[ Projekt RealTheater | Friedensforschung 2.0 | Friedensforschungs TV | RealTheater-Newsletter | Email (x-art@web.de) | Neo von Terra | Impressum ] Liebesforschung Projekt RealTheater: Friedensforschung 2.0 Wo ist die Liebe? - Was ist Liebe? Die Zeit ist reif für eine wissenschaftliche und interdisziplinäre Liebesforschung zum Nutzen von uns allen! Wir können nicht ewig warten im Anbetracht der heutigen Situation! Wir brauchen Finanzmittel und klare und unumstrittene Ergebnisse möglichst innerhalb eines Jahrzehnts! Wir benötigen ein "Human Peace Project" bzw. ein "Human Love Project"! Wir benötigen eine Liebesforschung, Friedensforschung und Friedenstechnologie, die ebenso wirksam für den Frieden ist, wie die Kriegsforschung und Waffenindustrie für den Krieg! Der Krieg ist wohlbekannt und bestens organisiert, die Liebe nicht, das muss sich ändern! Wenn der Krieg nur Privatsache wäre, und in voneinander abgetrennten privaten "Kisten" existieren würde, wie die romantische Liebe, dann wäre Krieg unmöglich. Wir alle sind Menschen und damit eine Familie. Unsere Spezies benötigt heute dringend eine neue strukturell gewaltfreie Art des Zusammenlebens. Da die Liebe eine sozialpsychologische Kunst ist und die Reaktion eines Einzelnen vom Verhalten seines Gegenübers bestimmt wird, ist die Gruppenarbeit ein notwendiger Teil dieser Grundlagenforschung. Wir alle sind Romeo und Julia, wenn wir als Romeo und Julia behandelt werden! Wir
sollten uns beim Thema Liebe vielleicht zuerst der Schwächen
unseres Gehirns bewusst werden, wenn wir uns manchmal zwischen Imagination
und Realität verirren. Wir sollten klar erkennen: Jedes Gehirn
lässt sich durch Illusionen täuschen. Der Glaube hat eine
große Macht, ich sage dies als Schauspiellehrer und nicht als
Geistlicher. Um einen eventuellen Geistlichen unter den Lesern hier
sportlich herauszufordern, behaupte ich, dass ein Regisseur oder Schauspiellehrer
durch seinen Willen besser reale Liebe bei seinen Mitarbeitern
erzeugen kann als der Pfarrer in der Kirche. Der REALE Krieg ist auf diesem Planeten sehr gut organisiert, bis hin zu globalen Organisationen wie z. B. der NATO und den ca. 10000 Atomwaffen auf dem Globus. Das funktioniert auf Knopfdruck. Hinzu kommt, dass unser gesamtes System durch strukturelle Gewalt (1) geregelt ist. Die REALE Liebe ist auf diesem Planeten dagegen bisher kaum organisiert. Eine imaginäres Feuer und ein reales Feuer unterscheidet sich in ihrem Wirken genauso fundamental, wie die reale Liebe sich von der imaginären Liebe unterscheidet. Es muss aufhören, dass die Liebe nur Privatsache ist, oder ein Thema von verschiedenen Konzernen, die nur das Wort instrumentalisieren. Wir brauchen Liebe als Realität und nicht als Imagination oder als äußerst seltenes Gut. Jede Zeitung zeigt uns, mit den üblichen täglichen Horrormeldungen, dass bisherige Lösungen nur Scheinlösungen sind. "Gewalt
hört da auf, wo die Liebe beginnt." Liebe benötigt und erzeugt bestimmte Rahmenbedingungen, Spielregeln, Verhaltensweisen und Schlüsselerlebnisse. Hier kann man ansetzen, auch praktisch, konkret und wissenschaftlich, wenn wir z. B. Simulationstechnik (1) und Schauspiel Know-how (1) einsetzen. Liebe entsteht besonders bei Abwesenheit von körperlicher und psychischer Verspannung, bei Abwesenheit von Angst und Gewalt und in einer Umgebung, in der die Kommunikation möglichst humorvoll, frei von Zensur und ohne Sanktionen ist. Liebe ist ein Kind der Freiheit und des Spiels in Geborgenheit. Sie entsteht vor allem dort, wo Empathie herrscht und keine psychischen und mentalen Mauern existieren. Liebe hat etwas