2 Tage in dieser Rolle... und die Bühne in ein echtes Hotel verlegen würde? - Wir hätten die Realität fundamental verändert, ein bischen wie "Gott spielen" - das klappt - einfach so) Wir Regisseure bringen Leute, die sich hassen, dazu sich zu lieben und sich von einer völlig anderen Seite wahrzunehmen, wenn diese Leute uns gewähren lassen... Ein paar Tage Schauspielunterricht vorher und vor dem acting Lachyoga oder eine andere Entspannungsart genügt meist als Vorbedingung.
Schauspieler und Regisseure haben übrigens die Möglichkeit Rückführungen, dort wo die Liebe stecken gebieben sein mag, qualitativ viel besser und weit echter zu machen als jedes Familienstellen oder Psychodrama, hier sollte es eine interdisziplinäre Zusammenarbeit geben

Wie gesagt das ganz besondere beim Projekt RealTheater ist, dass mit Leuten gearbeitet wird, denen die wissenschaftliche Erkenntnis wie Wirklichkeit entsteht und ihre Relativität bekannt ist (siehe Radikaler Konstruktivismus) geläufig ist. Das heisst wir betrachten im Projekt das Gespielte nicht als gespieltes, wie es meist in der Theater- und Filmbranche betrachtet wird, sondern wir betrachten es während des Spiels als echt, als ernst, als absolut real. Die bisherige Betrachtungsweise dass nur die "normale" (kausale) Realität real ist, ist ein naiver Irrtum! Eine Glaubenswahrheit, die nur gilt solange man sie glaubt und ernst nimmt. Wir Schauspieler beherrschen den Glauben, das kann man in wenigen Tagen oder Wochen lernen! Die Ernstnahme erschafft den Glauben und der Ernst-Entzug/das Lachen zerstört den Glauben - ganz besonders dann wenn wir dies kollektiv anwenden. Das betrifft alles Soziale und Psychische, das Weltbild und das Selbstmodell. An diesem Punkt sitzt der Paradigmawechsel und der Perspektivwechsel:

Wir sprechen der "normalen" und üblichen Realität das Monopol auf den Ernst ab!

Wir nehmen unser Spiel, unsere Wünsche und unsere kollektive Konstruktion ernst, dann ist es ernst!
Wenn das sitzt, dann sind wir was wir tun und nicht auf was wir durch Herkunft, Geschichte, Kausalität etc. egomanisch reduziert sind. Wir können hier also tun und realisieren was wir wollen, was möglich und was denkbar ist und was daraus erarbeitet und konstruiert wird.

Das Ego-Ich (Ich bin: Name, Beruf, Status, Besitz, Hobbys, feste Meinungen, Partner, Parteizugehörigkeit, Religionsglaube, Karakterwert, Selbstwert...) wird vom Glaube, das dies Ernst ist getrennt und gemeinsam mit anderen, mit Wunschwerten ersetzt. Sicher bleibt das Wissen des Gehirns prinzipiell bestehen, es ist aber erstaunlich, wie anders die Welt wahrgenommen und erlebt wird, wenn man in einer anderen Rolle lebt. Dies zeigt, dass nicht nur eine fixierte Rolle leben kann, wie es bei unserem egozentrischen ("Betriebs-") System ist, sondern jede dem Menschen mögliche Rolle kann das, wenn sie glaubhaft konstruiert wird und ins soziale Netz eingebunden wird.

Wenn aus einem "Punkt", also einem Zentrum (Egozentrum) eine "Fläche", also die Auswahl vieler Ego-Punkte wird, dann braucht das mentale Selbstmodell, also unser Ich eine neue Definition: "Wer bin ich, wenn ich plötzlich nicht mehr bin, wovon ich überzeugt war das ich nur das und nichts anderes bin? Wir kommen hier zu etwas was, um in der Sprache der Kunst zu bleiben, man Regieinstanz nennen könnte. (Die Regieinstanz kann auch kollektiv sein.)
Vorher spielte eine Rolle sozusagen das Leben lang. Jetzt spielt jede mögliche und gewünschte Rolle, jedoch nur in einem Zeitintervall. Vorher beherrschte die Rolle die Szene bzw. den Menschen (die Rolle hatte die Macht), jetzt hat die Regieinstanz die Macht, die die Rollen aufruft. Es handelt sich hier nicht um Neues und Utopisches.

Wir übertragen nur etwas auf die Wirklichkeit, was im Theaterbereich bereits funktioniert.

Ausserdem erscheinen intensiv gespielte Improvisationen in der Erinnerung und in den Träumen, schon immer dem real erlebten gleichwertig . Schauspieler und Schauspielschüler wissen das. Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht, ob etwas auf der Bühne oder auf der realen Strasse stattfand. Wichtiger ist wie intensiv etwas erlebt wurde.

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Wir spielen im "normalen" Leben nicht mit unseren Rollen, sondern die Rollen spielen mit uns - das muss sich ändern!

Es gibt hier übrigens eine Analogie zu dem aus der Traumforschung bekannten Phänomen des Klartraums oder luziden Traums, das unter gewissen Umständen auf die Realität übertragen werden kann:
Klarträume unterscheiden sich von üblichen nächtlichen Träumen dadurch, dass der Träumer völlige Klarheit darüber besitzt, dass er träumt und um seine freie Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit weiß. Dadurch kann er nach eigenem Entschluss und eigener Regie handelnd in das Traumgeschehen eingreifen. Dabei sind Verstandes- und Willensfunktionen völlig intakt.
Diese freie Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit haben wir im der Realität ebenso, wenn wir diese Möglichkeit kennen und dieses Wissen im ganzen Kollektiv anwenden. Mit Schauspielmethodik können wir (sozial und psychisch sein wer wir wollen und - dies ist neu - wir können in der Rolle bleiben, wenn wir wollen. Sicher klingt das verrückt, aber Neues klingt immer verrückt. Diese Möglichkeiten warten auf ihre Erforschung.

Es gilt für die Realität: Wer kollektiv „träumt“, kann sich kollektiv des Träumvorgangs bewusst werden und durch dieses Bewusstsein kollektiv die Realität verändern und umkonstruieren! Der Schauspieler konstruiert die Rolle ähnlich wie das Leben das Ich gestaltet - Schauspieler programmieren mit simulierten realidentischen Erlebnissen und Schlüsselerlebnissen. Das ist ein ungleich wirksameres Kaliber als z.B. NLP. Das sind echte Erlebnisse mit allen Sinnen, die es gibt.

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Ist das Thema Liebe nur in der Kunst seriös? " Es ist, was es ist.“ sagte Erich Fried und Erich Fromm sprach von der Kunst des Liebens.

Einen Frieden in der Liebe wird es nicht geben, solange uns unbekannt ist, wie wir kollektive, dauerhafte, unverkrampfte, auch erotische und unverlogene Liebe erreichen, die nicht flüchtig, privat oder auf 2 Leute beschränkt ist und die keine Gewalt- und Eifersuchtsreaktion hervorruft, wenn nur eine 3. Person hinzukommt.
Das Know-how, die Verhaltensweisen und Bedingungen die zur Liebe führen, müssen endlich bekannt und verstanden werden. Wenn 95 % der Leute in der Realität daran scheitern Liebe dauerhaft zu leben, sollte es gestattet sein, die bisherige Vorgehensweise als ungenügend zu bezeichnen und die Aufmerksamkeit hierhin zu lenken. Eine praktische Liebeforschung muss endlich Bestandteil der sozialen Verhaltensforschung werden.

Ein Grund warum kaum ein ernsthafter Wissenschaftler auf diesem Gebiet forscht ist der, dass er nicht riskieren will von der wissenschaftlichen Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, da es eine unausgesprochene, nicht ausdiskutierte, naive und fatale gesellschaftliche Übereinkunft gibt, dass diesbezügliche praktische Forschung generell als unseriös zu gelten hat.

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Vor allem immer mehr Jugendliche flüchten vor unserem „Film der Normalwelt“ in die virtuellen Welten des PC/Video und Online Spiels, (Es gibt neben den expandierenden Multi-Player Online Games wie "Second Life" oder "WOW" übrigens auch Real-Live-Rollenspielgruppen). Die Freiheit – als Avatar und Spieler (mit neuem Namen, neuer Identität...), die im Cyberspace möglich und so anziehend ist, könnten wir unter gewissen Voraussetzungen durchaus und weit besser, in die Realität übernehmen! Denn nichts ist so intensiv wie die Realität. Die Leute flüchten vor den Regeln der Realität ins PC-Game. Ich plädiere dafür die Regeln des Spiels und des Schauspiels (als Rolle Spielen zu können ohne echte Gefahr für Leib und Leben) in die Realität zu übertragen, im Projekt RealTheater. Der Nobellpreisträger Manfred Eigen nennt das Universum: "Das Spiel" - also, lasst uns spielen!



Das „RealTheater“ Experiment

Eine Projektidee in der „Betaversion“ (Stand 2008)

Verbesserungsvorschläge sind erwünscht - Eine perfekte Projektbeschreibung wird es hier wohl erst geben nachdem die Erfahrungen des ersten RealTheater Projektes vorliegen.

 

Es geht darum an einem hierzu passenden Ort (ein Schloss, ein Institut, eine Art Big Brother Container etc.), im überschaubaren Zeitrahmen und mit diesen anderen kollektiven sozialen Bedingungen und Spielregeln eine „Anderswelt“, eine soziale Insel, einen ästhetischen Raum, Gesellschaft im besten Sinne des Wortes, ein virtuelles Paradies zu konstruieren und alles detailliert auf Video verfügbar zu dokumentieren. Als wissenschaftliches Forschungsprojekt wäre diese interdisziplinäre Arbeit ein Novum in der Geschichte. Als künstlerisches Projekt betrachtet, steht es gleichzeitig jenseits der Tabuisierung von utopischen Zielvorgaben durch sogenannte Vernunft. (Die Kunst als letzte Bastion der Freiheit von Denkblockaden.)
Es geht um eine Mischform zwischen Realität und Theater – die bisher übliche Trennung wird aufgehoben. Ein Best-Case-Szenario, ein Real Life Theater, ein konstruktivistisches Theater, ein Wirklichkeitstheater, ein RealTheater.

Spielen ist ein Prozess voll Spaß und schafft - eingebettet in eigene Spielregeln - die Möglichkeit, Erfahrungen in einem gesicherten, geschlossenen Raum zu sammeln. Man kann sich in einer selbst kreierten "Spiel" -Welt ohne Konsequenzen für die übliche Realität verlieren. Prozesshaft fördert es u. a. die Teamfähigkeit, Kreativität und das soziale und emotionale Lernen!

1. Grundbedingungen:


Folgende Basis Grundbedingungen gelten zum Teil auch im „Bühnenraum“ des Schauspielunterrichts, (nicht jedoch im „normalen“ Leben):

A:  Sicherheit:
Keinem darf körperlich und real etwas gefährliches passieren – alle müssen sich gemeinsam darauf verlassen können (...der fundamentale Unterschied zwischen Platzpatrone und scharfer Munition). Diese Grundbedingung ist absolut bindend. Wie die Erfahrung in der Theaterarbeit zeigt, ist es normalerweise nicht schwierig oder anstrengend diese Bedingung einzuhalten. Außerdem: Die Grundbedürfnisse des Lebens aller Beteiligten müssen gesichert sein.

Im Schauspiel darf keiner sich in eine andere Rolle vertiefen, bevor er es beherrscht, die absolute Kontrolle über diese Rolle („Spirit“) zu halten und diese jederzeit zu beenden.
Dies ist wichtige Grundlagenarbeit und ist in wenigen Arbeitstagen erlernbar.

B:  Bühnenfreiheit:
Auf der (hier erweiterten) Bühne, hat man alle menschlich denkbaren Möglichkeiten der eigenen Phantasie zu reagieren und man weiß, dass alle Mitspieler den selben Bedingungen unterstehen und dies zulassen. Es geht darum, gemeinsam möglichst intensiv, glaubwürdig und gut zu spielen, d.h. hier lebt Spiellust, Experiment, Intuition, „inneres Kind“, Möglichkeit und Phantasie.
Die Mauern, Gefahren und – „energetisch“ abwürgende Begrenzungen der normalen Erwachsenen-Schablone und Matrix gelten hier nicht.
Dies ist ein Zustand höherer Freiheit, den es im normalen Leben so praktisch kaum gibt. (Detailliert beschrieben in den Büchern der Theaterpädagogen: Stanislawski, Strassberg, Tschechow, Johnstone, Boal etc.). Wenn in diesem ästhetischen Raum ohne echte Gefahr Impulse und Möglichkeiten ausgelebt werden können, entfällt die Notwendigkeit zur Lüge generell! Es entfällt der Zwang zum Verschweigen des Subtextes. Außerdem entfällt die Notwendigkeit verschiedene Perspektiven zu einer Mainstream-Meinung zu reduzieren und die Abweichung zu bestrafen, wie dies in der üblichen Realität oft geschieht. Alle subjektiven Perspektiven sollen nebeneinander existieren dürfen, wie dies in der Schauspielarbeit oft praktiziert wird. Die Art und Weise Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, nennt man Polykontexturale Logik, PKL.

C:  Der vielleicht interessanteste Punkt: Die Regieinstanz - der kollektive Regisseur:

Die Herstellung der Regieinstanz ist absolute Vorbedingung. Sie muss vorher eingeübt werden und verlässlich und erprobt! sitzen! Eine verlässliche Regieinstanz kennt man bisher nur aus einer verantwortungsvollen Theaterarbeit. Durch das einfache Wort Stop kann jeder Spieler die Situation wie ein Standbild einfrieren wenn etwas verbessert oder wiederholt werden muss, oder etwas gefährlich wird. Durch diese verlässliche "Notbremse" für das Spiel (wie schön wäre es wenn die Realität das hätte) kann unmöglich geschehen was beim Stanford Gefängnis Experiment passiert ist.

Dort gab es keine Notbremse, keine Übereinkunft, keine Theaterregeln. Es wurde lediglich die Realität simuliert und es entstand Realität. Stanford wurde vom verblüffenden Erfolg des Projektes erschlagen. Seitdem wurde es weder in den USA, noch anderswo gewagt an ähnlichen Projekten weiterzuarbeiten.   In solch einem Projekt liegt ein gewaltiges soziales Potential und es ist keinesfalls Wahnsinn damit weiterzuforschen, es ist Wahnsinn dies nicht zu tun. Wir brauchen nur Sicherheitsmechanismen um diese Energie kontrolliert zu erforschen.
Wenn es während des Prozesses Probleme gibt, wird sofort die problematische Situation wie bei einem Filmdreh solange besprochen, wiederholt und konstruktiv verbessert bis eine Lösung gefunden ist. Wir arbeiten übrigens stets mit Videoaufzeichnung.

Was ist Regieinstanz - Was ist kollektive Regie?

Jeder der sich selbst, nachdem er von einer Videokamera aufgenommen wurde, im TV Monitor gesehen hat, kennt zumindest schon einen Teil dieser Spaltung des Bewusstseins zwischen Beobachter und der beobachteten Person. (Wenn man eine konstruierte Rolle spielt, reagiert man nicht persönlich betroffen, wenn diese kritisiert wird. Die Spielsituation und die Regiefunktion ermöglicht endlich eine direkte Kritik, die nicht verletzt. Eine völlig andere Kommunikations- und "Streitkultur" ist so möglich.  Fehler müssen nicht mehr mit aus Angst vor Ehrverletzung ignoriert oder mit Gewalt bekämpft werden, sie werden einfach verbessert)

Beim gemeinsamen Schauspiel oder der Improvisation auf der Bühne des Schauspielunterrichts entsteht ein außergewöhnlicher Zustand. Man steht als Spieler auf der Bühne und ist sich der erweiterten Spielmöglichkeit bewusst. Jede Aktion bzw. Reaktion hat dadurch höherwertige Bedeutung und man fühlt und erlebt durch das Bewusstsein auf der Bühne zu stehen energetischer und intensiver Man steht im kreativen Handeln. Aufmerksamkeit energetisiert den Körper und Geist. Spielideen werden gegenseitig angenommen und nicht blockiert wie oft in der "Normalwelt". Die Freiheit nach freiem Willen handeln zu können ist hier bewusst.

Die Funktion der kollektiven Regie steht im Raum und wird erlebbar. Diese Übereinkunft zwischen allen Teilnehmern im Raum auf die anderen Grundbedingungen und Regeln bewirken eine Art von „Gottfunktion“ sozusagen ein “Realitycheat“ die das freie Geschehen in diesem „ästhetischen Raum“ ermöglichen. (Man könnte was damit möglich ist, in der Computersprache vielleicht als Offenlegung und die Arbeit mit dem sozialen Quellcode bezeichnen).

Jeder ist ein Regisseur!

Dadurch erst wird es erstmalig möglich positive Kommunikationsweisen und Verhaltensarten (auch im Bezug auf Liebeforschung) in Interaktion zwischen den Spielern aufzuschaukeln, zu potenzieren und dieses Know-how detailliert zu dokumentieren (mit Video zu fixieren), zu verstehen und letztlich zu veröffentlichen. Die Natur selbst schafft es nur äußerst selten eine Vielzahl positivster Eigenschaften in einem Menschen zu vereinen oder zwischen Menschen zur Resonanz zu bringen. Wir können das.

Dies führ dazu, dass echte Gefühle, Ideen und wahre Impulse nicht (wie im normalen Leben) unterdrückt, tabuisiert, ausgegrenzt oder bestraft werden müssen, sondern ausgelebt werden können. Alle Energien, die einem Menschen möglich sind können unter diesen Bedingungen ausgelebt werden. Der „Käfig“ ist offen - und das macht einfach einen unglaublichen Spaß!

Wer immer sich das Paradies als Anreihung nur des „Guten“ im Menschen, als andauerndes „Hosianna- Singen“ und Abwesenheit jeglichen Bösen und damit der Hälfte aller Möglichkeiten vorgestellt hat, liegt falsch – wie langweilig! Gut/Böse - kein Pol der Lebensspannung ist ohne seinen Gegensatz denkbar. Jede Münze die nur auf einer Seite geprägt ist, ist eine Fälschung) Ein Buch, Film, Theaterstück, Märchen oder eine Geschichte, in der das Böse ganz fehlt – wie öde!

Deshalb geht es eben nicht darum das Böse (Nostalgiker würden „Teufel“ sagen) im Leben zu besiegen und gewaltsam auszugrenzen, was wir mit großem Aufwand – Militär/Polizei/Justiz... seit Jahrtausenden in Sisyphus-Manier vergeblich versuchen. Es geht darum das Böse wie im Theater üblich zu integrieren, es auf ein gesellschafts- und menschenverträgliches Niveau ohne reales Blutvergießen zu transformieren (das Böse zu spielen– anstatt das das Böse mit uns spielt). Im Theater beherrschen wir diese Technik schon! Übrigens wir müssen nicht mehr passiv in die Glotze schauen, wir können selber spielen, davon träumen viele. Das Leben wird spannender, wenn man schauspielert.
Der Kampf gegen das Böse ist kein militärisches-, sondern ein Kommunikationsproblem
und im Kommunikationszeitalter heute stehen die Chancen erstmalig gut.

Das, was wir in der „Normalwelt“ als einzelnes gesellschaftliches Ego darstellen, wird ähnlich aufgebaut wie eine Rolle im Schauspiel (Name, Status, Sozialisierung, private Schlüsselerlebnisse und Verspannungen...).
Durch Erziehung und kausale Erfahrungen wird eine Ich-Identität („Selbstbild“) aufgebaut, das oftmals jedoch eben nicht selbstbestimmt ist, weil wir von Kind an bei wichtigen Weichenstellungen nicht gefragt wurden bzw. bei Entscheidungen nicht bewusst waren, oder keine andere Wahl hatten. Diese ganz normale (undemokratische) Fremdbestimmung führt dazu, dass wir oft mit einer Rolle und Maske durchs Leben gehen, zu der wir innerlich im Zwiespalt stehen, dies führt zu Krankheit, Konflikten, Gewalt usw. und verhindert ein glückliches Leben.
(Es gibt tausende Bücher und Autoren verschiedener Richtungen zu diesem Thema, die das detailliert beschreiben)

Ein besseres Mitfühlen als die Bewusstseinserweiterung die andere Rolle zu sein, indem man als Schauspieler in sie einsteigt, ist schlichtweg nicht denkbar. Gerade am Mitgefühl zum Anderen krankt unsere Gesellschaft, für die Mitgefühl nur ein Wort ist, das die Tiefe und das echte Verstehen des anderen Standpunktes nicht beinhaltet. Ein Millionär, der schon mal ein paar Tage die Rolle des Bettlers gespielt hat, wird sich keine Uhr mehr für 10 000 Euro kaufen, er hat Mitgefühl weil er erlebt und gesehen hat. Man muss ihn nicht zwingen, Schauspiel ist Bewusstseinserweiternd.

Die Freude über die Möglichkeit Identitäten anzunehmen und wieder abzulegen auf dem Weg zu intensiven Gefühlserlebnissen und Erfahrungen deklassiert unsere „Normal“- Welt als farblos, statisch und eine ganze Dimension ärmer.
Das ist machbar! Und soll im „RealTheater“- Projekt gezeigt und veröffentlicht werden.

Es geht darum die Schauspielkunst und Schauspieltechnik vom Rand ins Zentrum der Gesellschaft zu rücken, so dass sie für jeden verfügbar wird.

D:  Die Paradoxie zwischen Ernst und Spiel:
Das Spiel muss (während des Spiels) absolut ernst genommen werden – sowohl vom Einzelnen, als auch kollektiv – Das Wissen, dass dies „nur“ Spiel ist, steht während des Spiels im Hintergrund (wird von der Aufmerksamkeit völlig ignoriert - kann aber, wenn nötig jederzeit „angeknipst“ werden).
Der Gegensatz zwischen Glaube und Zweifel wird im Theater wissenschaftlich gelöst und ist Beherrschbar. Wir bestimmen hier selbst was wir glauben und Glaube lässt bekannterweise Welten entstehen.
Nicht der Glaube bestimmt hier letztlich was wir tun, sondern wir bestimmen was wir Glauben. Glaube und Ernstnahme hier als beherrschbare Energie, die Realität und Wirklichkeit entstehen lässt. Im Schauspiel ist das ganz normal. Dies führt zu Wirklichkeit a la Carte. Schauspielen mit der Ernstnahme des Spiels ist im übrigen ein Zustand, den wir fast alle aus der Kindheit kennen.

E:  Die Arbeit mit Schlüsselerlebnissen:
Persönliche Schlüsselerlebnisse sind äußerst wichtig. Jeder denke doch einmal an die wenigen Erlebnisse, die das eigene Leben in positiver oder negativer Richtung geprägt haben

Schlüsselerlebnisse wirken wie Weichen für Züge auf Schienen. Sie verändern die Richtung. Sie sind so intensiv, dass sie das Leben prägen – manch Erfolg oder Liebe entsteht genau an diesem Punkt, aber auch manch Scheitern oder gar Trauma. Man denkt oft daran, sie prägen das Leben und Selbstbild und erzwingen förmlich oft tausendfache Wiederholung in diesem „Geist“.

Wir können hier Best-Case-Szenarien konstruieren, die in positiver Richtung weit über das hinausgehen, was man normalerweise im Leben erlebt! (Beim Negativen ist das jedoch nicht möglich, da ist das „reale“ Leben besser. Fast jeder Krieg schafft es bis zum absolut denkbarst Negativen für viele Betroffene.) Die „Schwerkraft“ der Regeln in der Normalwelt verhindern bisher wirksam allzu Positives! Wer Hass sucht wird in unserer Gesellschaft in 5 Minuten fündig um eine Hassresonanz vom anderen zu bekommen. Jedem fällt sofort ein was er machen könnte wenn ihm dies als Aufgabe gestellt würde. Das Gegenteil ist weit weniger einfach zu Realisieren. In diesem Bereich geht es um die wissenschaftliche Entdeckung von „Neuland“.

3.  Zeitrahmen
Es ist noch unklar ob man mit Wochenenden (z.B. Fr. ab 19 Uhr bis So. 21 Uhr) beginnen kann,

Optimal wären ca. 4 Monate. (Später fortlaufend falls alles klappt.)

4.  Ort und Szenarienaufbau
Ein Ort mit künstlerischer Architektur und harmonischem Ambiente, in dem keine Enge entsteht, der aber gleichzeitig abgeschottet von den Bedingungen der Außenwelt ist. Da es jedoch sehr wichtig ist, dass alles exakt auf Video dokumentiert wird (bei diesem technischen Punkt kann man etwas vom „Big Brother Projekt“ lernen. Die Kameras dürfen nicht stören) muss mit hohem technischen Aufwand vorbereitet werden. Eine größere Auswahl an ästhetischen Kleidern/Kostümen und Requisiten sollte vorhanden sein.

5.  Mitwirkende
Unter optimalen Voraussetzungen benötigen wir (10 bis) 20 volljährige Akteure (männlich/weibliche Parität), Für die wissenschaftliche interdisziplinäre Zusammenarbeit benötigen wir: Regisseure/Schauspiellehrer (auch Leute die nach Augusto Boal arbeiten), Therapeuten, Systemische Therapeuten, Konstruktivisten, Psychologen, Kommunikationswissenschaftler, Soziologen, Maskenbildner?, etwa 10 Fachleute für die filmische Dokumentation, Catering Service (wie beim „Big Brother Projekt“ ist eine technische und filmische „rund um die Uhr“ Betreuung nötig).
Die Mitwirkenden sollen zumindest Grundkenntnisse im Bereich Konstruktivismus und Schauspiel haben.
Die Akteure benötigen darüber hinaus praktische Basis-Kenntnisse im Schauspiel und sollten bei der Vorarbeit körperlich und psychisch entspannt werden, bzw. dies schon sein. Alte Probleme sollten nicht vorhanden sein, oder müssen spätestens während dem Beginn der Projektarbeit gelöst werden.
Die Akteure sollten nicht durch eine feste partnerschaftliche Beziehung gebunden sein, die auf Eifersucht beruht und die den Verhaltensspielraum einschränkt.
Die Arbeitsweise sollte wissenschaftlich, kreativ, künstlerisch, ästhetisch sein.
Es besteht die Absicht aus dem Videomaterial einen Dokumentarfilm zu schneiden.

6.  Finanzielle Sicherheit der Mitwirkenden
Das heisst kein Gedanke darf während der Mitarbeit nötig sein, sich um die Existenz des eigenen Normallebens kümmern zu müssen – vergleichbar einer guten Ausgangssituation zu einem Urlaub, bzw. eines bezahlten Jobs. Darsteller und Mitwirkende sollten bezahlt werden wenn das 4 - Monate Projekt anläuft.

7.  Kosten
Man kann einiges sicher mit minimalem finanziellen Einsatz antesten und vielleicht sollte man so beginnen. (Mit ein paar Tausend Euro bereits könnte die Vorplanung und deutschlandweite Lobbyarbeit beginnen.) Bei 50 bezahlten Leuten über den Zeitraum von 4 Monaten, einschliesslich Anmietung der Räumlichkeiten, Technik etc. (mit organisatorischem Vor- und Nachlauf, mit bezahlten Fachleuten und mit professioneller Videodokumentation in der Big Brother Art) dürfte das komplette Projekt bei professioneller Ausführung, unter einer Million € wohl kaum wissenschaftlich realisierbar sein?

Darf praktische Friedens- und Sozialforschung überhaupt so viel Geld fordern?
(Nun Ja - z. B. ein einziger Leopard 2 Panzer kostet ca. 8 Millionen €. Davon hat die Deutsche Bundeswehr 1900 Stück). Die Finanzierung ist das Hauptproblem, wäre sie geklärt, dann könnte umgehend die Organisierung beginnen.

 

9.  Konkrete Startsituation des Projekts:  ((Muss überarbeitet werden - das ganze Material auf Papier muss eingetippt werden, der RealTheater PC Ordner muss sortiert werden und einiges hier rein))
Hierzu gibt es mindestens zwei Möglichkeiten:
Möglichkeit Nr. 1 wäre es auf Selbstorganisation unter den gegebenen Regeln, auf Versuch und Irrtum und Fortschritt durch die Arbeit zu setzen. Quasi ein Stück und Szenario, dass sich kollektiv (u. organisch) selbst schreibt. Ein kreatives Labor, das positivst denkbare virtuelle Wirklichkeit entwirft. (Man lässt es unter den hier beschriebenen Bedingungen einfach laufen)
Der Vorteil wäre, dass konkrete Ideen sofort erprobt und weiterhin durch Rückkopplung mit den Akteuren sofort verbessert werden können.
Theorie, Ideen und Regieanweisungen fließen sofort in die Praxis über. (Arbeitsweisen von Augusto Boals „Forumtheater“, „Theater der Unterdrückten“, „Polizist im Kopf“, „Regenbogen der Wünsche“ ... können übernommen werden. Hier jedoch geht es nochmals einen Schritt weiter als bei Boal, um soziales Neuland und stets videodokumentierte soziale Grundlagenforschung.).

Genauso wie in der Physik für manche Grundlagenforschung die Schwerelosigkeit z. B. der International Space Station (ISS) nötig ist, benötigen wir auf sozialen Gebiet die "Schwerelosigkeit" solch eines Projektaufbaus und solcher "Laborbedingungen" um an Verhaltensweisen jenseits einer gewalttätigen Verhaltensmatrix unseres Systems heranzukommen. Um soziale Verhaltensweisen und Resonanz ohne den Einfluss der "Schwerkraft" von Kausalität und Egozentrik beobachten und verstehen zu können.

Möglichkeit Nr. 2 wäre es, für das Projekt nötige konkrete Best-Case-Szenarien, und konkrete Rollenidentitäten als experimentelle Start- und Ausgangsrollen vor dem praktischen Einstieg als Auswahl verfügbar zu haben, vorher theoretisch überlegt, konstruiert, gescriptet. (eine Art gemeinsames „PC“ Spiel für die Realität? Eine Art kollektiver Klartraum in der Realität) Ein „Theaterstück“, das sich nach dieser Script-Vorgabe dann selbst weiterspielt, (an das sich bislang noch niemand gewagt hat). Hierzu könnte es eventuell sinnvoll sein, vorher einen Ideenwettbewerb auszuschreiben bzw. eine vorherige Recherche im Web und Literatur zu starten – wie ein real machbares Paradies für 10 bis 20 Leute und einige Tage, Wochen oder Monate ganz konkret aussehen könnte. Ein breiterer geistiger Fundus als Fundament, zur Verfügung wäre hilfreich. (Ideen erwünscht!)

Ein eigenes Script hierzu ist in Arbeit. Es liegt im Sinne des Gelingens, sich eben nicht an die gewohnte Denke mit ihren Tabus zu halten, sondern die ganze künstlerische, autonome Freiheit des Denkens, Wünschens und der Phantasie auszuloten. Catch your Dreams!

Eventuell wäre es Sinnvoll zwischen Möglichkeit 1 und 2 zu wechseln und abwechselnd einerseits frei zu spielen, improvisieren und danach wieder theoretisch zu konstruieren bevor das „Spiel“ weiter geht, also gescriptete und freie improvisierte Intervalle abzuwechseln (so läuft auch das "normale"Leben). Es könnte vielleicht sinnvoll sein, wenn sich alle Beteiligten ein bis zwei Stunden am Tag zusammensetzen (sozusagen als Autoren ihres eigenen kollektiven Stücks) und eine grobe Struktur des nächsten Tages bzw. die nächsten gescripteten Ereignisse besprechen und vorkonstruieren.

Die Aufgabe könnte man ähnlich sehen, wie die Vorbereitung des Stanford Prison Experiments, allerdings ist es weit schwieriger ein Best-Case-Szenario aufzubauen als ein Worst-Case-Szenario. Denn dort brauchte man nur ein (der Gesellschaft lange bekanntes und damit verfügbares negatives) Gefängnisszenario nachstellen, das dann real wurde und damit seine eigenen Grundgesetze offenbarte. (Die dort gewonnene Erkenntnis könnte und kann jederzeit eingesetzt werden um normale Menschen böse zu machen – Wir suchen hier genau das Gegenteil)
Ein komplettes, funktionierendes Best-Case-Szenario gibt es bisher nicht, allenfalls Bruchstücke davon, gerade deshalb ist dieses Projekt so dringend nötig!

Es geht nicht um „Die Wahrheit“. Es geht (im Sinne der Polykontexturallogik) darum welche Wahrheit die beste und passendste ist und dies kann nur die Praxis beweisen.
Das geht allerdings nur, wenn wir in praktischen Projekten andere mögliche Wahrheiten und Sichtweisen zulassen, diese aufbauen und testen, erst dann können wir wirklich vergleichen.

Kritik an unserer Gesellschaft ist die eine Seite. Die andere Seite: „Was kann man tun um konkret zu verbessern“ ist jedoch die einzige die letztlich zählt!

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Weitere Aspekte: (frühere Seite 3)

Wenn man sich etwas nicht vorstellen kann, dann sucht man auch keine Tatsachen darüber zu finden:

Gerade in unserer Zeit gilt es, eine Welt gegen die herrschende Welt zu konstruieren - Ein Gegengewicht. Und dazu sind kreative Künstler und forschende Wissenschaftler die richtigen Leute. Thesen sind nichts, Beweise alles. Das lehrt uns etwa die Mathematik oder die Philosophie. Die spannendsten Beweise sind in jedem Fall die experimentellen, vor allem dann wenn sie klappen.

Mit gesellschaftlicher Veränderung muss man 1. konkret und 2. von unten anfangen.
Also nicht nur theoretisch von unten wie beim Christentum oder gewaltsam indoktriniert von oben wie z.B. beim Kommunismus, oder nur aufs Egozentrum und die Kraft des Geldes setzend, wie in unseren heutigen Demokratien, deren soziale Weiterentwicklung dringend anstünde.

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Viele sagen, Schauspiel, das ist ja nicht echt, das ist doch nur Spiel – Sie meinen damit entweder minderwertiges Schauspiel, das nur gemimt, aufgesetzt und pseudo ist – diese Qualitätsstufe meine ich eben nicht, wenn ich von gutem Schauspiel rede.
Oder sie denken, wenn etwas durch einen selbst konstruiert ist, also nicht automatisch, vergangenheitsgeprägt (kausal) von selbst entsteht, dann ist es nicht echt.
Sie wissen nicht, das unsere als echt betrachtete Wirklichkeit schon lange kollektiv (oft unbewusst) inszeniert wird, die Regisseure des Welttheaters sitzen heute in den Vorstandszimmern von Konzernen, Werbeagenturen, Parteien, Religionen, Zeitungen und TV Sendern. Hier vor allem, neben Erziehung und Schule, wird die Wirklichkeit selektiert und gemacht, die wir fälschlicherweise als die ganze und einzige Wirklichkeit verkauft bekommen und trotz aller Widersprüche so glauben.

Es gibt bei der Betrachtung von Schauspiel eine Perspektive, die euch innerlich - von eueren inneren Impulsen her - anschreit: Es ist real! Diese Perspektive hat unsere Gesellschaft bisher gemieden wie die Pest, weil nicht sein darf, was nicht zum Weltbild passt. Beim Schauspiel entscheidet allein das Etikett "Ernst" oder "Spiel" ob etwas real oder nicht real ist, und unser Etikett sagt: "das ist Spiel und deshalb nicht echt". Beim Märchen "Des Kaisers neue Kleider" entscheidet auch nur das Etikett und nicht die Realität was real zu sein hat.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Die wenigsten?, die z. B. vor dem Fernseher den Bundestag betrachten oder im Büro, Kneipe, Disco, Wohnzimmer oder Kirche usw. sitzen, hatten bisher den seltsamen Aha-Effekt, dass sie einem (meist unbewusst) inszenierten Theaterstück beiwohnen – Genau so ist es aber! (Erving Goffman hat dies im Buch: "Wir alle spielen Theater" detailliert beschrieben)
Dieser Planet ist letztlich eine Kugelbühne und wir alle sind Schauspieler! Spätestens schon seit Shakespeare ist diese fundamentale Erkenntnis einer Minderheit bekannt.

Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass „Das freie Spiel“ nur für die Leute möglich ist, deren Grundbedürfnisse des Lebens gesichert sind – in unserem Land sind das bereits viele. "Das freie Spiel" benötigt außerdem neue Spielregeln, wie weiter unten angesprochen. (Eine denkbare weitere Qualitätsstufe wäre es, auch die Erledigung der Grundbedürfnisse dann aus dieser Klasse heraus eventuell spielerisch und ohne ein Gegeneinander neu zu organisieren und immer mehr Leute in dieses „Boot“ aufzunehmen. Eine Arbeiterklasse, die stupide Arbeiten für die höher stehende Klasse übernimmt, wird übrigens dank der aktuellen Fortschritte in der Robotik und Mikroelektronik in den nächsten Jahrzehnten gar nicht mehr zwingend nötig sein, sondern kreative, d. h. lustvolle Arbeiten, werden immer wichtiger.)

Die ganze Welt ist Bühne. Und alle Frau'n und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab.            
Shakespeare in "Wie es euch gefällt".

Suche nach Friede und Freiheit?

Es ist Unsinn den Frieden auf Erden auf abstrakte Weise oder theoretisch zu suchen. Solange wir es nicht einmal schaffen dies in einer überschaubaren Gruppe von 10, 20, oder 50 Leuten real, dauerhaft, unverlogen und ohne Gewaltverspannung herzustellen und dieses Wissen und Know-How dann wirksam und wissenschaftlich (d.h. ohne Verbot der Gegenrede) weiterzuvermitteln, solange bewegen wir uns auf Irrwegen. Solange die Wissenschaft, für die nur das reale (verifizierbare) Ergebnis zählt, dieses Thema nicht aufgreift, solange bewegen wir uns auch heute noch im Dunkeln des Aberglaubens, des Pseudo, Placebo, und der nur aus einer Scheuklappenperspektive wahren Wirklichkeit, der Religionen, ...Ismen, gewaltbasierten Regeln und des Mangels an realen gewaltfreien sozialen Lösungen.

Der Kern, Keim und Grundstein eines neuen sozialen Regelwerks muss zuerst praktisch und tatsächlich funktionieren, und es muss Spaß machen und den ganzen Menschen mit Herz, Verstand, Sex usw. begeistern, ohne seine Fähigkeit zur Kritik einzuschränken und seinen Focus zu verengen! (Einen Meister, ...Ismus oder „Gott“ anzubeten der vermeintlich das hat, was wir nicht haben, mag zwar teils beruhigen, ist aber letztlich absolut kontraproduktiv und hemmt die eigene Aktivität.)
Ich sehe es zwar erklärbar aber dennoch als verrückt, dass es bisher kaum Initiative und Gelder für solche wissenschaftliche Modellprojekte gibt!

Eine Dimension mehr!

Es geht in unserer holographischen Realität nicht mehr um Spiel oder! Echt – das sind zwei Seiten der selben Münze – das ist das Gleiche! (Keine Münze ist echt, die nur einseitig geprägt ist). Es geht nicht mehr darum ob etwas Theater ist oder „Realität“. (Die Realität ist Theater)
Es geht um den Ernst! und das was wir kollektiv Ernst nehmen (und damit glauben) – wird augenblicklich Wirklichkeit. Im Schauspielunterricht und im Theater lernt man mit Ernst und Glaube zu jonglieren um damit Wirklichkeit zu erschaffen

Wenn wir diese Kunst des Theaters auch noch von Ihrer Einschränkung: "nur festgeschriebene Stücke zu spielen" befreien und gleichzeitig die festgeschriebenen Rollen und Szenen, die wir im realen Leben täglich in oft ähnlichen Variationen spielen durchschauen, dann könnten wir den Spiess umdrehen.
Dort im ästhetischen Raum des Theaters gibt’s die größere Freiheit, die besseren Spielregeln (man kann wählen und konstruieren wer man zu sein wünscht). Hier drinnen in unserem eindimensionalen verhaltensbeschränkten "Film" der angeblich einzigen „Realität“ gibt´s die Wahl nicht, deshalb ist es dort besser und um eine Dimension reicher als hier und deshalb sollten wir jene Bühne räumlich vergrößern (womit wir die hier verkleinern) und wenn wir die Zeit, die wir dort spielen auch noch verlängern - entsteht echte Realität. Man mag denken der Autor hier spinnt und will die Welt verdrehen, (wie es z. B. Michael Ende in seinem Buch "Momo" beschrieb). Das ist richtig - es geht in gewisser Weise darum, die Welt umzudeuten und umzukonstruieren. Der Radikale Konstruktivismus beschreibt, das wir in tragischen Irrtümern gefangen sind. Unsere Welt ist ein Spiel mit furchtbar anachronistischen und bekloppten fundamentalen Spielregeln. Spielregeln kann man ändern, wenn dies kollektiv geschieht!