mit Schönheit und somit auch etwas mit Kunst zu tun. Liebe entsteht in seiner glücklichen Form vor allem dort, wo mindestens 2 Personen sich GEGENSEITIG lieben. Erst dort wo volles Vertrauen, gegenseitige Bewunderung und Erregung vorhanden ist, kann Liebe sich hochschaukeln zum faszinierendsten, was unserer Spezies möglich ist. Liebe ist eine sozialpsychologische "Software". Als erster Schritt benötigen wir für die Grundlagenforschung über strukturellen Frieden eine Art "Modelldorf", ein soziales Labor, dass das Geflecht der Wechselwirkungen von Liebesverhaltensweisen erforscht. Wir benötigen Best-Case-Szenarien! Als eine bisher erstmalige Synergie von Liebeforschung, Kommunikationsforschung und Schauspielpraxis bieten wir hierfür das Projekt RealTheater an. Solange der Satz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" nur theoretische und nicht zärtliche und auch erotisch-tantrische Liebe zwischen den Menschen meint, solange erschafft eine theoretische Liebe praktische Atomwaffen. Wir benötigen ein System der Liebe! Die mentale Mauer muss fallen! Auch der Fall des "Eisernen Vorhangs" zwischen Ost und West schien damals unmöglich. Wir sollten mit Milliardeneinsatz ernsthaft und wissenschaftlich beginnen, den heutigen zwischenmenschlichen Krieg durch Forschung und Aufbau gewaltfreier Modellprojekte zu beenden. Würde nur eines dieser Experimente klappen, dann stünde unserer Spezies ca. 90 % mehr Energie zur Verfügung, weil Reibungsverluste durch Gewalt wegfallen und durch unsere heutige Technik wäre ein Paradies der Moderne machbar. Der weltweite Mangel an realer Liebe und Harmonie ist die Hauptursache von Gewalt und Rüstung. Chaplin - Der große Diktator - Schlussrede (YouTube): "Nur derjenige hasst, der nicht liebt und nicht geliebt wird"
Unsere Gesellschaft steckt die romantische
Liebe in das Besitzschema der Kleinfamilie. Aber da die Liebe ein
Kind der Freiheit ist, verschwindet sie meist, wenn sie an die Mauern
eines "Besitzkäfigs" prallt. Streng monogame Beziehungen
sind eine Erfindung unserer Kultur, deren "Kopierverbot für
Liebe" für gewaltige Kollateralschäden sorgt. "Es gibt Tabus, die zerstört werden müssen, wenn wir nicht ewig daran würgen wollen." George Tabori (1) Wir möchten das passende soziale und psychische Know-how erforschen, um eine kollektive romantische Liebe zu ermöglichen. Wir benötigen Mut eine strukturell gewaltlose Gesellschaft vom Kern her zu ermöglichen. Wir ekeln uns von den falschen Sachen, wir sollten uns generell vor Gewalt, Lüge und Kommunikationsverweigerung ekeln und nicht davor unseren Nächsten zu küssen, zu berühren und zu lieben. Bekanntlich gibt es die Möglichkeit der Liebe in jedem Menschen. In letzter Konsequenz fordert hier eine a priori Logik, die eine absolut friedliche Gesellschaft will, das "Undenkbare". Mir ist die brisante Unerhörtheit dieser Aussagen durchaus bewusst: Wir brauchen kollektive Liebe, die sogar kollektiven Sex einschließt. Wir brauchen Gruppenrituale und neue Beziehungsmuster für Liebe und Sex in einer Zukunftsgesellschaft , die erst erforscht und konstruiert werden müssen und die vielleicht sogar eine Kunst der "tantrischen sozialen Fusion" verkörpern, und die mit dem schädlichen Teil der Pornografie (Sex + Gewalt, oder Sex ohne Gefühl) nichts zu tun haben. Wer das Thema Sex beim Thema romantische Liebe ausschließt, der unterdrückt seinen Körper. Unterdrückung aber ist Gewalt, und Gewalt zerstört die Liebe. Liebe kann eine Kunst, ein ganzes System und ein komplettes Weltbild sein, dass Geist UND Körper zum Jubeln bringt, das die Pupillen erweitert, das die ganze Welt im helleren und flirrenden Licht erscheinen lässt, das Endorphine in die Blutbahn der Liebenden bringt, das einem die ganze Welt umarmen lässt. Oder Liebe kann nur ein Wort sein, das nur vom Gehirn erzeugt wird. Letzteres würde ich nicht Liebe, sondern eher Lüge nennen, klingt ja ähnlich. Fehlende Liebe macht blind! Es soll hier noch auf interessante Ereignisse hingewiesen werden, die eine Art "Lichtblitz" einer schöneren Welt waren, und die den "Herrschern der Gewalt" dieser Welt nicht gut ins Denkmuster passen. Das Woodstock-Festival 1969, als Höhepunkt der Flower-Power / Hippiebewegung und der Weihnachtsfrieden 1914 (1), bei dem gegnerische Armeen sich auf dem Schlachtfeld des 1. Weltkriegs verbrüdert haben. Wir benötigen heute ein Monte Verita 2.0. Dies war eine Künstlerkolonie in der Schweiz nahe Ascona, die von 1900 bis 1920 als Geburtsstätte von Pazifismus, Psychoanalyse und Ausdruckstanz gilt. Während z. B. die Brüder Gräser dort eine Liebeskommune anstrebten, wurde Hermann Hesse zu seinem Roman: "Die Morgenlandfahrt" (1) inspiriert. ....................................................................... Die Liebe Ein Phantom zieht
durchs Land, nicht nur durchs Land, durch die Welt, nicht nur heute,
sondern seit Urzeiten. .................................................................................... Es passiert meist zufällig
und es ist bisher letztlich unbekannt, wie genau Liebe entsteht und
wie man sie dann dauerhaft halten kann. Viele sagen: „So soll
es bleiben, sonst wäre sie nicht echt. Wo kämen wir denn da
hin, wenn man konkret wüsste, wie Liebe entsteht und sie einfach
so von jedem wählbar wäre, wie das Brot beim Bäcker“.
Was ist Romantische Liebe? Die "Romantische Liebe"
ist von allen Zuständen für menschliche Großhirnbesitzer
so in etwa der schönste und damit wichtigste Zustand, den man sich
vorstellen kann und der einem im Leben passieren kann. Wikipedia sagt
hierzu (März 2011) nur: "Der Artikel „Romantische Liebe“
existiert nicht". Hallo? - geht´s noch? Irgendwer hat
hier anscheinend nicht alle Tassen im Schrank! Wenigstens
gibt es bei der Googlesuche ein paar informative Seiten: Verhaltensforschung
- Romantische Liebe Gewalt
muss man lernen, Liebe ist angeboren (1)
(2)
(3)
Top
100 der Liebesfilme, Wikipedia: Romantik,
Roman, Sehnsucht.
Wir leben heute im Informationszeitalter und Kommunikationszeitalter
und es wird 2011 Zeit für unsere Spezies ganz klar und umfassend
darüber aufgeklärt zu werden, was Liebe und "Romantische
Liebe" ist! Wieso lernt man eigentlich in der Schule kaum ein Wort
darüber? Und noch eine "verrückte" Frage: Kann es
eigentlich eine kollektive romantische Liebe geben? => Liebesforschung Teil 2: Liebe & Sex in einer Zukunftsgesellschaft => .................................................................... Externe Links zum Thema Liebe-Forschung: *Der Berliner Wissenschaftsjournalist Bas Kast in seinem Sachbuch (2004): " Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt" zu Liebe und der Frage, ob die moderne Forschung ein Patenrezept für eine glückliche Beziehung hat... *Richard David Precht - Sachbuch: Liebe, ein unordentliches Gefühl *Ein sehr empfehlenswertes Buch über die Liebe: Erich Fromm "Die Kunst des Liebens" (Erich Fromm & Fairness-Stiftung.de) * Der Soziologe Niklas Luhmann schrieb die wissenschaftlichen Sachbücher: "Liebe als Passion -Zur Codierung von Intimität" und "Soziale Systeme. Grundriss einer allgemeinen Theorie" *Es gibt in Deutschland ein Forschungsprojekt zur Analyse von Liebe und Verliebtsein. Von Prof. Dr. Ulrich Mees, Psychologe am Institut zur Erforschung