Der Nobelpreisträger Manfred Eigen beschreibt in seinem Buch: „Das Spiel“ den grundlegend spielerischen und selbstorganisierenden Charakter des Universums. Diese fundamentale Tatsache der Existenz dürfte in unserer oft absurd ernsten Gesellschaft noch nicht angekommen sein.

Philosophie und die Frage der Fragen:

Philosophie als offenes System der Liebe zur Wahrheit und Weisheit (im Gegensatz z.B. zur Religion), hat meiner Meinung nach die Aufgabe und ihre Daseinsberechtigung darin, einen funktionierenden Beitrag zur Lösung der ungelösten Probleme unserer Gesellschaft zu liefern. Dies steht bislang aus (so lange die ungelösten Probleme real ungelöst bleiben wie jede Zeitung beweisst).

Dass die Spezies Mensch zum Teil verrückt ist, ist für den Philosophen nicht neu, diese Erkenntnis ist nur noch nicht allgemein verbreitet und verstanden: Was würde, gäbe es ihn - der „Weise Mensch“ halten von Schauspielern, die auf der Bühne stehen und mit scharfen Kugeln statt mit Platzpatronen aufeinander schießen? Ein Fall für Polizei und Irrenhaus. Im Anbetracht der Logik, die aus dem Konstruktivismus ableitbar ist – passiert weltweit genau das!!

Unsere Wirklichkeit ist nur im Ursprung der Kausalität/Vergangenheitskette aus der sie kommt real – nicht im Ursprung der Wahrheit und schon gar nicht im Ursprung unserer heutigen Möglichkeiten, der Vernunft und Weisheit.
Erst in dem Moment, in dem dies erlebbar! bewusst wird, kippt der Glaube an die normale Realität – Die Realität wird plötzlich zum Schauspiel, zur Theaterbühne, in der wir alle unsere Rolle nur spielen. Eine Bühne mit 7 Milliarden Darstellern, die fast alle Ihre Rolle absolut ernst nehmen, obwohl dieser Ernst, auf den sie sich berufen mit heutiger konstruktivistischer Erkenntnis annulliert ist – Es gibt ihn nicht - dieser Ernst ist Irrtum!! (dies gilt auch für denjenigen, der voll in seinem wahren Gefühl „badet“ – ein guter Schauspieler tut das auch)

Unsere Welt-Geschichte ist ein Konstrukt dass großteils aus Kausalitäten besteht, aus einer Ursache und Wirkungskette die uns noch mit dem Neandertaler und Primaten-Affen verbindet (in jeder TV - Nachrichtensendung ist die geschwungene Keule sichtbar).

Die konstruktivistische Quintessenz daraus lautet: Unsere Realität ist (ausgenommen, den unumstrittenen! Naturgesetze – wie Schwerkraft, Mathematik etc.) bezüglich unseres gemeinsamen Soziokosmos nicht wahrhaft real – sie ist unbewusst selbstgemacht – und lebt durch gegenseitige Resonanz und Bestätigung (oft gegen eigene, innere Wahrnehmung) – Es ist nur EIN Welttheater – EINE Möglichkeit von vielen – Es ist ein gemeinsames Schauspiel im tiefsten Sinne des Wortes.

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"In jedem Manne steckt ein Kind und das will spielen"
Friedrich Nietzsche

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Wir leben in einem Sado/Masochistischen System. Von den kleinsten Strukturen wie Schule, Beziehungen, Arbeit… bis hin zu den grossen Strukturen, wie ReGIERungen, die das Volk nur alle 4 Jahre fragen und faktisch Monarchien oder Diktaturen auf Zeit sind. Wir leben in einer S/M Demokratie.

Wir brauchen keine REGIErung wir brauchen REGIE

Der Zustand der Regie muss gesellschaftlich verankert werden eine Regieinstanz kann man eintrainieren, auch kollektiv. Ausserdem kann man das auch detailliert erklären. Dies entspräche einer zeitgemässen Ethik der Moderne für eine angst- und gewaltfreie Welt, die bisher fehlt. Wir brauchen dringendst eine Erneuerung unserer sozialen Basis und unseres gewaltbasierten Systems. Man braucht hierzu auch keine gefährlichen Experimente, wie dies z. B. bei der vermeintlichen Einführung des Kommunismus der Fall war. Wir können bei dieser Theorie erst im kleinen proben und testen, bevor wir die Neuerungen dann wenn sie ausgereift sind, unters Volk bringen bzw. sie kontinuierlich verbreiten.

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Die konstruktivistische Schauspielarbeit, ist eine Arbeit von der erwartet wird, dass sie auf wissenschaftlich beherrschbare Art und innerhalb von Monaten zu einer höheren Wissensstufe führt - Hier werden auf völlig neue Art auch Themen angesprochen, die teilweise auch der Buddismus behandelt

Es geht um Konzentration, Lenkung der Aufmerksamkeit, die bewusste Beherrschung der Kraft der Phantasie, körperlich - muskuläre Entspannung, Körpersprache, Gestik, Mimik, Gefühlsarbeit, Sinne, und die Fähigkeit verschiedene, selbstbestimmte Rollen von innen zu spüren und zu leben, und damit ein transzentrales Selbst zu entwickeln, dessen Ich-Zentrum ein spielerischeres ist als unser tierisch ernstes Ego, das durch das versteinerte Beharren auf nur einem Standpunkt zu all der Verhärtung und zum Krieg gegen andere Sichtweisen führt. Statt zum größten und besten gemeinsamen Vielfachen, führt das bisherige Weltbild nur allzu oft zum kleinsten gemeinsamen Nenner (Egozentrik, Dogma, Nationalismus, Krankheit und Krieg). Eine altbekannte Tatsache ist die, das dass ganze menschliche Spektrum von Jesus bis Hitler prinzipiell in jedem Menschen möglich ist.

Nicht weniger wichtig, neben der konstruktivistisch-evolutionären Erkenntnis für den Schauspieler, dass (wenn er gut spielt und selbst kreativ mit der Rolle improvisiert) sein Tun echt ist, ist für das Projekt „RealTheater“ die Tatsache, das im Improvisationsteil beim Schauspielunterricht bei der Aufforderung (mit gegebener Ausgangsrolle) „Und jetzt lasst die Szene laufen“ bei der darauf folgenden Improvisation ein ganz bestimmter Zustand entsteht, der in dem Projekt, das hier bezweckt wird dauerhaft gehalten werden soll und dauerhaft gehalten werden kann. Der Spieler ist Beobachtender und Rolle gleichzeitig, es entsteht sowohl individuell, als auch kollektiv ein von jedem im Raum getragener Geist des Kollektiven-Regisseurs, der im Hintergrund steht und ständig eingreifen kann – Es entsteht die Mitte/eine Balance zwischen den beiden Gegensätzen Ernst und Spiel, dies ist ein ganz besonderer bewusstseinserweiternder Moment, den man nur praktisch und nicht theoretisch verstehen kann. Ein neues Bündnis zwischen Glaube und Vernunft.

Rebellion heute findet deshalb nicht zuletzt und kaum bemerkt von der Öffentlichkeit in den Räumen, in denen Schauspielarbeit entsteht statt – weil dort die normale Wirklichkeit zusammenbricht und unterhöhlt wird (bisher zeitlich begrenzt). Schauspiel greift die normale Wirklichkeit als solche an, zeigt ihre Relativität, ihren spielhaften Boden, den fragwürdigen Ernst und untergräbt so das scheinbar feste Fundament. (Jeder Erwachsene, der zum ersten Mal beim intensiven Schauspielunterricht teilnimmt, wird das entsprechende Grinsen in den ersten Stunden aus diesen Gründen kaum aus dem Mund bekommen. Hier lebt ein paradoxer Widerspruch zur Realität)

Theaterpädagogik hat heute die Aufgabe, Spiel und Theater als Methode ganzheitlicher Persönlichkeitsbildung und Erkenntnis in unser allgemeines Bildungswesen zu bringen!

Schauspielunterricht auf der Basis des Stanislavky-Systems und der Strasberg-Method:

Mit dieser Methode können Anfänger den Einstieg in ein glaubwürdiges Schauspiel finden und dank dieser Arbeitsweise neue Dimensionen und Rollen in sich freilegen.

Grundsätzliches: Den Wunschzustand eines Schauspielers umschreibt Stanislavsky so:
" Die beste schöpferische Aufgabe ist jene, die den Künstler unmittelbar ergreift, bis tief hinein in emotional unbewusste Bereiche, und die ihn intuitiv zum wahren grundlegenden Ziel seines Schaffens führt".

Im Regelfall aber muss das unbewusst-organische Schaffen durch vorbereitende psychische Verfahren wie Willensanstrengung, Konzentration der Aufmerksamkeit, Aktivierung der Einbildungskraft und Phantasietätigkeit erst angeregt werden. Die Gesamtheit der dazu entwickelten Methoden nennt Stanislavsky "Psychotechnik". Ihr Ziel ist die Herstellung des "schöpferischen Befindens", das ein "natürliches Erleben" des Schauspielers zur Folge hat und damit für ihn selbst wie für den Zuschauer die Glaubwürdigkeit der Bühnenvorgänge sicherstellt. Diese Vorarbeit Stanislawskys griff Lee Strasberg (der Stars wie z.B. James Dean und Marlo Brando ausbildete) auf und entwickelte sie weiter.

In "Ein Traum der Leidenschaft" schreibt er:
" Ich verhelfe jedem einzelnen dazu, sich der tiefsten Quellen seiner Empfindungen und Kreativität zu vergewissern und zu lernen, wie sich diese Empfindungen im Prozess der Hervorbringung eines künstlerischen Resultats willentlich immer wieder erzeugen lassen."
Dies versuche ich meinen Schülern weiterzugeben.

Neben diesen beiden Koryphäen und Pionieren der heutigen Schauspieltechnik, widmeten sich unzählige andere Fachleute den Problemen von Schauspielern und entwickelten Übungen, Techniken und Methoden, um diese zu meistern. Da es bislang noch kein abschließendes, allumfassendes und mustergültiges Gesamtkonzept der Schauspielausbildung gibt, (da in diesen praktischen Bereich der Verknüpfung und Erforschung der verschiedenen Methoden kaum größere Forschungsmittel hineingesteckt werden, weil bislang kein öffentliches Interesse besteht) wird in dieser Ausbildung bislang davon ausgegangen, dass es keine absolute Wahrheit, keine "Bibel" und keinen Atlas der praktischen Schauspieltechnik gibt. Dies muss sich ändern!! Die Theaterwissenschaften, wie sie an unseren Universitäten gelehrt werden, sind vorwiegend theoretisch und vergangenheitskonditioniert (deshalb ähnlich ohne praktische Lösungskompetenz wie die Theologie).

Jede darstellerische Herausforderung ist (allein schon bedingt durch das vorher vorhandene spezielle „Verspannungsmuster“ des Einzelnen, das gleichzeitig abgebaut werden muss) ein Einzelfall und muss auf spezifische Art und Weise kreativ gelöst werden. Je mehr Wege und Techniken der Schauspieler zur konstruktiven Lösung herbeiziehen kann, umso größer ist seine Fähigkeit, ein überzeugendes Resultat zu erzielen. Da Schauspieler gleichzeitig ihr eigenes "Instrument" sind, gilt es, dieses immer wieder zu "stimmen". Durch ein kontinuierliches Training und zunehmende Erfahrung ist dies möglich.

„Wir wissen wohl, wer wir sind; aber nicht, was wir werden können.“
William Shakespeare

Ein historischer Mangel haftete der Schauspielkunst bisher an. Anders als bei vielen Künsten, wie z.B. der Malerei, der Architektur oder der Musik waren die Kunstwerke der Schauspielkunst bis zur Erfindung der Film- und Videotechnik flüchtig und konnten allenfalls, (wie ein Musikstück vor dem schriftlichen Notensystem) nur von einem zum anderen persönlich vermittelt werden. Da es, um eine perfekte Übertragung zu ermöglichen, neben dem Originalton sowohl auf Mimik, Gestik, Haltung und Gruppenzusammenhang ankommt, kann dies erst heute durch den verfügbaren Einsatz (hochauflösender) Videotechnik hergestellt werden. Erst heute können die Meisterleistungen der Schauspielkunst bei einem richtigen Einsatz des Kameramannes und mehrerer Kameras exakt konserviert und damit allgemein vermittelt werden. Sogar ein „Duden“ der menschlichen darstellenden Verhaltensweisen als lehrreiches Videoarchiv wäre heute damit keine Utopie mehr.

Die Techniken des Theaterpädagogen Augusto Boal:

Die sogenannten „neuen Techniken“ Augusto Boals können dazu dienen, zwischenmenschliche oder innerseelische Konflikte – seien es die eigenen oder die der zu erarbeitenden Bühnenfigur – differenzierter wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um vorschnelle Lösungen, sondern um das Erkennen der Muster, aufgrund derer bisherige Lösungen scheitern. Bei Übungen wie „Bild und Gegenbild“, „Analytisches Bild“, „Kaleidoskop-Bild“ oder „Regenbogen der Wünsche“ steht der jeweilige Darsteller bzw. die Bühnenfigur mit ihren Erlebnissen, Wünschen, Widersprüchen und Barrieren im Zentrum. Diese werden im Zusammenspiel aus den unterschiedlichen Perspektiven der Mitspieler bzw. der weiteren Figuren beleuchtet, wobei Übereinstimmungen, andere Facetten oder ungeahnte Ressourcen deutlich werden können. Daher sind die ‚new techniques‘ sowohl für intensive Theater- als auch Gruppenarbeit in hohem Maße geeignet.
Augusto Boal: „Überall kann Theater stattfinden, sogar im Theater. Jeder kann Theater spielen, sogar der Schauspieler.

Das Improvisationstheater:

Seit einigen Jahren erst gibt es in unseren Großstädten eine neue Form des Bühnentheaters, das Improvisationstheater: Nichts ist geplant, alles entsteht aus dem Moment.
Der Kern von K. Johnstones Lehre (dem Gründer des Improtheaters):
„ Deine Phantasie ist nicht impotent, solange du nicht tot bist; du bist nur eingefroren. Schalte den vermeintlichen Intellekt aus, und heiße das Unbewusste als Freund willkommen: Es wird dich an Orte führen, die du dir nicht hast träumen lassen, und es wird Dinge hervorbringen, die origineller sind als alles, was du sonst erreichen könntest."

Das Ich Rätsel:

-stellt jedem von uns die scheinbar simple Frage: Wer bist Du?

Sagen wir mal Du wärst arbeitslos, hast kein Auto, eine schäbige Wohnung, keine Freunde, keinen Partner usw. Du erbst überraschend eine Villa und bekommst von einem verschollen geglaubten Verwandten Hilfe. Ein Designer kleidet dich neu ein, ein Imageberater schult dich, du wirst in Rhetorik und Körpersprache geschult und ein Freund führt dich ein in den Kreis von interessanten Leuten und bringt dir neue Hobbys nahe. Dein Umfeld hat sich total verändert, und dadurch Deine Mimik, Dein Auftritt usw. Es geht dir plötzlich bestens und es dauert so nicht lange, bis Du einen Liebespartner kennen lernst...

Wer bist Du? Jetzt bist Du fast das Gegenteil von dem, was Du vorher warst.
Dieser Trip passiert – es gibt so etwas, leider meist in umgekehrter Richtung, z.B. vom Unternehmer zum Obdachlosen, oder durch Krieg etc. (aber dennoch gilt das gleiche Fazit: die Ich - Rolle ist relativ und abhängig von den Umständen - Es ist unglaublich, wie sich jemand durch solche Schicksalsschläge bzw. Schlüsselerlebnisse ändern kann).
Was z.B. so viele Leute am Lottospiel fasziniert ist mehr diese Möglichkeit zur positiven Rollen-, Lebens und Selbstbildänderung und nicht alleine das Geld.

Viele aktuelle TV Sendungen und Doku Soaps greifen momentan dieses Thema auf.

Utopien im Vergleich:

Mit diesem Projekt mutet es ähnlich an, wie es z.B. dem ersten Konstrukteur eines Flugzeugs oder Autos ging, bevor es das erste Auto gab. Der den Leuten vorher zu Vieles auf einmal erklären musste, damit sie sich das Ganze vorstellen können. Jeder der damals lebte war erst dann erstaunt, als er das fertige Produkt ohne Pferd davor, ratternd in Bewegung sah. Aber kaum jemand hätte es begriffen um was es geht, hätte Herr Benz vorher von Vergasern, Kurbelwelle, Kolben, LENKRAD und Tank gesprochen – so geht es hier wohl auch – Die Sache ist zu komplex als dass man hoffen kann, dass ohne einen fertigen „Prototyp“ vorzeigen zu können, hier die Allgemeinheit sich das Ergebnis schon vorher vorstellen kann . Wir brauchen ein funktionierendes, vorzeigbares Ergebnis! Ein Modellprojekt. Genau wie beim Auto vor etwa 100 Jahren ist die Zeit dazu heute reif und zwar deshalb, weil sämtliche „Bauteile“ verfügbar sind und nur noch zusammengefügt werden müssen!

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PS:
Erziehung und Schulung sollte immer auf dem Prinzip der positiven Verstärkung stattfinden.

Regie umfasst den Aufgabenbereich des Regisseurs/der Regisseure und damit die Einrichtung, Einstudierung und künstlerische Leitung einer Inszenierung. Das Weltheater spielt bislang ohne vernünftige Regie. Raumschiff Erde fliegt ohne Lenkrad.

Sartres Theaterstück: „Geschlossene Gesellschaft“ (3 Personen die sich das Leben zur Hölle machen) mit umgedrehtem Vorzeichen... ist noch ungeschrieben!

Die Kunst des Krieges ist es, die gesamten Ressourcen einer Nation zu aktivieren. Der Friede könnte dies potentionell genauso, auch wenn er das bisher noch nie geschafft hat.

Der Konstruktivismus und ein Satz von Novalis "Die künftige Welt ist das vernünftige! Chaos" könnte als Leitgedanke stehen. Diese Vorstellung einer hochentwickelten,  für den heutigen Intellekt aber nur bruchstückhaft erkennbaren und daher geheimnisvoll erscheinenden Ordnung der Welt steht im Hintergrund der Überlegungen zur Organisation der neuen Möglichkeiten.

"Das Leben ist viel zu kostbar, um es dem linearen Schicksal zu überlassen. Das Ende der kausalen Geschichte wäre der Anfang einer selbst bestimmten offenen Story", könnte Michael Ende sagen.

„Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ würde Humphrey Bogart sagen.

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Ähnlichkeiten zu Endemols Big Brother Projekt oder zu Peter Steins tagelanger Faust Inszenierung auf der Weltausstellung in Hannover mag es vordergründig zwar geben, was hier beabsichtigt ist beschreitet jedoch Neuland. Denn es geht weder darum sich in den Schienen nur eines festen Scripts und Stücks zu bewegen (wie bei Peter Stein), noch darum (wie bei Big Brother) die üblen Regeln (z.B. Konkurrenz) der Normalwelt beizubehalten, oder gar zu potenzieren.

Noch Niemand bisher hat es gewagt, die Leichtigkeit, die durch die schauspielerischen Regeln z.B. im Improvisationsteil des Schauspielunterrichts oder in Johnstones aktuellem Improtheater entstehen, tagelang beizubehalten und auf diese Weise (seine normale Ego-Rolle überschreitend), kollektiv begleitet vom Regisseur-Ich und einem Team von begleitenden Wissenschaftlern zur virtuellen Realität zu erschaffen – Ein Stück, dass sich selbst schreibt – nach anderen Regeln als die Realität (die sich ebenfalls selbst schreibt).

Erstmalig würde es hier darum gehen die Schwerkraft normaler gesellschaftlicher Regeln durch die Kunst ohne Kurzzeitbegrenzung zu überwinden.

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durch den Regie-Eingriff in die Realität können Beziehungen zwischen Menschen gestaltet werden (Zusammenhang mit Spielfilmen bei denen sich Leute bei Liebesszenen real verlieben, was häufig vorkommt, oder das Beispiel bei big brother und deren Lenkung des Gruppengeschehens durch „Regie light“ d. h. indirekte Regie, oder das Beispiel Schauspielunterricht und Gruppenübungen dort, bei denen z. b. (um in der 2. Gruppenstunde fremde zu Freunden zu machen was wichtig beim Schauspiel ist, da man sich ja sehr persönlich in der Schauspielarbeit zeigt) jeweils 2 Leute sich gegenseitig Kindheitserinnerungen erzählen und dabei sich gegenseitig ihr imaginäres Kinderzimmer zeigen das sie in der Impro imaginär wieder entstehen lassen oder Schauspielkurs Übungen eines imaginären Klassentreffens bei dem man gute Freunde von früher wieder trifft - einige Übungen davon sind von Keith Johnstone und sehr wirksam um in kurzer zeit aus fremden Freunde zu machen, dies würde ohne diesen Regieeingriff definitiv nicht passieren, wir lenken also auf diese art real die Realität und die Beziehungen der Menschen zueinander. wenn man diese Vorgehensweise nun noch perfektionieren würde, also die wirksamsten Erlebnisse (die vorher aus vielen herausgesucht wurden, evtl. hier ein link zum buch „spiele der erwachsenen“ von Erik berne)in eine Reihenfolge bringen würde, so dass sich das alles logisch aufbauen würde wie in der Realität, dann könnte man den Prozess des kennenlernens und verliebens von 2 Menschen auf den punkt bringen und die jeweiligen wichtigsten Schlüsselerlebnisse der reihe nach vollziehen. man würde also das verlieben zweier Menschen als 1:1 Simulation wie im wahren leben bringen, nur das es hier durch wissenschaftliche Erfahrung, Sortierung und Ranking aufs wirkungsvollste aneinandergereiht ist, wobei wie im realen leben bei fast allen punkten Raum zum eigenen improvisieren und gestalten bleibt. wir haben es hier also nicht mit einem tagelangen Spielfilm zu tun, der die z. b. 3 tägige zeit des verliebens zweier Menschen 1:1 wiedergibt, sondern wir haben es mit einem interaktiven live Rollenspiel zu tun, das von Regie betreut und gelenkt wird, (und von geschaffenen Szenarien für Schlüsselerlebnisse, von Kunstszenen die punktuell und glaubhaft in Szene gesetzt werden müssen.)
man erlebt also einen sozialen, psychologischen und emotionalen „parkur“ zusammen mit einem anderen Menschen praktisch als Avatar, als zweites ich, als spiel-ich, (wie ein online videogame das in der Realität stattfindet, die Realität bietet nun einmal den ganzen Menschen mit allen seinen sinnen und ist realer als jedes online spiel),
wir können dabei psychologische erkenntinisse nutzen, wie dass eine Liebeserklärung ganz besonders gut an einem ort kommt, an dem der Körper in Erregung ist, z. b. auf einem Hochseil (gut gesichert natürlich), es gibt hier tausende Details die man geschickt in das gesamt „Verliebungssystem“ (verliebungs-system, verliebe-system verlieben system = neue Worte die es bei google noch nicht gibt) einbeziehen könnte. eine weitere stufe Leute in liebe zueinander zu bringen wäre es, diesen verliebens-parcour auf mehrere Personen auszuweiten. die erste frage zu diesem Thema wäre ob es geht das sich 3 Leute oder 4 Leute in ähnlicher art gleichzeitig ineinander verlieben können wie dies zwei Leute tun. aus eigener Erfahrung mit der Schwierigkeit von Dreierkonstellationen in der Realität, kann das nur klappen wenn hier auf eine strikte ballance geachtet wird und auf neue regeln. solch ein vorgehen klingt utopisch und wäre eine soziale Avantgarde der Friedensforschung. dies wurde bisher aus purer angst vor den mächtigen emotionalen folgen nicht gemacht. unsere Welt drängt jedoch immer stärker auf Lösungen und gleichzeitig wird der griff der Kirche auf das sex und liebe tabu schwächer.
wir müssen uns heute an diese Thematik der „sozialen Fusion“ wagen! wissenschaftlich, künstlerisch, interdisziplinär. das alte Modell liebe und sex nur in der zweier-partnerschaft und Familie zu begrenzen ist vom tierreich übernommen. wir Menschen sind heute alle eine Familie! (one world, united world, one love, link zur decaration of human rights) und der Spruch der so toll klang und so wenig reale liebe gebracht hat „liebe deinen nächsten“ ist vielleicht nicht nur wie bisher geistig und theoretisch gemeint, sondern wir wollen ihn praktisch umsetzen und zwar definitiv mit aller Zärtlichkeit und aller Sexualität zu der ein erwachsener Mensch fähig ist. die Kunst der Sexualität (link auf Tantra) zusammengenommen mit der Kunst des Liebens (link auf das buch von Erich fromm) erschafft echte liebe und das funkeln in den Augen und das Gefühl von Leichtigkeit und des Schwebens, das diese Welt so dringend braucht um von die pseudoliebe einer potemkinschen Kulisse, um die lüge zu überwinden HIER DER LINK AUF DIE „Realtheater und Eros“ Seite
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Es ist leider eine Tatsache, dass die Themen der Friedensforschung „Eine wirklich friedliche menschliche Gemeinschaft zu erschaffen“, am oftmaligen Scheitern ihren großen Versprechungen in der Historie leidet. Das gilt von Jesus über Marx, die 68er, bis zur New Age Bewegung. Deshalb benötigen wir erst Ergebnisse und erst dann sollte man etwas an die große Glocke hängen. Zu oft haben wir uns schon über die tatsächliche Komplexität dieser Aufgabe getäuscht und zu oft wurden Menschen enttäuscht oder veräppelt. (Und zwar schon so oft, dass die Enttäuschung so groß ist dass man gar keine Lust hat für diesen Wissenszweig Geld zu geben. Es geht hier der Menschheit wie einem mehrmals enttäuschten Liebenden, der die Hoffnung aufgegeben hat.
Eine verständliche, aber fataleEntscheidung, denn die Wissenschaft hat hier noch gar nicht richtig angefangen und von der förmlichen Explosion des Wissens und der Möglichkeiten der heutigen Moderne hat die Friedensforschung noch gar nichts gemacht.
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man veränderst nichts zum besseren wenn man etwas bekämpft und dagegen ist. man sollte stattdessen etwas besseres konstruieren um das schlechte unnötig zu machen. wer das böse mit den mitteln des bösen bekämpft der wird vom bösen besetzt. wer das böse aus der Welt bringen will, der darf es nicht berühren sondern ihm das wasser abgraben, damit es von selbst vertrocknet und zu staub zerfällt. das entziehen der Energiezufuhr des bösen ist eine Technik die berührungslos bezüglich des bösen funktioniert und damit entfällt die Gefahr sich durch Kontakt mit dem bösen anzustecken und beim Kampf gegen das böse selbst böse zu werden.
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Wenn ich die Weltprobleme im TV sehe, und wenn ich sehe auf welche absurde, weil gewalttätige Art versucht wird diese zu lösen, dann erinnert mich das immer an Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen und ich möchte wie ein Kind ins Theater hineinrufen:
„Hör auf, so wird das nie etwas.“
Nach diesem Schrei (Aus der Metaebene. Eine Deus ex machina Götterstimme die beim altgriechischen Theater unlösbare Tragödien auflöst: http://de.wikipedia.org/wiki/Deus_ex_machina - was übrigens der Escape Taste entspricht, wenn ein PC Programm hängt) würde ich Don Quijote am liebsten lange auf der Bühne nachdenken sehen und danach sollte er schnurstracks um die Windmühlenflügel herum gehen, ihnen dabei ausweichen, dann die Türe der Mühle aufbrechen und dort den Hebel umlegen der den Anstellwinkel der Flügel zum Wind einstellt, so dass die Flügel stehen bleiben.
Mission gelöst, fast ohne Anstrengung. Danach sehe ich den Helden am Lagerfeuer mit Freunden über die Probleme lachen, die es früher gab.

Gibt es Lösungen die wir in unserer Verbissenheit und in unserer festgefahrenen Perspektive nicht sehen? Ist das Schwert das falsche Instrument um Probleme zu LÖSEN. Könnte es zentrale Punkte geben, bei denen ein relativ kleiner Eingriff eine große Wirkung erzielt?

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Zitat:
Wege aus der Gewalt
Zu den neuen Entwicklungen in der Friedens- und Konfliktforschung

Von Ursula Storost 2010
Frieden auf Erden. Auch im 21. Jahrhundert ist das eher ein frommer Wunsch als Realität. Obwohl die Zahl der Kriege in den letzten Jahren weltweit zurückgegangen ist, wird immer noch an 30 Schauplätzen militärisch gekämpft. Eine der großen Utopien ist eine Kultur des Friedens, die Fähigkeit mit Konflikten offen, gewaltfrei und produktiv umzugehen. Doch davon sind wir weit entfernt.

Aber es gibt Menschen, die darüber nachdenken, wie Frieden gelingen kann, wie es zu wechselseitiger Verständigung und Konfliktbewältigung kommen könnte. Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg hat in Zusammenarbeit mit dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung dazu einen Workshop veranstaltet. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Philosophen und Klimaforscher, Soziologen und Psychologen kamen hier zusammen, um gemeinsam über Wege aus der Gewalt und neue Entwicklungen in der Konfliktforschung zu diskutierten. Denn - so die Überzeugung - nur gemeinsam kann man dem Ideal des Weltfriedens näher kommen.

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Die innere Bewertung ob Erlebnisse oder Wahrnehmungen wahr und real oder Fiction und Phantasie sind, ist sehr wichtig (1 hier link zu oliver stocks buch "der mann der seine frau mit einem hut verwechselte"). Der Schauspieler beherrscht es, dieses für den Menschen äusserst wichtige (und von Natur aus autonome) Mess- bzw. Orientierunggsinstrument zu beeinflussen und willentlich zu manipulieren, das für "die Abstempelung" von wahr/ernst oder nicht wahr/nicht ernst steht. Es kommt in diesem Rahmen nicht darauf an, was wahr ist, es kommt darauf an was wir gemeinsam willentlich als wahr stempeln. Die meist ungeschriebenen Gesetze beim Schauspielunterricht docken beim kindlichen Spieltrieb an, es ist also leicht an dieser "gemeinsamen Verschwörung" auf Zeit beim ernsthaften Spiel mitzumachen.
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Im Schauspiel herrschen die Menschen über die Rollen - In der Realität herrschen die Rollen über die Menschen
((Diesen Satz explizit erklären, evtl auf extra Seite))

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Es geht um eine spielerische Realität, oder man könnte auch sagen "Das Realitätsspiel"
Die heutige zeit hat uns zu passiven Zuschauern gemacht, deren lebendiger Eingriff in die Realität oft nur auf das wegzappen eines unerwünschten TV Programms reduziert ist. Wir sind oftmals Sofazapper, deren Leben auf Autopilot gestellt ist.
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Zu Theater Passus:
Was ist an unseren Theaterstücken so langweilig?
Sie bieten keinen Improvisationsteil, kein Zeitfenster für lebendiges und wahres Leben. Sie sind tot in ihrer festen Struktur, sie gehen immer gleich aus. Es sind "mechanische Räderwerke" in der Zeitschiene eines linearen Films, starr und endgültig, wie die Buchstaben eines BUches. Stimmt es denn, das wir zum Beispiel bei Romeo und Julia kein alternatives Ende sehen möchten. Selbst kleine Kinder bekommen schon innere Impulse bei Tragödien auf Bühnen und möchten eingreifen. Wir halten uns hier gegenseitig am Zügel und unterdrücken dabei unsere inneren Impulse. Was würde Shakespeare sagen wenn er heute sehen würde wie seine Stücke...

Wir sollten Theater und Improtheater verbinden. Das Improtheater leidet unter der Oberflächlichkeit der kurzfristigen Etüde, dem fehlenden Script und der sprunghaftigkeit, die eine Tiefe oft verhindert und dem normale Theater fehlt die erhöhte Lebendigkeit.

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RealTheater - Wohin tabulose Ehrlichkeit und die Möglichkeit des impulsiven und emotional unverfälschten auslebens durch Schauspielmethoden führt:

Das Ausleben des vorher tabuisierten Negativen in der Form des Theaters, (das niemanden zum echten blutvergiessen bringt,) erschafft das Positive, genauso wie umgekehrt das nichtausleben des tabuisierten negativen das Negative erschafft, da nichtausleben von erlebten Ereignissen/Energien immer zum ansammeln führt und Ansammlung immer schon "Materie" erst entstehen lässt. Die muskuläre und geistige Anspannung bei unausgelebter Wut erschafft Hass und/oder Krankheit. Staut sich davon genügend an, dann bricht der Hass und/oder die Krankheit irgendwann aus und muss sich ein Ziel für die Agression suchen. (die Bioenergetik beschreibt dieses Phänomen detailiert. Muskelpanzerung ist weiterhin der Grund warum im Schauspielunterricht Entspannungsarbeit, wie Strasbergs Stuhlentspannung so wichtig ist)

Wir Schahauspieler verhindern den negativen Spirit und die nagative Tat (innerhalb der Schauspielregeln) nicht, sondern wir lassen es eskalieren. wir gehen mit konflikten so um, dass sie sich völlig frei ausleben können, weil dies sowohl am spannendsten für die zuschauer, als auch am intensivsten und unverlogendsten für die spieler ist.

dies führt dazu, dass wir menschliche verhaltensweisen, die nicht zum positiven führen durch die sichtbare eskalation sofort entlarven (und danach durch ein lachen beenden können, denn wie bekannt stehen die toten auf der theaterbühne schnell wieder auf.)

letztlich können wir damit verhaltensweisen, die in die gewalt und zuendegedacht zu tod oder gar "atombombenhass aufeinander" führen, erkennen und müssen somit nicht wie bisher sozusagen unausgelebtes mit uns herum schleppen und damit in die falsche richtung denken und hassen und unser gehirn mit ärger zuspinnen, was ständig bei ungelösen sozialen konflikten, in die in der "normalwelt"fast jeder involviert ist, getan wird.

dies führt vermutlich dazu, dass nach einer weile negative kommunikations- "Spielzüge" ( verhaltensweisen), die in eine loose - loose situation führen, sowie auch spielzüge, die in ein nullsummenspiel führen weniger begehrt werden und durch den lerneffekt nicht mehr getätigt werden, nicht wegen einem gesetz oder einer bestrafung, die es nicht gibt, sondern wegen der höheren freude an win- win situationen, wobei wir bei unserem gruppensystem bei der bevorzugung gemeinsamer kunst und situationen und kommunikationszügen sind, die beim anderen gute gefühle oder gemeinsame kunst auslösen

(ich bin gerade auf diesen text gekommen, durch ein ipad "textunes" buch mit dem titel: "Logbuch der angst" (1) bei dem das alpraumszenario mit einer segelyacht über den antlantik - (das ich bereits einmal im schauspielunterricht als impro thematisiert habe - mit fremden mitseglern ohne ausweichmöglichkeit) beschrieben wird, die dinge die geschehen sind abhängig von der konstellation des szenarios und der möglichkeit der vorstellung. insbesondere eine kollektive angst, an die eine gruppe ihre aufmerksamkeit hingibt, hat immer schon die tendenz gehabt sich wie eine selbsterfüllende profezeiung zu erfüllen. (siehe techniken zu suggestion, hypnose und selbsthypnose) (dieselbe angstthematik durch fehlende soziale kontrolle gibt es bei der bemannten marsmission) und um zum realtheater zurückzukommen: das umgekehrte, das positivste war bisher nicht möglich, weil die grundbedingungen durch tabus und fehlende übereinkunft, synchronizität, und "fehlende den leuten bekannte soziale muster" bisher nicht möglich war ) wir brauchen also das gegenteil eines alptraumszenarios: ein gemeinsames wunschtraumszenario als verhaltensmuster für gruppen - ein verhaltensmodell ohne angst, eifersucht, strukturelle gewalt, hierarchie - ein zukunftsverhaltensmuster, eine konkrete utopie... etwas was wir erst konstruieren und austarieren müssen, mit vielen einzelschritten die in einem gruppenverhalten absolut neu sind..

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folgendes versteht wahrscheinlich nur ein Schauspiellehrer oder Sozialpsychologe:
wir brauchen Messreihen und eine geordneten Almanach über:
die Wirkung von Schlüsselerlebnissen, verschiedenen Rahmenbedingungen, verschiedenen Szenarien, verschiedenen Kulissen, verschiedenen Interaktionen
auf die Gefühle auf Selbstbild und Weltbild

(Es geht darum leute durch die macht der umstände zum positiven zu formen, wir brauchen so etwas wie ein Anti-Bootcamp! (1) )
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Die Macht der Umstände, die Macht des Szenarios:

Ein Spiegel Online Interview (1) mit dem Sozialpsychologen Philip Zimbardo, dem Leiter des Stanford Gefängnis Experiments:

"...Zimbardo: Mein Schulfreund an der Monroe High School in der Bronx, der kleine Stanley Milgram, und ich führten später zwei der bekanntesten Studien zur Macht der Umstände durch. Wir saßen 1949 zusammen in einer Klasse. Das war nicht lange nach dem Holocaust - und wir fragten uns: Könnte so etwas auch in Amerika passieren? Ich antwortete damals, sei nicht dumm, Stan, das war Nazideutschland, aber er erwiderte: Würdest du einem völlig Fremden einen Elektroschock verpassen, wenn es dir eine Autorität wie Hitler befehlen würde? Niemals, sagte ich. Und Stanley schüttelte den Kopf: Die Aufpasser im Konzentrationslager haben das auch gesagt, bevor sie da hinkamen!

In Ihrem Buch "Der Luzifer-Effekt" haben Sie dargelegt, warum jeder Mensch unter gewissen Umständen verrohen kann und zu brutaler Gewalt fähig ist - die Situation entscheide stärker über moralisches Handeln als die Persönlichkeit. Muss man aber nicht stets beides in Betracht ziehen?

Zimbardo: Der Streit über die Persönlichkeit auf der einen und den sozialen Kontext auf der anderen Seite ist müßig: Es geht immer um die Person in der Situation. Der entscheidende Punkt ist: Wir betrachten nicht die schwarzen Schafe in der Herde, sondern den Hirten, der sie hütet - das System, die Autorität. Beim Militär beispielsweise gibt es häufig Situationen, in denen Menschen manipuliert werden. Psychologisch heißt das, dass wir die dynamische Wechselwirkung zwischen Person, Situation und System verstehen müssen... "

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Das RealTheater setzt auf die wissenschaftliche Struktur eines Experiments das interdisziplinär beobachtet und unterstützt wird. Am Anfang steht eine mindestens mehrtägige Vorbereitungsphase mit einem theoretischen Teil (Schauspielgrundlagen & Regeln z. B. Glaube, Imagination, Konzentration, Stopp-Regel, Philosophie Grundlagen: Radikaler Konstruktivismus, Klartraum, Szenariotechnik etc.) und einem praktischen Teil der aus Entspannungs- bzw. Selbstbefreiungs Elementen und praktischen Schauspiel Basics besteht
Im Hauptteil des Projektes besteht praktisch aus einer Bühne auf der wir mit den Mitteln des Theaters willentliche Realität entstehen lassen und zwar in einer Echtzeit-Rückkopplung zwischen Beobachter und Spieler....

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((Zum Thema "Improvisation im Theater" evtl. eine eigene Webseite machen:))


Improtheaterspieler spielen ohne festes Drehbuch und sie scheinen beim Spiel kein festes Ich zu haben. Sie wechseln ständig ihre Rollen. Sie parodieren, kopieren, konstruieren, komponieren.
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Es kommt sowohl in der Realität, wie auch beim RealTheater auf die richtige Mischung von improvisierten Zeitabschnitten und geskripteten und oder eingeübten Zeitabschnitten des Realität Spiels an.