von Mensch-Umwelt-Beziehungen. *Wir möchten auf einige wichtige Projekte hinweisen, die in Privatinitiative entstanden sind (und zum Teil zwar kritisiert werden), die aber besondere Beachtung verdienen, weil sie auch praktisch experimentieren zum Thema "Liebe - Experimentelle Gemeinschaften": Neben dem Auroville -Projekt und dem Osho International Meditation Resort in Indien gibt es seit ca. 1991 das ca. 14 Hektar große „Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung (ZEGG)“ in Belzig nahe Berlin mit einer Liebesakademie und seit 1995 dessen Ableger, das 134 Hektar große Tamera -Projekt in Portugal. Dort wagen weit über 100 Leute (unterstützt von tausenden Sympathisanten) einen experimentellen Aufbruch hin zu einem neuen Gesellschaftsmodell. * Liebesforschung - Was Verliebte "chemisch" bindet, sind ihre Küsse, sagen Forscher. * Ein Liebesexperiment: Rudolf Thomes Film: "Das rote Zimmer" *Februar 2003, Rom (AFP): Italienische Universität bietet Liebes-Seminar an: Mit einem fachübergreifenden Seminar über die Liebe will eine italienische Universität ein neues Bewusstsein für dieses zwischenmenschliche Phänomen schaffen: Der Kurs mit dem Titel "Kultur und Bewusstsein der Empfindungen und Gefühle" wurde ins neue Vorlesungsverzeichnis der Universität von Siena aufgenommen. Seminarleiter ist der Soziologe Enrico Cheli. Die größeren Freiheiten der Menschen hätten den Umgang mit Gefühlen keineswegs erleichtert. Sieben Monate lang können sich Interessierte aller Fachrichtungen in 120 Stunden über dieses Thema informieren lassen. * Glücksseminare von Ella Kensington * Tantra - die Kunst der Sexualität berührt auch die Bereiche: transpersonale Liebe, interpersonale Liebe, strukturelle Liebe. * Ein Zeit.de Interview mit dem Schauspielern Sophie Rois, August Diehl und Alexander Fehling zum Thema Schauspiel und Liebe: "...es ist schon ein revolutionärer Akt, dass man verliebt ist.... Man ist verliebt in die Möglichkeit, jemand anderes werden zu können, in die Chance einer kompletten Persönlichkeitsveränderung. Und schon starrt man auf den neuen Menschen, den man plötzlich in sich selbst sieht." * Emotion & Denkgebäude: Affektlogik * Liebesforschung - Bücher bei Amazon 2010: Liebe
am Ende des 20. Jahrhunderts. Studien zur Soziologie intimer Beziehungen,
Die
Liebe - Ein Phänomen zwischen Fähigkeit und Emotion
Liebes
Erklärungen. Intimbeziehungen aus soziologischer Perspektive
Fragmente
einer Sprache der Liebe Über
die Liebe: Ein Symposion Vertrauen:
Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität *Antithese & radikale Aufklärung der Instrumentalisierung des Liebe Begriffes: "DIE Liebe gibt es nicht. Liebe ist immer kulturell geprägt - Die Verknappung von Liebe und die Mauer im Kopf - Die Liebe ist eine Ideologie" Info & Lösungen: (1) (2) (3) (4) Manifest der freien Liebe Handbuch für offene Beziehungen Kritik an Dogma und Klischee der romantischen Liebe: (1) "Romantische Liebe bedeutet Abschottung" * Ein YouTube Video mit einem visionären Song zum Thema: John Lennon - Imagine und ein bekanntes Gedicht über die Liebe von Erich Fried : Was es ist * Das Thema Liebe bei Wikipedia * Polyamory - Romantische Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen gleichzeitig. Es ist eine naive Utopie, zu glauben, dass ein einziger Mensch all die intimen und zärtlichen Bedürfnisse eines anderen Menschen ein ganzes Leben lang, ohne zu lügen oder ohne zu langweilen, erfüllen kann (1).
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Romantische Liebe & Sex in einer Zukunftsgesellschaft =>
Text: Neo von Terra alias
Hans Mack (1)
2012 |