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auf der rk schauspielseite sind keine w - fragen, erkläre das noch hier
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Beim Schauspielunterricht gibt es einen speziellen Teil, den wir hier genauer betrachten sollten und welcher der spannendste Teil des ganzen Unterrichts ist, weil dort "Dynamische Realität" in der Gruppe entsteht. Im sogenannten Improteil, oder exakt bezeichnet: "Improvisationsübungen nach Stanislawski" gelten im Bühnenraum bessere und faszinierendere Regeln als im normalen Leben: Keinem darf körperlich real etwas passieren. Jeder kann jederzeit "Stop" sagen . 3. Die Ausgangssituation der Simulation kann bezüglich "wer, wann, wo, warum" bestimmt werden. Bis auf diese Regeln, soll aber auf der Bühne so gelebt werden, als wäre man in der Realität. Diese Regeln führen zu Spieloffenheit, Angstlosigkeit und Annahme von inneren Impulsen und Ideen der Mitspieler, anstatt wie meist in der Realität sich gegenseitig zu blocken oder dem "inneren Polizisten" zu gehorchen. Das erweckt Lust und Energie. Die Spieler realisieren dort ohne Textblatt und in voller Freiheit ca. 10 bis zu 60 Minuten eine fiktive Rolle und ein Szenario (er ist gleichzeitiger Spieler & Regisseur der eigenen Phantasie) . Oft wird die Simulation so gut, dass sie praktisch real ist. Der Spieler spielt nicht nur, er ist dann ein anderer für die Zeit des Spiels.
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von meiner schauspielseite - struktur der abende:
Während einer Improvisation spielt meist ein Teil der Gruppe, ein lebensecht improvisiertes „was wäre wenn... Szenario", das sind Rollenspiele mit den verschiedensten Themen, während der Rest der Gruppe zusieht. In die Improvisation wird teils mit regieanweisungen von aussen eingegriffen und es werden manchmal Szenen zur Verbesserung wiederholt. Danach gibt es immer eine konstruktive, gemeinsame Besprechung.
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(checke schauspielscripte von schnupperabenden)
imaginationen bzw. Gedankenspiele zügeln den Appetit - wissenschaft psyche
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,733409,00.html
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wenn man die handlungen im theater als real betrachtet, dann ergibt sich folgendes bild:

1. im theater wird eine simulation eines geschehens in ein festes script gesperrt

2. im improtheater werden simulationen des echten lebens in kurze stücke zerhackt

3. beim film werden simulationen des wahren lebens in kurze stücke zerhackt und aus dem zeitlichen zusammenhang gerissen (um später in der richtigen reihenfolge zusammengeschnitten zu werden)

4. im schauspielunterricht werden simulationen des lebens zeitlich begrenzt auf ca 5 minuten bis 1 stunde

5. in der realität wird vieles improvisiert, aber vieles läuft auch in einer art autopilotmodus, und teile sind gescriptet... realität ist mischform aus freien entscheidungen, kulturellen scripts und autopilot gewohnheiten

6. im realtheater... wird punkt 4 verlängert, punkt 3 wird nicht von der logik her zerhackt, dafür haben wir eine art videorecorder funktion, pause/freeze, rückspulen und anders wiederholen...

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im schauspiel haben (wie im videospiel) auch die übelsten taten keine schlimmen konsequenzen für das echte leben, deshalb ist die freiheit hier so groß

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wenn wir im Zustand des Improvisierens und der spontanität sind, dann sind wir entspannt und autonom genug und frei von zwängen der Vergangenheit und der Verbote, so dass wir auf innere und äußere Impulse hören können. diese Freiheit ist nötig, damit Kreativität und Schönheit durch uns ihren leichten un filigranen tanz aufführen können.

die Sterne kann man nur dann im See sehen wenn es windstill ist und klar

zum Thema improvisieren hier eine eingehende Erklärung: http://www.kreatives-lehren-und-lernen.de/bank/11_impro/Improvisation.doc

http://www.amazon.de/Improvisation-Theater-Keith-Johnstone/dp/3923854676/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1276375307&sr=8-2

Improvisationsübungen nach Stanislawski mit 5 Sätzen hier beschreiben und auch auf die Wikipedia Stanislawski seite stellen (dort steht darüber noch nichts 2010-06, obwohl Stanislawskis Bücher voll davon sind)

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Technik und Ablauf von kollektiver Regie in der Umsetzung auf einer Improvisationsbühne („kollektiver luzider Traum“):
Zuschauer haben nicht schwämme und rosen zum werfen wie auf der Bühne des Improvisationstheaters um lob oder Tadel am geschehen in Echtzeit zu kommunizieren
und auch nicht eine hupe und klingel wie dies bei Keith Johnstone „livegame“ der fall war,
sondern Zuschauer verwenden Lampen. wir bauen eine Bühnenbeleuchtung mit z. b. 15 roten gelben und blauen 100 Watt Strahlern, jeder der15 zuschauern (die auch zu Spielern werden können wenn sie wollen) hat einen Kippschalter in Händen mit der er die Bühnenbeleuchtung nach Gefühl steuern und damit dass geschehen auf der Bühne in Echtzeit bewerten kann.
der Schalter bestimmt welche der 3 Lampen gerade eingeschaltet ist. rot bedeutet gut, gelb bedeutet neutral und blau bedeutet schlecht. die Spieler können also in Echtzeit sofort sehen wie ihre taten ankommen. wenn blau kommt kann ma etwas spontan rückgängig machen, man sieht durch Mischbeleuchtung also auch ob nur manche etwas schlecht oder gut bewerten oder alle.

wie bei Augusto Boal kann ein Zuschauer einen Spieler ersetzen, hierzu schreit er aus der Zuschauerbank heraus stopp, geht auf die Bühne und legt dem Spieler den er ersetzen will eine hand auf die schulter, dieser geht dann von der Bühne herunter und der neue ersetzt ihn.
dies ist nur möglich bei einer blauen Lichtphase die länger als 1-2 Minuten anhält.

bei Keith Johnstone habe ich so eine Szene folgendermaßen erlebt: 2 Spieler, ein Mann, eine Frau, bekommen als vorgabe: „ihr habt euch gerade in einer Disco kennergelernt und findet euch äußerst sympathisch und attraktiv, nach der Disco auf der Straße fällt der Satz: „zu dir oder zu mir“ und die Szene auf der Bühne startet mit dem eintreten von euch beiden in die Wohnung.
versucht in dieser Situation als neues paar alles richtig zu machen.
die Zuschauer greifen hier auf die vorher beschriebene weise ein.
dies könnte eine funktionierende vorstufe von kollektiver Regie sein, die diese mauer zwischen Zuschauer und Spieler überwindet und uns gemeinsam an der Erfahrung, den Ideen und der Bewertung von allen mit allen teilnehmen lassen

 

(Spieler können ausgetauscht werden und Zuschauer können ihre Zustimmung oder Ablehnung oder Neutralität durch ein Lichtsystem - z. B. Rot/Gelb/Blau in Echtzeit übermitteln und so kann die emotionale Intelligenz der Zuschauer direkt auf das handeln der Spieler beeinflussen und lenken, man könnte die Bühnenbeleuchtung über einen Computer und einen Regler mit 3 knöpfen für jeden Zuschauer steuern, noch wirksamer - weil als spot sogar noch auf eine position richtbar - aber vielleicht zu dunkel wären Taschenlampen mit 3 Fach farbfilter, wie es das in einigen experimentellen Theaterstücken bereits gibt

.........................improthema bis hier ....................................................................


als zwischenüberschrift?:
Nur im Traum, im Cyberspace und im Theaterspiel ist fast alles möglich
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(aus: http://wapedia.mobi/de/Schauspieler )
Anforderungen, Beanspruchungen und Belastungen des Schauspielers:

„...damit steht die gleichermaßen belastende Anforderung, sich die sprachlichen, stimmlichen und körperlichen Ausdrucksmittel einer (gedachten oder wirklichen) anderen Person so zu eigen zu machen, dass die eigenen „natürlichen“ Ausdrucksmittel dahinter weitgehend oder ganz zurücktreten.
In der Psychologie und Sozialisationstheorie ist bis heute umstritten, wie es zu diesem hohen Grad der Selbstbeherrschung und der Fähigkeit, über Ausdrucksmittel in solchem Maße willkürlich zu verfügen, überhaupt kommen kann. Einige Forscher neigen zu der Auffassung, dass Schauspieler gleichsam „nicht zu Ende sozialisierte“ Individuen seien, die sich im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung nicht auf ein stabiles Selbstkonzept festlegen, sondern eine dynamische Persönlichkeitsstruktur beibehalten.“

Man könnte das aber auch aus einer anderen Perspektive sehen: Dass der heute übliche, auf ein festes Selbstmodell fixierte Mensch nur eine Möglichkeit von mehreren Möglichkeiten ist, die einige Kollateralschäden verursacht. Eine dynamische Persönlichkeitsstruktur für uns alle wäre vielleicht nicht nur möglich, sondern sie wäre eventuell besser. Wir sehen bei vielen Menschen den Wunsch aus dem eigenen historisch gewachsenen Ich auszubrechen und die Freiheit einer Wunschrolle zum Beispiel durch einen Avatar auszuleben. Auch haben Schauspieler, die aus ihrem fixierten sozialen und mentalen Selbstmodell ausbrechen für uns eine hohe Attraktivität (Dittsche, Horst Schlämmer, Anke Engelke etc.). Ein Dynamisches „Ich“ muss nicht mehr seine „Ehre“ verteidigen und hat wesentlich mehr Möglichkeiten des Ausdrucks und des Spiels. Es geht um die Freiheit über seinen Schatten zu springen, die dem Schauspieler unter gewissen Umständen möglich ist. Eine Gesellschaft, die ihren Mitgliedern die Freiheit eines dynamischen Selbstkonzepts bietet funktioniert natürlich nur dann, wenn ein Netzwerk von Menschen und hierzu passende und schützende Regeln eine neue Orientierung und ein sozial stabiles Fundament bieten. Ein solches Regelsystem, dass besser als unser jetziges sein sollte, kann ich sehr wohl erkennen. Dies soll im Projekt RealTheater perfektioniert und eingeschliffen werden.

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Das Kind in uns erobert den Erwachsenen zurück! Die "inneren" und äusseren Polizisten werden als Spielverderber entmachtet.

Wir sind was wir tun und wir sind prinzipiell frei zu tun was wir wünschen.

Würde das erschaffene Wunschrollen-Szenario real, dann wäre dadurch offensichtlich das Monopol der üblichen anerzogenen kausalen Egorolle gebrochen. Dadurch soll die Relativität der üblichen sozialen Realität durch eigenes erleben fundamental erkannt werden, wie der Radikale Konstruktivismus dies theoretisch belegt. Eine Fragestellung wäre auch, ob eine Ich- und Gruppenstruktur entstehen kann, die nicht mehr egozentrisch dominiert ist. 

Die heute lebenden Größen der Schauspielpädagogik, die neue Methoden entwerfen, wie Augusto Boal (Theater der Unterdrückten/Der Regenbogen der Wünsche), Jakob Levy Moreno (Psychodrama) und Keith Johnstone (Improvisationstheater/Life-Game) arbeiten daran Schauspiel und Realität zu verknüpfen und nicht nur deren unterhaltendes, sondern dessen realitätsveränderndes Potential bekannt zu machen und zu nutzen. Auch die früheren Größen der Schauspielkunst bzw. Schauspielpädagogik: Shakespeare, Tschechow, Brecht, Stanislawski und Strasberg betonten oft, dass Schauspiel weit mehr Potential besitzt als nur zur Unterhaltung durch ein Theaterstück oder einen Spielfilm Verwendung zu finden.
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as alles sind die Grundlagen der Theorie und der Grundstock unseres Basiswissens. RealTheater wäre eine Weiterentwicklung.

Aus Wikipedia - Stichwort: Schauspiellehrer Stanislawsky: "Die Diskussionen um das Verhältnis vom "Ich" und "Rolle" halten bis heute an. Zur Zeit dominiert am GITIS in Moskau die Lehrmeinung, dass das "Ich" des Schauspielers eine Art spielerisches Kind sei, ein "künstlerisches Ich", welches sich unabhängig vom "privaten Ich" des Schauspielers in die verschiedenen Umstände hineinversetzt. Dieser feine Unterschied zwischen Selbstdarstellung und persönlichem künstlerischen Herangehen bietet seit Jahrzehnten Stoff für Diskussionen."

Der sichere Rahmen für alle Teilnehmer ist bei solch einem Projekt sehr wichtig. Die wissenschaftliche Verantwortung erfordert dass das Projekt zu jeder Zeit innerhalb einer Sekunde angehalten werden kann, um es zu verändern. (Jeder kann im Notfall diesen Stopp auslösen.)
Für das RealTheater Projekt ist also ein theoretischer und praktischer Vorlauf von ein paar Tagen nötig. Es ist außerdem für Nichtschauspieler vorher ein "Grundkurs Schauspiel" nötig, der ein paar Tage dauert. 

Dieses RealTheaterstück soll letztlich den Wunsch im Zuschauer wecken, seinen passiven Zuschauerstuhl zu verlassen, die Schwelle zur Bühne zu überwinden und einzutreten.

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Alles was getan wird steht jedoch im Schutz der kollektiven Regie und der Theaterregeln.

anstatt "lineare Realität" geht es um "dynamische Realität"...) diese Regeln sollten ins Leben adaptiert werden, dort den Ernst und die Trägheit aufbrechen und zu einer neuen Art von Freiheit führen, und letztlich für alle diese Möglichkeit sichtbar machen. 

Von den Schauspielern wird hier (nach Einarbeitung und Entspannung) außerordentliches abverlangt, die völlige Aufgabe der üblichen "Mauern" im Ensemble. Wie heisst es so schön: "Echte Freunde sind die, vor denen man laut denken kann". Dies bedeutet, wenn nötig, die Offenlegung des realen Subtextes und inneren Dialogs . Selbstkontrolle und Disziplin sind zur kollektiven Regie unbedingt nötig (ich kann z.B. das Pferd, das ich reite, nur dann sich frei austoben lassen, wenn ich jederzeit! weiß wo die Zügel sind).

Es geht sozusagen während der Spiels darum, die eigene gesellschaftliche Maske abzulegen, und die außerordentliche Lust am Gesichtsverlust auszuleben.
Die selbstgewählte Spiel-Rolle (bzw. "Spielmaske") ist einem Avatar ähnlich mit dem Jugendliche am PC in Onlinespielen spielen, denn sie ist unverletzlich und man kann hier jederzeit (wenn nötig) veröffentlichen was die Rolle fühlt und was sie verbessern möchte. So kann stundenlang (oder länger) in Impuls, Spiel, Phantasie, freien Möglichkeiten und Emotionalität gelebt werden und man erweitert (bzw. brüskiert) damit die Normalwelt mit deren Menschen, deren oft starre Lebensmaske von ihnen nicht abgenommen werden kann. Wenn das Projekt so klappt, wie erwartet, vermitteln die Spieler den Zuschauern Lust es ihnen gleich zu tun.

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Nebenbei bemerkt sollten wir vielleicht das unhandliche Wort „Radikaler Konstruktivismus“ umbenennen (Ein Wort mit einer „...Ismus Endung klingt nach Rechthaberei und Dogma) in „Radikale KonstruierKunst“, „Realitätskonstruktions-Forschung“ oder „Radikale RealitätKonstruierForschung“.

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Menschen werden durch ihre Erlebnisse und damit durch ihre Lebenserfahrung geprägt, dies ist altbekannt. Dass man Menschen willentlich verändern und formen kann, indem man sie durch maßgeschneiderte willkürliche Erlebnisse, die während des Eingriffs noch veränderbar sind, und durch gewünschte Skripts und Regie zum positiven prägt, ist neu. Noch nie wurde hiermit massiv konstruierend in das soziale, psychische und seelische Leben einer Gruppe eingegriffen.

Big Brother contra RealTheater:

Wir arbeiten in ein paar Punkten etwas ähnlich wie das Big Brother Projekt (Big Brother Deutschland 2010 wurde/wird von uns übrigens komplett mitgeschnitten zwecks einer sozial-psychologischen Auswertung der Gruppendynamik). Bei Big Brother ist soziales Leben mit all den Statuskonflikten, mit all der ganz normalen strukturellen Gewalt, mit den Konflikten des Alltags, mit sexuellen und emotionalen Bedürfnissen und Grenzen sehr gut von außen beobachtbar. Täglich werden etwa ca. 40 Minuten der wichtigsten Ereignisse dieser Gruppe von im Schnitt ca. 12 Leuten bei RTL2 gesendet. Der Autor dieser Zeilen vergleicht diese Sendungen manchmal mit den Dokus und Beobachtungen von Jane Goodall bei Schimpansengruppen in Gombe/Afrika. Es gibt erstaunliche Ähnlichkeiten bei der Hackordnung oder dem Verhalten der „Alphamännchen“ ;-)
Spaß beiseite, man muss zwar einen „Unschärfefaktor“ bei dieser Beobachtung abziehen, da sich die Beobachteten durch das Wissen, dass sie beobachtet werden ein wenig anders verhalten, als normale Menschen im normalen Leben, bei denen es keine 50 Kameras im eigenen Haus gibt und man nicht das Gefühl hat, dass Menschenmassen zusehen. Allerdings gewöhnen sich die Spieler mit der Zeit an dieses „Handicap“ vor allem auch deshalb, weil sie die Zuschauer nie real sehen und fast nie wahrnehmen.
Big Brother (die Organisatoren) beobachten nicht nur, sondern sie greifen auch ein, allerdings meist eher indirekt. Big Brother kann einzelne Teilnehmer im Status stärken oder schwächen durch die Art der „Callenge“ Wettbewerbe die dem einzelnen gestellt werden um für die Gruppe Luxusgüter zu erspielen, durch neue Mitglieder die vorher im Fragebogen offenbart haben, das sie den einen oder anderen stärken oder schwächen werden, durch Zwischenevents und die Auswahl der Wochenaufgaben. Durch die „Nominierung“ wird wöchentlich bzw. alle 14 Tage die Hackordnung, der Sozialstatus aller Mitspieler im Ranking abgefragt und der unbeliebteste wird herausgewählt. Diese Regel fördert Konkurrenz und Konflikte. Das Big Brother Projekt ist ein Spiegelbild, eine Doku unserer gewalttätigen Kultur und hier kann sehr gut (mit Standbild und „Rückspulfunktion“) beobachtet werden wie und durch welche Taten, Worte und Erlebnisse Freundschaften und Feindschaften entstehen.

Ein RealTheater Projekt könnte man sich wie ein Big Brother Projekt vorstellen, bei dem die Anzahl der Leute ähnlich ist, bei der die Kamera- und Mikrofontechnik ähnlich ist, bei dem die Räumlichkeiten, Kulissen und Kostüme jedoch zum Teil wesentlich schöner, künstlerischer und traumhafter sind. Beim RealTheater Projekt sind die Fachleute im Hintergrund nicht immer räumlich getrennt, sondern sie sind wie bei einem Filmset (nur wenn nötig) mit dabei im Raum und können manchmal direkt ins Geschehen eingreifen.
Die Vorraussetzungen für die Spieler beim RealTheater Projekt: Keine Mauern. Bei Big Brother 2010 ist z. B. Uwe dabei, der seiner Freundin, in die er sehr verliebt ist und die draußen auf ihn wartet, versprochen hat mit keiner Frau bei Big Brother etwas anzufangen, was diese „Premium“ Beziehung beeinträchtigen könnte. Bei Uwe lässt sich also sehr deutlich sehen zu welch einem Handicap und zu welch einer „strukturellen Gewalt“ und zu welch einem Leid und Verspannung mit den Mitbewohnern solch ein „Beziehungsrassismus“ (Sorry für das Wort, ich habe gerade gegoogelt, dieses Wort gibt es im ganzen deutschen Web nicht, ich weiß sehr wohl dass ich hier die normale Zweierbeziehung verunglimpfe, aber es sei hier und mit Hintergedanken an Polyamory auch diese Perspektive zur Betrachtung erlaubt. Im übrigen war ich auch selbst schon in der Rolle dieses Uwe und kann diese ebenfalls verstehen) Eine Liebes Zweierbeziehung ist nicht nur das versprechen dass zwei sich lieben wollen, es ist gleichzeitig das Versprechen dass sie alle Menschen des anderen Geschlechts künftig nicht mehr lieben wollen. Eine gigantische Mauer und Liebesverweigerung zum Rest der Welt. Jede zweite Ehe scheitert und nur ein kleiner Prozentsatz dieser Partnerschaften sind wirklich dauerhafte Liebesbeziehungen. „Es herrscht Krieg in der Liebe“ sagte der Autor Dieter Duhm dazu.

HIER WEITERARBEITEN
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Das Mars500 Experiment :
RealTheater als mögliche soziale Lösungen für das Mars500 Experiment - soziale Grundlagenforschung:

Das Mars 500 Projekt (1) ist eine Marsflug Simulation in Moskau (start 3.6.2010) mit 6 Leuten und 40 Kameras, das über 520 tage geht: dies ist auch ein soziales Projekt.
würde das Realtheater Projekt erfolgreich sein und eine Lösung für die strukturelle soziale gewalt finden, dann wären damit auch einige soziale und psychologische Probleme der für 2025 bzw. 2035 geplanten Marsmission gelöst, denn die Langeweile und Reibungen zwischen den Teilnehmern sind eine der größten gefahren einer 520 tage andauernden mission bei der es weder Polizei noch eine Fluchtmöglichkeit für die Teilnehmer gibt - (man sollte zeitliche Spielphasen einbauen, vor allem wenn Schauspiel und schauspiel-improvisations Phasen soziale Spannungen lösen können) bei Apollo 7 war zum Beispiel die ganze mission gefährdet weil 2 Astronauten sich zerstritten und nicht mehr auf die mission-control Bodenstation gehört haben.
(1) (2)

Beim Projekt "Biosphäre 2" (1)  war es ähnlich: 1991 ließen sich acht Menschen für 2 Jahre in dem US Mega-Treibhaus "Biosphäre 2" einsperren. Doch schon bald lief die "Selbstversorger-Raumstation" aus dem Ruder, auch deshalb weil sich zwei verfeindete Gruppen bildeten.

Beim jährlichen Big Brother TV Projekt (1) mit bisher 11 Gruppen in Deutschland ist am TV Bildschirm sehr gut zu beobachten, wie sehr oft eine Gruppe in zwei zerstrittene Hälften zerfällt. Die angelernten gesellschaftlichen Regeln scheinen eine Spaltung wahrscheinlicher zu machen als eine nachhaltige Lösung bei Konflikten.
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die Leichtigkeit des Seins entsteht dann, wenn man sich in einer Lebenssituation befindet, in der man sich real geliebt fühlt und wenn zusätzlich für alle Grundbedürfnisse des Lebens gesorgt ist. Aus dieser Situation heraus entsteht oft wie von selbst das Spielbedürfnis und die Spielfreude. „Erst wenn der Wind still ist dann spiegeln sich die Sterne im See.“
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Befreit die Theaterstücke aus ihrer festen Starre. Aus den Schienen ihres Scripts. Ich will endlich einmal Shakespeares Romeo und Julia mit einem Happy End sehen. Die Zeit ist reif!
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Dogmatismus, Egozentrik, absolute ichverwobenheit in seiner vergangenheitskonditionierte rolle die meist im Autopilot Modus läuft...
lässt sich am besten dadurch durch eine revolutionäre umwerfende Erkenntnis überwinden, indem man ein paar Wochen oder Monate urlaub vom ich macht und in einer anderen rolle lebt. erst dadurch kann man erkennen was rolle und Besessenheit von einer einzigen rolle bedeutet und das es etwas gibt das darüber hinaus geht
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Der Mythos vom echten und "ungespielten" Charakter:
man ist nicht dann "unecht" wenn man als "Regisseur" in sein eigenes Leben eingreift und sein Leben plant und damit den Autopiloten abschaltet (die Kausalität, den Film der Vergangenheit),
sondern man ist dann echt, wenn man unverspannt und ohne mauern lebt, wenn man also eins mit seinem Körper, fühlen und denken ist. Und wenn man innere und äußere Impulse ohne Mauernund Tabus wahrnehmen und leben kann.

Wer das Leben als Spiel sieht und dieses spiel ernst nimmt und dieses spiel annimmt kann also "echter" sein als Leute, denen der Ernst des Lebens die Muskeln verkrampft und sie damit zu einem Roboter oder zu einer Statue macht.

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Wir benötigen soziale Zukunfts-Simulationen, die die Frage beantworten: „wie sieht eine real friedliche Zivilisation aus, die es in der Zukunft geben wird, bzw. geben kann.
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die frage ist mit welchen konstruierten erlebnissen beeinflusse ich die psyche und das selbstbild eines menschen am stärksten und nachhaltigsten in eine positive richtung

wir arbeiten mit echtem erleben und nicht mit imaginationen oder nur texten wie NLP
deshalb dürfte diese methode eine ganze dimension stärker wirken

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Freiheit ohne Sicherheit ist meist ein kurzfristiges Vergnügen. Die Freiheit im RealTheater ist nur deshalb so groß in ihren Möglichkeiten und Mauerbrüchen und Tabubrüchen und psychischen Grenzverletzungen, weil wir als Gemeinschaft vorher einen festen Pakt für diese künstlerische Freiheit vereinbaren. Weil wir hierzu ein der "Normalwelt" entgegenstehendes Regelwerk verwenden (mit wenigen Regeln anstatt Millionen Gesetzestexten)
weil wir dadurch die "Schattenseiten des Menschen" nicht unterdrücken oder sanktionieren müssen, da wir sie emotional ausleben können, ihnen aber durch das: "unsere reale Gewalt benutzt Platzpatronen" Gesetz, den Stachel entschärfen, was nur das Theater kann, und zwar schon lange. Wir haben den großen Nutzen dieses Potentials und die Möglichkeit zum Übertrag auf unser normales Leben bisher nur nicht erkannt.
Wir knechten den Affen in uns nicht, damit er dann und wann umso stärker ausbricht und seine angesammelte Wut auslebt, wie unsere Kultur das bisher handhabt. Wir bieten dem Affen in uns die Bühne um seine Energien auszuleben und wir entschärfen nur den finalen Biss und jeden zerstörerischen Körperkontakt.
Wir bieten dem Affen in uns das Spiel und das Ausleben seiner Bedürfnisse und Emotionen und er bietet dem Großhirn dafür das Ende der realen Zerstörung. Die Gewalt findet also künftig in einem rahmen statt der vom Großhirn gesetzt wurde. Die Theaterregel (bei der Improvisation nach Stanislawski, bei der Realitätssimulation) Dieser Pakt mit dem Tier in uns, dieser Pakt mit uns selbst ersetzt die 10 Gebote und hunderttausende Gesetze, die ständig übertreten wurden

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„Schauspielern ist die Fähigkeit wahrhaftig unter gegebenen imaginären Umständen zu leben“ sagt dieSchauspielle-Ikone Sanford Meisner
http://de.wikipedia.org/wiki/Sanford_Meisner

Wir sagen: Das Lebensspiel ist die Fähigkeit wahrhaftig unter gemeinsam künstlerisch konstruierten Umständen zu leben und zwischen SpielLeben und Regieführung hin und herschalten zu können

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Thema Liebe:
Wenn einmal gemeinsam der "Liebe Spirit"/"Liebe Geist"/ Liebe Rolle"erreicht, erkannt und zur Resonanz gebracht

wurde, dann gleicht das einem Durchbruch und beide wissen um die Faszination des erreichten, da der Körper augenblicklich durch starke
positive Gefühle dieses Phänomen unterstützt. Dies führt also dazu dass die Leute die dies einmal erreicht haben normalerweise jederzeit
wieder den Zugriff auf diesen faszinierenden Spirit und dieses Gefühl haben. Man kann hier fast von sucht sprechen, da es sich um
körpereigene natürliche heroinähnliche Stoffe im Blut, die Endorphine handelt, dieses gegenseitige erkennen in der Rolle der
Liebenden führt außerdem zu gegenseitigen Respekt, Hochstatus, sehr hoher Attraktivität, Entspannung, Freundschaft und zur Grundbasis
eines spielerischen Umgangs, weiterhin zum Bedürfnis der Zärtlichkeit und wenn der innere Polizist und gesellschaftliche Schranken nicht
extrem stark entgegenwirken zur sexuellen Attraktivität.All dies wird ausgelöst durch das erstmalige Schlüsselerlebnis, das
gemeinsame einmalige erleben eines gewissen Levels, dem Durchbruch zur Rolle der Liebenden Allerdings ist das erst dann besonders wirksam,
wenn dies von den Leuten auch bewusst erkannt wird , wenn das Großhirn also diese Herzenergie zusätzlich unterstreicht und dies als wichtig
registriert.

Diese Resonanz einer Schlüsselrolle gilt natürlich auch im negativen, wenn Leute sich in eine negative Rolle so hochschaukeln dass das
Schema, der Spirit bzw. die Rolle der hassenden erstmals untereinander erreicht wird und zur Resonanz kommt, dies ist oft der kippunkt einer
Liebesbeziehung und kann Dan dazu führen dass diese Rolle vor Schreck und damit negativer Attraktion von den Leuten innerli h angestarrt
wird und damit verankert und ständig zur Resonanz gebracht wird, sowohl im inneren als auch im äußeren Dialog, dies führt dann zur
selbsterfüllenden profezeiund des Auseinanderdriftens der Liebesbeziehung.

Da der homo sapiens meist diese rollen nicht steuern kann, weil er sich nicht gegenseitig synchronisiert, ist er der Willkür dieser
rollen und seines inneren Focus ausgesetzt. Realtheater will hier die Kommunikationskultur und das knowhow schaffen das dieses dilemme sich
ändert

je älter Menschen werden und je mehr Enttäuschung sie in bezug auf liebe schon erlebt haben, desto negativer zugewandt sind sie. die Ernstnahme und der Respekt des negativen Spirits, der negativen rolle ist dann oft höher als die des positiven. viele Leute empfinden Verachtung oder Zynismus gegenüber der liebe und haben ihren glauben diesbezüglich verloren. vor allem weil sie erlebt haben das der positive Spirit leichter willentlich kaputtbar zu machen ist als der negative (jeder kann das wenn er will, die dazu passenden Sätze und Rituale sind wohlbekannt unsere Kultur hat damit kein Problem liebe zu zerstören). eine liebe kann einer der Partner schnell zerstören wenn er wirklich will. hass dagegen in liebe umzuwandeln ist in unserer Gesellschaft eine schwere bis fast unmögliche Sache weil einfach das kulturelle know how fehlt (z.b. israel-palästinenser)
wenn man liebe in hass umwandelt spricht dagegen eigentlich nur das Gefühl und das innere Kind, der Spirit der liebenden, und diese sind weit machtloser in unserer Gesellschaft wie die angst der hass im Großhirn. man braucht nur auf das Verhältnis von „Weltpolitik und liebe“ schauen. dieses Verhältnis gibt es bis auf wenige ausnahmen nicht. Weltpolitik und hass (Rüstungsgemeinschaften wie die Nato, der militär-industrielle komplex) ist dagegen hervorragend weltweit organisiert. auch hier brauchen wir uns nicht wundern wenn die Machtverhältnisse im großen und kleinen durch eine art Induktion ähnlich sind
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unsere soziale und künstlerische Aufgabe ist:
wir müssen diesen faszinierenden Spirit, der zwischen liebenden lebt kontrolliert entstehen lassen und zweitens diesen Spirit nicht im bekannten sozialen Muster zwischen 2 Personen zum leben bringen, sondern in einer ganzen Gruppe, die aus einer ungeraden zahl bestehen muss, damit die übliche Mauerbildung und Teilung zwischen Gruppen von vornherein ausgeschlossen ist. es handelt sich um ein neues soziales Gebilde
(Polyamory, Tantra, luzides leben, Schauspielmethodik, Kunst, struktureller Friede)
es müssen also interdisziplinär mehrere Systeme und Fachgebiete inenandergreifen um ein gesamtunstwerk abliefern wie wir es bisher nur im technischen bereich (Mondlandung, bau eines fluzeugträgers, bau eines airbs A380 ...) kennen
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Dies ist ein Avantgarde Friedensforschungsprojekt, bei dem erstmalig Soziologie, Philosophie, Psychologie und Schauspielkunst zusammenarbeitet

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umstritten ist doch nur etwas, was von verschiedenen Perspektiven verschieden aussieht (ohne zu projezieren)

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Ich habe nur einmal den Blick darauf lenken wollen, wie wacklig und abhängig von anderen Menschen und jederzeit durch traumatische Erfahrungen bedroht das mentale Selbstmodells ist.
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auf Bühne: die Parabel vom Januskopf des homo sapiens und dem energiefocus der die Realität erschafft:
ich hab einen irren Respekt vor dem Menschen, mit seiner Technik, Kunst, seiner Schönheit, seinem wissen und seiner liebesfähgigkeit und ich hab gleichzeitig eine veachtung für die Schande seiner Dummheit, Gewalt, Ignoranz und lüge - ich weis ehrlich gesagt nicht wie ich euch behandeln soll, zu welcher Sorte ihr gehört, wahrscheinlich wie ich zu beiden - lauter kleine Janusköpfe vor mir - wie abscheulich, wie faszinierend, pfui Teufel und wow - hallo
wenn ich den einen Janus ansprech „du dumme sau!“ dann wird er sofort größer, wie ein Spiegel, na duellieren, gemma naus
und wenn ich den andern ansprech: wow du bist ein faszinierender Mensch, ein bester freund, ein lover, dann wird der andere kopf größer
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Wenn wir eine Gruppe von zum Beispiel 10 Frauen und 10 Männern dazu bringen könnten ohne strukturelle Gewalt, Ellenbogen und Hierarchie harmonisch und unverlogen gemeinsam zu kommunizieren, leben, lieben, dann wäre sehr viel gewonnen. Wir könnten im Falle des Gelingens durchaus von unten nach oben arbeiten (Bottom-up).

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Es geht darum unsere Soziale Strukturen von der Vergangenheitskonditionierung (Affe) auf Zukunftsfähigkeit umzustellen, von der Gewaltbasis auf die Liebe Basis. Ein Quantensprung

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Kunst & Spiel ist die Lösung!

Die Realität findet im RealTheater Konzept einen Rahmen in dem sie gewaltlos inszeniert werden kann, durch eine gemeinsame Allianz aus Spielfreude, Spielorganisierung, transparente Kommunikation und Kunst. Dadurch ist die alte gemeinsame Abmachung aus historischen Tabus, Gewalt, Egozentrik, Ernst und Justiz veraltet. Es geht nun um Regie statt Regierung!  Die Steuerung und Organisierung von Menschen und Gruppen ohne Gewalt und versteckte Gewalt.

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es gibt diesen wunsch der welt: der planet als gesamtkunstwerk, das im harmonischen, musikalischen und spielerischen flow schwingt (zum thema: planet der kunst, des spiels und des strukturellen friedens)

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Realität ist eine Fiktion unseres Großhirns! und unserer Großhirne im kommunikativen Verbund. Realität ist eine kollektive Hypnose!

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Friedensforschung - Vorgehensweise - Ideenwettbewerb - Brainstorming - Grundlagenforschung - Bewertung/Ranking:

das Realtheaterprojekt behauptet: es gibt eine Möglichkeit zu einer Kultur des Friedens zu kommen. es ist sozusagen licht am ende des Tunnels zu sehen.
ob dieses licht nur eine Laterne ist, oder der Ausgang vom Tunnel ans licht, ins freie, werden wir nie erfahren wenn wir den weg nicht gehen.

wir müssen alle Leute überprüfen, die behaupten sie würden eine Idee haben und ein licht sehen, wir sollten deren Ideen einem reality check unterziehen und ihnen bei der Umsetzung helfen um neue Friedensideen zu beweisen oder zu widerlegen
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die Identität eines Menschen hängt davon ab welche Personen und welche Situationen in einen Menschen gewisse anteile seiner Möglichkeiten zur Resonanz bringt.
auf diese art können auch Projektionen zur Realität werden. eine selektive Wahrnehmung die zufallsbedingt ist, z.b. durch die Auswahl worauf man seinen blick wendet und fokussiert, und die Länge und Unterstreichung dieser Aufmerksamkeit zur Realität werden. (mir fällt hier gerade eine Szene aus der Augsburger Puppenkiste - die Erdmännchen ein, das raxeln - wenn man etwas fokussiert, dann wächst die stelle die man beachtet, die Aufmerksamkeit ist sehr mächtig)
Eltern formen auf diese art meist unbewusst ihre Kinder und ihre selektiven Wahrnehmungen oder Projektionen und oft auch Ängste werden zum urteil und zur Konstruierung die sie zu rollen und zu Realität werden lässt:
insofern sind Sätze von der wichtigsten Vertrauensperson oft eine selbsterfüllende Prophezeiung: „du singst schön, du singst schlecht, du bist gut, du bist schlecht, du stotterst, du hast schöne Augen, du hast hässliche Augen, du bist ängstlich, du bist mutig...“
urteile sind oft nicht die Bewertung von Tatsachen, sondern die Formung von Tatsachen. der formende ist sich dieser dessen oft nicht bewusst - damit kann man Realität formen, wie man dies auch bei nlp sieht.
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es gibt nicht eine Realität, es gibt viele Realitäten, die jeweils in unserem Gehirn zusammen-konstruiert werden. nur diese können wir wahrnehmen. wenn wir erkennen, dann Realität jeweils die Teilmenge ist, die aus der Wolke der Möglichkeiten durch unsere Wahrnehmung gerade beleuchtet werden, können wir beginnen unsere eigene wunsch-realität zu konstruieren. dies ist die aufgabe des Projekts Realtheater - wir konstruieren Realität
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Eric Berne, ein berühmter Soziologe und Psychologe, liebte folgenden Aphorismus "Die Menschen werden als Prinzen und Prinzessinnen geboren, bis ihre Eltern sie in Frösche verwandeln."  Wir wollen sie wieder zurückverwandeln, von Fröschen zu Prinzessinnen und Prinzen!

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Statt Planet MONOPOLY: von MONO zu  POLY: eine friedliche epoche setzt auf netzwerke und ensembles auf allen ebenen und nicht mehr auf zentrale machtzentren mit einem hierarchischen zentrum an der spitze (diktator, boss, chef, kanzler, König, präsident)

Was bei der Seite Work in Progress hier oben das Beispiel mit Horst Schlämmer, Anke Engelke, Oliver Die..trich zeigen, könnte mit der hier präsentierten theoretischen Grundlage die Basis zum Verständnis und zur Realisierung von einer polyphonen Persönlichkeit, einem polyphonem Ich oder einen polyphonen Identität werden. Jeder wird zum Künstler (Beim Klavier und Keyboard bedeutet der Begriff "Polyphonie", dass man mehrere Tasten gleichzeitig anspielen kann und dabei jede Taste seinen eigenen Klang hören lässt).
Insofern beschreiben die Begriffe: "polyphone Persönlichkeit" (mehrere Rollen-Ichs, Avatare) , Polyamorie (mehrere Liebespartner) oder Polykontexturale Logik (mehrere Standpunkte) Eckpunke eines zusammenhängenden Systems, das jeweils an mehreren Punkten und nicht nur an einem dynamisch und lebendig wird und deshalb höherwertiger und zukunftsfähiger ist, als unser heutiges historisches und in vielen Punkten auf Egozentrik und Besitz (Haben statt Sein, Geld statt Liebe) beruhendem "Mono"-System.

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http://www.razyboard.com/system/morethread-neues-theater-forschungskolleg-an-der-fu-berlin-neue_schauspielschule-1537518-4849447-0.html
"Theater stellt in allen Kulturen keine rein künstlerische Institution dar, sondern hat auch immer eine politische Dimension sowie soziale Implikationen, und es ist häufig auch in religiöse Rituale eingebunden", sagt Erika Fischer-Lichte. Durch die Globalisierung wachse die Theaterwelt zusammen, unterschiedliche Kulturen begegneten und beeinflussten sich gegenseitig. Die Bühne werde dabei zu einem "Labor", in dem neue Formen des Zusammenlebens erprobt würden.
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Man sieht es selbst an Tieren
Eine gute Behandlung mit liebe regelmäßigen streicheleinheiten
Erfüllung der Bedürfnisse und Wunsche und Spiel fuhrt zu charakteranderung als Resonanz auf gutes

Es gibt weltweit so viele schone Geister und Herz und Seele ergreifende Verhaltensweisen dass wir eine Datenbank dafür brauchen wurden. Einedatenbank menschlichen Verhaltens, wirksamer Rituale und Schlüsselerlebnisse, die es noch nicht gibt.

Eine Enzyklopädie der Verhaltens Etüden und Ritualen und ihre Wirkung auf die Formung des Menschen der diese Erfahrungen erlebt

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Schauspiel ist eine Möglichkeit eine geistige Wirklichkeit zu konstruieren, die dann durch soziale Resonanz in der Gruppe zur realen Wirklichkeit werden kann

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ich erkenne, dass die natur für jedes problem auch eine lösung hat, sonst gäbe es das weltall nicht, es wäre stecken geblieben und ein unbeweglcher metallblock aus uran ;-) ich schätze dass die lösung unserer zeit in der kommunikation liegt (kommunion anstatt kommuinon - kommunion heisst einem dogma beitreten, monolog, klappe halten und einem diktator gehorchen. kommunikation heisst mitdenken, dialog, ehrlichkeit, offeneit und seine eigenen erfahrungen, impulse und ideen einbringen, letzteres ist ein weit höherwertiges system) ich glaube dass es argumente, sätze und worte gibt, die jedem dogma überlegen sind, wenn man sie nicht mit gewalt unterdrückt (gewalt ist übrigens das gegenteil von liebe) worte, die jede härte, lüge, vernebelung, starre und brutalität in klarheit, übersicht und lachen auflösen können.

Die Sturheit eines Dogmas macht Menschen starr, hässlich, humorlos und gewalttätig, so dass man sie nicht mehr lieben kann, sondern nur noch fürchten muss!

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Das Kommunikationsspiel macht Spaß! Ich sehe das wie ein Schachspiel mit Worten anstatt mit Holzfiguren.

Ich mag, um ein Voltaire-Zitat zu bemühen, verdammen, was Kritiker über mich schreiben, doch würde ich mein Leben dafür einsetzen, dass sie es weiterhin tun dürfen. Ich bejahe Kritik an meiner Arbeit, das gehört zum Diskurs und zum „Schachspiel“ der Argumente und Gegenargumente, der Sätze, Wörter und Erkenntnisse auf denen wir stehen.

Ich bestehe darauf, dass wir, reflektiert und auf das Thema und vor allem auf die Lösung konzentriert streiten. Wir brauchen eine Debatte über das, was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält: einen Diskurs über die Freiheit des Wortes und über neue praktische Möglichkeiten diese Freiheit grenzenlos zu nutzen.
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wir könnten für unser soziales zusammenleben eine Blackbox für „Kommunikationsunfälle“ gebrauchen. und da wir normalerweise nicht die technischen Möglichkeiten eines big Brother Containers haben eignen sich hierfür zum Beispiel Stirnband Video Aufzeichnungsgeräte
z.b. die preisgünstige somikon Mini-ActionCam mit Stirnband "Falcon View Freestyle" für 39 euro, die bis etwa 2 stunden auf sd karte in 640x 480 tv qualität aufzeichnet
http://www.pearl.de/a-PX2182-1122.shtml

wenn 2 Leute diese art von 3. Auge als Stirnband benutzen während sie streiten dann ist es möglich dass sich jeder danach die Videoaufnahme des Partners ansieht. man sieht sich selbst normalerweise nie aus der Perspektive des anderen. diese Sichtweise verschafft eine art bewusstseinserweiterund, da sich eigenes Selbstbild und die Wirkung nach außen oft stark unterscheiden. diese Geräte sind sowohl in der mediation, Therapie, und Kunst anwendbar.
im Realtheater wird zum teil vielleicht damit gearbeitet.
was gäben wir darum, wenn wir in einer zeit in dem wir in liebe mit dem Partner kommuniziert haben, diesen Spirit in einer schlechten zeit wieder fast original erleben könnten.
Video hat eine unglaubliche Präsenz von menschlichen spirits und rollen.
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genauso wie Münchhausen sich am eigenen schupf aus dem sumpf gezogen hat, genauso könnte das die Menschen machen. das geht nur deshalb, weil unsere angst-gewalt welt ein kollektiver Traum ist, (weil Realität im Gehirn errechnet wird, und Gehirne weiterhin kollektiv synchronisiert werden)
genauso wie ein Mensch aus einem Alptraum erwachen kann, und sehen dass es nur ein Traum war, genauso kann ein kollektiv aus einem gemeinsamen Traum erwachen und sich neu und außerhalb des sumpfes systemisch aufstellen
der sumpf der Menschheit ist die falsche software beim zwischenmenschlichen Umgang, wir müssen hier von der alten Primatenversion auf eine zukunftsmensch-sozialverhalten-version umstellen und diese natürlich im Modell mit der arbeit an Gruppen erst neu entwickeln
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die Haupterkenntnis des Realtheaters ist, dass im bereich der 4monatigen Simulation einer Wunschrealität, der psychische uns soziale Determinismus (die Festlegung) der (kausalen) Identität aufhört.
Wichtig sind die Wechselwirkungen in der Kommunikation der Leute, diese lässt Realität entstehen. Relativ kleine Ursachen, sogenannte Schlüsselerlebnisse können oft große Wirkung haben.
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Wir sollten "den Job mit der Liebe" unserer globalen Wissenschaft übertragen, denen dazu 1 oder 10 Milliarden Euro und 10 Jahre Zeit bis zur Lösung geben! Wir benötigen reale liebe als soziale regel zwischen den Menschen. Probiert was ihr wollt, aber löst das Problem (und zwar real und nicht nur theoretisch und mit Worten)

Das "Human Love Projekt" oder so könnte man das nennen (das erinnert ein bisschen an das Human Genom Projekt, oder an Kennedys Plan zur Mondlandung innerhalb eines jahrzehnts). wir können hier in Gruppenarbeit forschen, notfalls in zig oder hunderten Versuchsgruppen, die alle etwas anderes probieren, wenn es in einem modell-dorf mit 20 oder hundert Leuten kollektive liebe real funktioniert, dann haben wir die zwischenmenschliche mauer durchbrochen (die bisher nur paare durchbrechen dürfen)

vielleicht war „liebe deinen nächsten“ nicht theoretisch sondern praktisch und auch sexuell gemeint, so radikal wie es geht und so wie unkonditionierte liebe ist, einschließlich kollektiven sex und Polyamory

was ist das schlimmste was ein Mensch einem anderen antun kann und was ist das beste was ein Mensch dem anderen antun kann? ersteres kennen wir und letzteres brauchen wir (in „Massenproduktion“).
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man könnte die „realitätserstellung“ mittels Realtheater (einen simulierten Avatar, eine selbstkonstruierte charakter- rolle zu leben, bzw. in dynamischen/verschiedenen rollen zu leben) mit einem pc vergleichen, dessen Basis Betriebssystem (z. b. Windows) es erlaubt ein anderes Betriebssystem (z. b. linux oder mac-os)
in einem Fenster zu simulieren (oder Emulation). man glaubt dann mit einem Mac zu arbeiten, obwohl man an einem Windows Rechner sitzt. vernetzen sich mehrere simulierte Mac Rechner miteinander, so entsteht ein „Mac Netzwerk“ (und kein Windows Netzwerk. Windows steht in diesem vergleich für unser historisches ich, die „Mac“ Simulation steht für ein eigenkonstruiertes ich bzw. die Gemeinschaft aus vielen eigenkonstruierten ich’s)
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wenn ich mir ansehe dass jeder Mensch die Möglichkeit in sich trägt, täglich die schönsten Gefühle zu erleben und von seinem Körper erzeugte natürliche „Zaubertränke“ durch seine Blutbahn zu jagen, dann sehe ich kaum noch die Notwendigkeit irgendwelcher Drogen. ich sehe vielmehr die Notwendigkeit täglich miteinander diejenigen Ereignisse und Erlebnisse zu realisieren, die in uns diese Glücksgefühle verursachen. als Schauspieler und Schauspiellehrer weiß man wie das in der Praxis geht und benötigt dazu keine brauereien und andere firmen mit Kollateralschäden mehr. es gibt Gefühle, die viel besser sind als alles was man schlucken kann.
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es gibt bezeichnenderweise kein gebräuchliches Wort für das Gegenteil des Wortes Teufelskreis: hierzu ein paar Vorschläge: Lebenskreis, Glückskreis, Friedenskreislauf. Unsere Sprache ist ein Produkt aus 100000 Jahren Krieg.
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Eine begleitende Kameraführung bei der gesamten Arbeit ist nötig.
Es besteht die Absicht aus dem Videomaterial zum Stück einen Doku-Film zu schneiden.
Eine Vorherige kollektive Erarbeitung und Konkretisierung dieses Projekts ist erforderlich.
Ein paar Tage der Einarbeitung, Entspannung und der Erwerb von Schauspiel Basis-Know-how ist für die Spieler nötig.
Die Arbeitsweise sollte kreativ, künstlerisch und wissenschaftlich sein.

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es geht auch darum verhaltensweisen von aussehen und alter zu trennen. wer sich heute als 60 jähriger wie ein teenie benimmt, der wird seltsam angeschaut oder sogar ausgegerenzt. in einer grauen stadt wird derjenige der sein haus bunt anmalt verhaftet (link zu m.ordilo bild)
wer dem schönheitsideal entspricht, jung und gut drauf ist, der hat oft eine ähnliche verhaltensweise, eine "sozialpsychologische software". attraktivität im aussehen und verhalten wird oft als untrennbar angesehen. das ist nicht richtig. im schauspielunterricht sieht man zum beispiel sehr gut, das ein optisch unattraktiver oder älterer mensch sofort extrem an attraktivität gewinnt, wenn er sich wie ein attraktiver mensch verhält. ich bezweifle sogar das es berechtigt ist attraktivität am aussehen wie heute gebräuchlich festzumachen. wir hängen einem schönheitsideal an, das uns zu barbipuppen, zu robotern macht und dies in einer unglaublichen brutalität. sogenannte schönheitsoperationen in denen leute sich schwerste schmerzen und verletzungen zufügen sind einer der wahnsinne dieser welt von denen einer den anderen stützt. eine phobie gegen falten genauso. die titelbilder der zeitschriften sind alle photoshop behandelt und zeigen keine reale menschen, sondern perfekt pervertierte illusionen, es fehlt nur noch das in den wäldern die falten der baumrinden zugespachtelt werden um, sorry für diese worte, die faltenphobie der idiotengesellschaft zu bedienen. der film "harold und maude" zeigt sehr gut wie verstörend es auf unsere gesellschaft wirkt wenn jemand gegen den normalen altersrassismus agiert und sich eine oma wie ein teenie benimmt, man sieht aber auch das es möglich ist sich in eine oma genauso erotisch zu verlieben, wie in einen jungen menschen...
oder zum thema obdachlose, hat schon einmal jemand darüber nachgedacht warum sich obdachlose alle ähnlich benehmen, auch dann wenn sie vorher manager gewesen sein mögen, die situation induziert die verhaltenssoftware...
verhaltensweisen sollten getrennt vom zugehörigen status betrachtet werden. menschliche software und menschliche hardware kann getrennt werden und wir sollten das tun...und diese möglichkeit nutzen

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3Sat Lebensart/Schauspieler Florian Teichtmeister:
„Ich suche nach einer Freiheit, mit der ich mich nicht selber einschränke und ich hab´ das Gefühl, dass Kinder sich selber weniger einschränken als Erwachsene dies tun, und diese Freiheit soweit zu gehen bis jemand anderer sagt „Halt“, danach suche ich.“

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Ich mag – um ein Voltaire-Zitat zu bemühen – verdammen, was Kritiker über mich schreiben, doch würde ich mein Leben dafür einsetzen, dass sie es weiterhin tun dürfen. Ich akzeptiere Kritik an meiner Arbeit, das gehört zum Diskurs und zur Meinungsfreiheit.
Meine Verteidigung besteht aus Argumenten und wenn Kritiker meiner Thesen die besseren Argumente haben, dann werde ich das anerkennen und mein Verhalten danach ausrichten.
Ich sehe das Spiel der Argumente als eine Art Schachspiel mit Worten und Sätzen. Mir macht das Spaß, auch und gerade wenn es darum geht Tacheles zu reden (was ich unter Pseudonym in verschiedenen Foren öfters gerne getan habe)
Wir brauchen eine Debatte über das, was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält und auch einen Diskurs über die Freiheit des Wortes und seine Grenzen, die es für mich nicht gibt.
Die Grenze heißt Gewalt. Ein Aufruf zu Gewalt, sind die einzigen Worte die ich für verbietenswert halte. Keine Beleidigung sollte ansonsten im Dialog verboten werde, weil diese immer durch ein Argument entschärft werden kann, und wenn nicht, dann zeigt die Beleidigung die Wahrheit und sollte deshalb erst recht nicht verboten werden

mit "Tacheles reden“, meine ich voll zu seiner eigenen/subjektiven Perspektive zu stehen (bemerkenswert ist hier z. b. Georg Schramm der bis 2010 bei dem ZDF Kabarett "Neues aus der Anstalt" mitgespielt hat . Diese Art von Polemik könnte man als einen "Disput ohne die übliche Verlogenheit" bezeichnen. Wikileak bringt hier ebenfalls auf ganz anderem Weg knalloffene Realität in die übliche verlogene Kommunikation der Diplomatie.

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Aus Illusion wird Realität.
Es gibt Wissenschaftler, die Grenzen zwischen Schein und Wirklichkeit einreißen wollen schreibt Technology Review: (1)Virtual Embodiment heißt das Ziel. „Wir wollen bei einem Menschen die Illusion erzeugen, ein Avatar sei tatsächlich sein eigener Körper“, sagt Thomas Metzinger, Philosophie-Professor an der Universität Mainz.Wissenschaftler wie Metzinger wollen herausfinden, wie man sogenannte Out-of-Body-Experiences – außerkörperliche Erfahrungen – mit technischen Mitteln erzeugen und verstärken kann. Präsenz-Forschung haben sie ihr Metier getauft."

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Erkenne Dich selbst, indem Du Dich von aussen anblickst - dies ist heute technisch realisierbar:
Ein mögliches Projekt, (dem man den Namen „Ego-Tunnel-Beleuchtung“ geben könnte) zielt darauf ab sich selbst zu erkennen, indem man sein Handeln von aussen sieht. Ein beauftragtes Kamerateam mit z. b. 2 hochauflösenden HD Kameras filmt einen tag oder eine woche lang das eigene leben.
wenn man das danach am bildschirm ansieht erkennt man gut seine eigenen verhaltensweisen, aber auch die eigenen lügen so wie andere dies sehen können. die innen und aussenperspektive unterscheidet sich oft frappierend.

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Durch Schauspiel lässt sich Realität nun direkt statt indirekt steuern. Mit der philosophischen Erkenntnis, dass historisch-reale Realität genauso real ist wie konstruierte Realität („Realitätsbooster“ durch den Radikalen Konstruktivismus) , man kann das vergleichen mit der Gentechnik, die die direkte Information des Codes verändert, also nicht über den indirekten und ineffizienteren Umweg der Pflanzenauslese durch Gärtnerarbeit geht. big brother versucht die Realität im Versuchslabor der Gruppe durch Manipulationen zu ändern (Bundeswehr auch etc) wäre es Schauspiel dann könnten die Big Brother Regieseure (die im Hintergrund Strategien austüfteln) direkt eingreifen:
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Video selbstmonitoring und lebens-perspektivenänderung anhand der heutigen technischen Möglichkeiten im rahmen sozialer Grundlagenforschung und Friedensforschung:
die frage wäre ob man anders handeln würde, wenn man sich selbst über ein augumente..d realyty Display für ein Auge ständig von oben oder aus der Sichtweise der Kamera das Gegenübers sehen könnte, vom technischen her ist das machbar (das Videobild der stirnbandcamera des Gegenübers wird per funk auf das eigene Display übertragen, man sieht sich also in Echtzeit aus der Perspektive des Mitmenschen, der einem gegenübersitzt. solch ein system, das es z. b. für tv funk Übertragungen gibt würde pro Person aktuell geschätzt 1 bis 2 tausend Euro kosten. für ein Forschungsprojekt also machbar.

was wäre, wenn man sich nicht wie gewohnt aus der Egoperspektive (aus seinen Augen heraus) sondern aus der Perspektive des Gegenübers, oder aus einer 3. Person Perspektive, wie bei Videospielen wahrnehmen und steuern würde?
aus der Gehirnforschung ist bekannt, das eine perspektivenändrung auf dauer sogar zu neuen Verschaltungen im Gehirn führen kann (bei armamputierten wurde mit einem Spiegel gearbeitet, der dem Gehirn vorgaukelt dass der amputierte Körperteil vorhanden und bewegbar ist, auf diese art gelang es durch Übung Phantomschmerzen zu beheben,die deshalb auftraten weil das Selbstbild ds Körper im Gehirn nicht mehr mit dem realen Köper übereinstimmt, diese schmerzen gingen durch diese Übungen dauerhaft weg.) (bekannt ist folgendes wissenschaftliche Experiment, das ich vom tv aufgezeichnet auf Video habe: wenn wir auf einen Bildschirm einen Avatar sehen, eine 3D Figur und diese Figur bekommt auf dem Bildschirm im gleichen Moment einen Impuls z. b. hinten an der rechten schulter einen stups wie wir selbst ( von einer Person, die hinter uns steht) und dies geschieht mehrfach, dann nimmt das Bewusstsein die Figur auf dem Bildschirm als sich selbst wahr. die Testpersonen berichten von einem verblüffenden Effekt. das Gehirn ist also in der lage seine Selbstwahrnehmung zu ändern, wenn die sensorischen reize übereinstimmen. insofern steht zu erwarten, das dies auch geschieht wenn man sich selbst nicht mehr aus der Egoperspektive wahrnimmt, sondern aus der sicht des Gegenübers, oder aus der sicht von hinten (hierzu müsste eine vorrichting mit Weitwinkelkamera hinter einem angebracht werden, ein Rückengestell vielleicht, was aber Beweglichkeit einschränken würde, oder ein Kameramann, der hinter einem die 3. Person Perspektive filmt und diese per funk an den eigenen Brillenmonitor sendet. auch die Draufsicht wäre möglich auf einer Laborbühne.
am interessantesten wäre dieser Versuchsaufbau dann, wenn man durch diese arbeit, durch diese Erfahrung durch einige tage Erfahrung aus ihrer eingeübten und monopolisierten ego Perspektive herausbringt. wenn man die technischen Möglichkeiten der nächsten etwa 10 Jahre betrachtet, dann wäre es übrigens durchaus denkbar solche Systeme, der selbstwahernehmung aus anderen Perspektiven verfügbar zu machen (wir haben heute schon argumente..t reality Applikationen für das iPhone und einen funkaustasch von Daten von Smartphone zu Smartphone, Videoübertragung mit Skype von Handy zu Handy etc, hier fehlt eigentlich nur noch eine Videobrille, diese gibt es auch schon.
es wäre bei jedem streit mit einer anderen Person sehr von Vorteil sich selbst dabei zu sehen und zu hören um den egozentrischen fehler der introspektive auszugleichen. jeder Musiker hat heute bei einem auftritt im tv einen Knopf im Ohr um seinen eigene stimme von außen in der form zu hören, wie ale anderen die stimme hören. nur so kann man objektiv den ton regulieren

 

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Folgende Verbindungen mit dem Projekt RealTheater als Möglichkeit, (wenn viel Geld für visuelle Realitätsgestaltung Grundlagenforschung vorhanden wäre)
Das Holodeck aus Star-Trek/Raumschiff Enterprise, (Immersion virtuelle Realität)
für Realtheater bzw. für "A Tok Simulationen" verwenden.

...einen 6- flächigen Projektionsraum wie man ihn von den Entwicklungsabteilungen der Grosskonzerne kennt, mit Schauspielimpro verbinden (dies wurde wahrscheinlich noch nie getan so etwas mit Schauspiel zu kombinieren) eventuell dazu noch ein paar Requisiten/Möbel, eventuell sogar aus dem 3D Drucker, dann wäre in Zukunft fast jede Sezenerie jederzeit spielbar in diesem "Realitätssimulator"

(kurze Rechnung für eine Art heute realisierbares "Holodeck":
1qm LCD Full HD kostet zur Zeit günstigenfalls etwa 500 Euro, ein 20 qm Raum hätte bei einer Raumhöhe von 2,5 m also 80m+qm lcd Fläche, das wären ca 40000 Euro ohne PCs. Zwischen 50 und 100tsd Euro dürfte solch ein Holodeck Raum momentan günstigstenfalls kosten)

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Das Internet als Betriebssystem der Gesellschaft (Sichtweise der Piratenpartei), oder das Internet als zukünftiges Gehirn der Menscheit.

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Als Schauspieler ist man Akteur und Beobachter zugleich, man ist also nicht mehr nur ein Ego das nur aus der Egosichtweise heraus wahrnimmt. Man ist Regisseur und Spieler gleichzeitig, nicht mehr nur Akteur ohne Beobachtung von sich selbst und seiner Lage im Spiel, und man sieht das Geschehen als gemeinsames Spiel. In diesem Zusammenhang passt die psychologische Schlüsselszene des Films "Matrix".  Die Entscheidung in der Schienen der Vergangenheit zu bleiben (die blaue Pille) oder das Leben als Regisseur in die eigene Hand zu nehmen und sein eigenes "Wunderland" daraus zu machen (die rote Pille).


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((muss besser erklärt werden=>)) angeregt durch Keith Johnstone Übungen:
kann man eine Gruppe spielen, die „alles läuft parallel“ und eine „kollektiv Spiegelübung“ miteinander verknüpft
so dass die Mehrheit beim handeln intuitiv bestimmt was getan wird, evtl auch tantrisches
Hier bestimmen Frauen wie Männer was passiert - wäre das zutiefst basisdemokratische Action?

Wir können auch Skripte entwerfen oder einzelne gescriptete Ereignisse ins RealTheater einweben. Weiterhin das Thema Wunschrollen Wer will ich wirklich sein?, samt zugehörigen Schlüsselerlebnissen sind hier möglich. Diese können vorher, als Startposition oder erst im Stück konstruiert werden.


Die „Bäume“ hier im Schauspiel können bei Best-Case – Szenarien weit höher wachsen als in der Realität, da die vorhandene (kollektive) Regie Instanz der Schauspielregeln hier die gemeinsame Energie anschürt und den Aufprall verhindert.

Außerdem können wir auch Skripte entwerfen oder einzelne gescriptete Ereignisse ins Realtheater einweben. Weiterhin das Thema Wunschrollen, wer will ich wirklich sein?, samt zugehörigen Schlüsselerlebnissen sind hier möglich. Diese können vorher, als Startposition oder erst im Stück konstruiert werden.

Ob die Veröffentlichung dieses Stücks bei Erfolg auf der Bühne, im TV oder im Internet stattfindet, steht offen. Am besten auf allen 3 Medienkanälen.
Eine begleitende Kameraführung bei der gesamten Arbeit ist nötig. Es besteht die Absicht aus dem Videomaterial zum Stück einen Doku-Film zu schneiden.
Eine vorherige kollektive Erarbeitung und Konkretisierung dieses Projekts ist erforderlich.

 

Thema Sprache und babylonische Sprachverwirrung und Missverständnisse. Wir haben viele Wörter, wie Seele, Liebe; Geist etc. die nicht klar definiert sind, sondern die lediglich Platzhalter sind, wie ein verschlossener Karton, in dem alles mögliche rumkugelt und bei dem jeder etwas anderes in diesem Karton hat.

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...........................Unklar ob folgendes drin bleibt::.......................................

"Meine Religion heißt Kunst" - "Kunst als Religion"  -- kunst schreibt zwar keine "wahrheit" vor, ausser der wahrheit der "harmonie in der kunst" (wobei sogar disharmonie erlaubt ist, wenn es um den zweck geht sie ins licht der aufklärung zu stellen), der ernst des spiels in der kunst, die lust der kunst zum experiment und die lust der kunst an der tabuüberschreitung

Ich weiß dass es Kinder wirklich gibt - ob es Erwachsene wirklich gibt, da bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich glaube eher an Natur als an eine gewalttätige, verkrampfte, archaische und verlogene Kultur zwischen Affenzeit bis Heute (andererseits wäre ein Mensch ohne die Überlieferung der Kultur eine Art "Kaspar Hauser", eine Art Affe ohne Sprache, das kann niemand wollen) Eine Kultur 2.0 ohne die "Struktur der Gewalt" mit den nützlichen Elementen der alten Kultur, die wichtige Elemente wie Sprache weiterentwickelt ("Esperanto 2.0") etc. wäre dagegen sinnvoll.
Warum faszinieren uns Tiere, z. B. Katzen so, weil sie in ihrer "Kultur", in ihrem "Software Programm" keine Art "innerer Polizist" eingebaut haben, sie gehen mit sich selbst erstaunlich "fliessend demokratisch", basisdemokratisch, relaxt, achtsam und fast möchte man sagen humorvoll um.

Das Ganze sollte danach umgeben sein und wenn nötig unterstützt werden von Fachleuten aus Schauspiel, Soziologie, Psychologie, Autoren ... Eine weitere Aufgabe kommt gleich oder besser etwas später hinzu: Die Avatare sollen ein Best Case Szenario gemeinsam als Gruppe entwerfen, oder anders formuliert sie sollen durch ausprobieren und durch Regie- und Besprechungspausen gemeinsam eine Simulation konstruieren, in der sie Menschen darstellen wie sie "in einer friedlichen Zukunft auf diesem Planeten leben". Die Teilnehmer sollen also in den kollektiven Geist einer strukturell gewaltfreien Zukunft einsteigen. Damit sind fast sämtliche bekannte Zukunftskonzepte aus Film und Literatur weitgehend unbrauchbar um als Muster zu dienen. Raumschiff Enterprice zum Beispiel rechnet unsere Gewalttätigkeit weitgehend einfach in die Zukunft fort.  Wir sollten eine Bestandsaufnahme machen was aus Kunst  und Literatur zum Thema Paradies und Zukunftswelten hilfreich und nutzbar ist, einiges Material ist schon vorhanden.

jetzt stelle man sich weiter vor, dass diese Kunstfiguren in ihrem individuellem Spannungsmuster, Haltung, etc nicht schlechter, sondern besser aufgebaut sind.  (erkläre: normale Parodien zeigen immer Leute die verspannter sind als man selbst, weil man Leute, die lockerer sind, nicht a tok spielen kann, sondern nur wenn man Entspannungsarbeit voraus geht - beim Realtheaterprojekt wollen wir aber auch hier den ungewöhnlichen weg gehen und es wird nicht eine rolle/ein Typ gespielt, der verklemmter/gehandicapter ist als man selbst, sondern es wird vorwiegend ein Typ gespielt, der eine Wunschrolle verkörpert. um dies zu erreichen ist bei der Aufbauphase der Rolle Entspannungsarbeit und nachherige Rollenarbeit nötig. es kann sein, dass es z. B. eine oder mehrere Wochen dauert bis dies geschehen ist. es handelt sich hier um Entspannungsarbeit, muskular, psychisch, systemisch evtl. mit Methoden von Ayurveda, Tantra,
eine Gruppendynamik, in der die Leute sich gegenseitig unterstützen ist sehr hilfreich. Derjenige der spielt besitzt zusätzlich die Metaperspektive

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eher unverständlich und zuviel pathos:
Wir Menschen können gemeinsam entscheiden, ob etwas ernst (real) ist oder Spaß, kein ernst (Unreal) ist.
Wenn es uns nützt, sollte es ernst sein. Und wenn es uns schadet, sollte es Spaß sein (also nicht ernst, oder nur ein versuch, ein test, ein scherz).
insofern und weil es uns zunehmend schadet, kann die heutige weltordnung und das heutige system niemals ernst sein ;-)
das heutige system trägt den status des ernstes damit völlig zu unrecht. das kommunikationszeitalter wird diese ungültigkeit auch mittelfristig offenbaren. dann wird ein lachen um die welt fegen, das keinen einzigen menschen zurücklassen wird und „die geldzeit“ mit ihrer lächerlichen gewaltstruktur wird geschichte sein und das gemeinsame spiel kann endlich beginnen. vielleicht schon etwa 2020

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Diese Seite ist als Anregung zu einem mindestens stundenlangen, (später evtl. tagelangen oder längeren) avantgardistischen Theaterstück zu sehen, in dem die Grenzen zwischen Realität und Theater ineinander fließen, indem wir das Beste von beiden Seiten miteinander verweben und zur Synergie bringen. Es geht auch darum das Improtheater auf eine neue Stufe zu heben. Nicht wie üblich kurze Stücke zu Improvisieren, oder wie im normalen Theater ein Script und eine feste Rolle nachzuspielen, sondern Realität zu zeigen, wie sie sein könnte wenn Menschen mit den anderen Spielregeln des Improtheaters und Theaters stundenlang, tagelang oder länger jenseits fester Egorollen leben.

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...............................................................................................  folgendes eher  raus............................................................

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Eine Rückkehr zu den schamanischen und ursprünglichen Anfängen des Theaters?             Einige Bedingungen für das Verständnis des Projektes:

Für Teilnehmer des Projekts sollte der Radikale Konstruktivismus (die Kenntnis wie Wirklichkeit durch Kommunikation entsteht) in Grundzügen verstanden sein - siehe hier: klick

Theoretische und praktische Grundkenntnisse über die wichtigsten Methoden, mit denen Schauspieler arbeiten werden für das RealTheater Projekt benötigt und durch das Projekt vermittelt - näheres siehe hier: klick

Von den ersten Spielern und den betreuenden Fachleuten wird erwartet, hierzu eine neue, schnelle Schulungsart für den Einstieg zu entwerfen, damit die so entstehende Art der Freiheit optimal genutzt, perfektioniert und fortgeführt werden kann.

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wir sollten uns den begriff „organismus“ in einer gewissen art neu bewusst machen.
ein bienenschwarm oder ameisenstamm ist ein organismus, der weit über eine einzelne biene hinaushgeht und es fällt relativ leicht ihn als gesamtlebewesen, als eine art schwarmintelligenz anzuerkennen. man kann also nicht nur eine ameise, sondern auch einen ameisenstamm durchaus als gesamtlebewesen wahrnehmen, auch dann, wenn dieses lebewesen nicht aus einer geschlossenen masse, sondern aus einzelteilen besteht.
eine anordnung von lebewesen, die ein gewisses muster und eine gewisse kommunikation untereinander eingehen und performen kann ein eigenes lebewesen sein.

aus diesem blickwinkel heraus könnten wir auch verschiedene kulturen des menschen und von menschen gemachte systeme, konzerne zum beispiel als lebenden organismus betrachten, auch das westlich geldgesteuerte gewalttätige system könnte man auf diese art wie ein lebewesen wahrnehmen, wenn wir herauszoomen, dann sieht aus satellitenperspektive betrachtet das ergebnis unseres kahlschlags der erde tatsächlich ähnlich wie ein pilzgeflecht aus. die wichtige und eigentlich spannende frage in diesem zusammenhang ist diese: wie würde ein system der liebe aussehen, wenn man es als „gesamtorganismus“ und „lebewesen“ hätte.
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Vielleicht sollte die Anzahl der Teilnehmer eines Realtheater Projekts einer Primzahl entsprechen, zum Beispiel 11, 17, 19, um schon daran zu verdeutlichen, dass es sich um eine Gruppe handelt, die mathematisch nicht aufspaltbar und teilbar ist?
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So entstünde ein Stück, dass sich live selbst schreibt und konstruiert...In dem jeder einzelne sich selbst quasi als Figur spielt (wie Kinder das mit Puppen tun). Nur dass hier Puppe und Puppenspieler dieselbe Person ist. In einander abwechselnden Zeitblöcken wird gespielt und dann (besonders in schwierigen Passagen – wie Kinder es beim Spiel tun) das Spiel eingefroren und kollektiv Regie geführt, das Weiterspiel besprochen oder die letzte Szene verbessert und wiederholt.

Es geht um Realität mit Theaterregeln, anstatt mit den üblichen Realitätsregeln.
Dies hat einiges zu tun mit dem Improtheater und den Arbeitsmethoden Augusto Boals – Es geht aber weit darüber hinaus, da genaugenommen obwohl gespielt wird, nicht gespielt wird. Es wird gelebt, d.h. nichts ist prinzipiell ausgeschlossen, unter gewissen Umständen auch tantrischer Sex nicht. In der Kunst darf es generell (außer realer Gewalt) keine Tabus geben! Kunst ist autonom!

Eine neue Zusammenarbeit aus der aktuellen philosophischen Richtung der Wirklichkeitsforschung / Konstruktivismus und Schauspiel Know-How zeigt neue Möglichkeiten virtuelle Wirklichkeiten zu konstruieren, die zur Realität werden können!

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WORTE:

Psychotechnik, Ministerium für Friedenskultur, mit heiligem Ernst, parallele Welten, Multiversum, Gruppenbewusstsein, soziale Pilotstudie, kreative Sozialisierung, Liebesdesign, Liebesscript, Freizeitdesign, Realitätsdesign, Realitätsspiel, Spielkunst, freies Liebesspiel, künstlerische Sozialordnung, spielerische Sozialordnung, transpersonale Liebe, Kunstwelt, Rollendesign, Rollenspirit, Liebesarchitektur, Sozialfantasie, Informationsdesign, Kommunikationsdesign,

SÄTZE & SLOGANS:

Wir benötigen ein künstlerisches und gewaltfreies „Betriebssystem“ für den homo Sapiens.
Die Einbindung der Schauspielmethodik und die philosophische Komponente aus Konstruktivismus und Neuroethik erhebt die Friedensforschung auf eine völlig neue Ebene der praktischen Anwendung.

LINKS & QUELLEN:
UNVOLLSTÄNDIG - Noch eine eigene Seite für (Literatur, Filme, Webseiten) erstellen: und dort auch z. B. die links von der www.realtheater.de seite (unten) hin:

Buch: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann (1)

Ken Wilber, ein Vertreter der  "Integralen Theorie" und der "Transpersonalen Psychologie": (1)   (2)

Werner Herzog, Filmemacher: "Ich (...) sage, dass sich Wahrheit, eine bestimmte, tiefere Schicht von Wahrheit, nur erreichen lässt durch Stilisierung und Inszenierung und Erfindung. Ich nenne es die ekstatische Wahrheit." (1)

Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen:      
"Für mich sind von besonderem Interesse jene Probleme, die epochenbezogen unlösbar sind. So war es den Griechen zur Zeit des legendären Ikarus nicht möglich zu fliegen, weil ihnen die notwendige Technologie dafür fehlte. Ähnlich verhält es sich mit vielen gegenwärtigen Problemen. Sie sind in der Form, in der heute Wissenschaft, Politik und Ökonomie üblicherweise betrieben wird, nicht lösbar, sei es der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum oder die Finanzmarktkrise. Es bedarf zu ihrer Lösung vielmehr neuartiger gesellschaftlicher Institutionen und vor allem soziologischer Phantasie." Arno Bammé, Professor am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung. (1)  (2)

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Ein Traum (von Neo/Hans Mack):  Die Welt aus Stein:

Ich hatte 2002 einen von den besonderen Träumen, bei dem man am Ende sofort aufwacht und der einem nicht aus dem Kopf geht, so dass man ihn aufschreiben muss:
„Ich sah die Welt vom Ufer eines Meeres aus und sie war bunt und schwungvoll und dynamisch, und lebendig. Es waren Leute im Tanz zu sehen mit knallbunten Kleidern, wunderschöne gutgelaunte Leute. Es waren steile Wellen im Meer zu sehen, die sich bewegten und die eine aufschäumende Gischt formten in türkisblau und weiß. Doch etwas war seltsam. Diese Welt war bunt und grell, aber sie bewegte sich nicht. Sie war wie eine riesige eingefrorene Skulptur, die ein Steinmetz geformt und ein Künstler angemalt hat. Ein Meer mit Wellen aus Stein, absolut täuschend echt und absolut beeindruckend. Es war ein rießiges Kunstwerk, aber es bewegte sich nicht, es war starr, es war tot, trotz seiner faszinierenden Schönheit.“

Ich habe über diesen Traum lange nachgedacht. Ich glaube dass dieser Traum das Ideal und den tragikomischen Irrtum des Ideals unserer heutigen Welt darstellt. Unser Ziel und unsere Orientierung von Schönheit, Glück und Vollendung ist statisch. Wir beten ewige Jugend und die Schönheit der Jugend an, aber wir erspähen nicht, dass wir eine Barbiepuppe, die eine Maske trägt anbeten. Wir versuchen ein Ideal zu erreichen, aber gerade deshalb entgeht uns die Schönheit der Bewegung. Wir beten etwas an, dem eine ganze Dimension des lebendigen fehlt. Es ist egal ob ein Körper, ein Busen, ein Bauch perfekt ist, wenn der Mensch der in diesem Körper wohnt lebendig ist und wenn das "Kind" in ihm lebendig blieb und Spaß hat und einen junggebliebenen "Geist" trägt.

Wir haben nur 3-Dimensionale Lösungen für 4-Dimensionale Probleme. Wir glotzen hypnotisch auf eine tote Skulptur der Welt und wir beten das Weltbild eines hohen Ideal an, dass nur wenige unter brutalsten Anstrengungen erreichen können (wie bei Olympia - die Pervertierung des globalen Spieles). Wir beten starre Masken an auf die ein schönes lachendes Gesicht aufgemalt ist. Wir beten sinnbildlich eine goldene Statue an. Unsere Welt ist so mechanistisch wie eine Miniatur-Eisenbahnanlage. Eine riesige Maschine, in der wir alle eine Puppe auf Schienen sind, ein Männleinlaufen. So kann man aber nicht glücklich werden. Wir leben in einem System das die falschen Ziele hat und wir unterschätzen die macht unserer Hypnotiseure, z. B. die Werbeindustrie. Das Geld hat die Macht übernommen, aber Geld kann nicht denken. Wir sollten aufwachen, endlich die versäumte Billanz 2000 erstellen, die Möglichkeiten der Moderne kapieren und unsere Wünsche sortieren, Das schöne Ziel wäre das gemeinsame Spiel, das (erst) heute möglich ist. Die Welt als Spiel wäre schon bis 2020 prinzipiell möglich, durch unsere Technik, die uns ernährt und versorgt, was Grundbedingung ist, um frei gemeinsam spielen zu können. Wir stehen am Beginn des Roboterzeitalters und sie werden militärische (statt helfende zivile Roboter) in großer Zahl gegen uns bauen, wenn wir der Angst/Gewalt nicht mit echten Lösungen das Wasser abgraben. Wir brauchen die Generalmobilisierung zum Frieden!

Wenn wir aufhören uns gegenseitig zu "kloppen", dann hätten wir einen Planeten des Spiels und der Kunst, ein Paradies. Niemals vorher gab es eine Aussicht auf das Ende des Arbeitzwangs für unsere Spezies oder eine globale Kommunikation an die jeder angeschlossen werden kann... und wir könnten dann Stolz auf unsere Art sein... wir könnten unser absurdes Handeln und den ganzen affigen planetaren Witz erkennen und zum Zeitpunkt x alle zusammen einen globalen Lachkrampf über die 20000jährigen Menschheitsgeschichte und einen anerkennenden letzen Applaus geben und "Die Geschichte" als ein riesiges Theaterstück auf der Weltbühne der WAffenmenschen sehen bei dem nun der Vorhang fällt. Wir waren gut und jeder von uns hat einen Oskar verdient für den Ernst mit dem wir unsere historisch kausalen Egorollen gespielt haben. In den nächsten Jahrzehnten geht das heutige Spiel zuende, es kann so oder so ausgehen und die Medien lassen uns den Irrwitz klarer und klarer erkennen: wir sind heute dabei unser Raumschiff Erde total zu ruinieren. Wir haben nicht mehr viel Zeit aus unserer kollektiven Hypnose und aus unserer Duldungsstarre zu erwachen. Wenn der Traum zum Alptraum wird, dann ist die Zeit gekommen aufzuwachen und einen besseren Traum zu träumen wenn wir leben wollen. Es wird Zeit für ein noch lustigeres Spiel. Niemand wird verurteilt, keiner muss zurückbleiben und jeder wird ins neue Spiel mitgenommen, und wer an seiner alten Rolle hängt, der kann die SPIELEN wann er will, aber wer will schon an nur einer Rolle kleben, wenn er ein ganzes "Theater mit allen Rollen und Kostümen" zur Verfügung hat.  Ich ahne schon wie der geplante 3. und letzte Teil von James Camerons Avatar Filmen ausgeht: Pandora ist hier! Jeder von uns bekommt einen schauspielerischen Avatar und die Kugelbühne wartet auf uns alle!   Willkommen auf Terra!    :-))      Applaus   Applaus  Applaus!


"Das Leben ist ein Theaterstück ohne vorherige Theaterproben. Darum: singe, lache, tanze und liebe und lebe jeden einzelnen Augenblick deines Lebens... bevor der Vorhang fällt und das Theaterstück ohne Applaus zu Ende geht."
Charlie Chaplin

 

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Text:  Neo von Terra  2011

 

Wörter für Suchmaschinen: soziale Zukunftswerkstatt, experimentelle Zukunftswerkstatt, sozialpsychologische Zukunftswerkstatt, sozialer ThinkTank, soziales Labor, experimentelle Zukunftsforschung, Zuknftssimulation, Simulation der Zukunft, Friedenssimulation, Friedensidee, echter Frieden, unverlogener Frieden, den Frieden erfinden, Gewaltfreiheit lernen, Gewaltfreiheit konstruieren, Leben ohne Gewalt und Angst, Kunst & Frieden, Kunst und Frieden,
Brainstorming - auch alterative Schreibweisen und Rechtschreibfehler: Project Reality , Project Realtheatre, Project Real Theatre, Project Realteater, projekt realteater, absoluter Frieden 
Wörter die es noch nicht im Web gibt: "soziale Kernfusion",
Sonstige Wörter:   Simulationsschauspiel, alternative Realität, herrschaftsfreie Gesellschaft, Kunstgesellschaft, künstlerische Gesellschaft, Kommunikationsgesellschaft, Friedensgesellschaft