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Human Paradise 2022 ?
Das "Paradies auf Erden" – Auch heute noch Utopie ? Diese Seite will einen wissenschaftlichen und künstlerischen Ideenwettbewerb zum Thema: "Das Paradies der Moderne" und "Ein Sozialsystem für die Zukunft" anregen. Es gibt heute viele neue Möglichkeiten und Lösungsideen, vom ökologischen- und architektonischen- bis zum künstlerischen- und sozialen Bereich, die unbeachtet in Schubladen stecken und oftmals sogar unterdrückt anstatt erprobt und vernetzt werden. Unsere Gesellschaft sollte ein ökologisches
und ästhetisches Modelldorf oder eine Modellstadt mit vernetzten
Zukunftstechnologien aufbauen. Es ist eine Schande für Europa,
dass so etwas, wie die Ökostadt Masdar
(in Abu Dhabi), nicht auch hier möglich ist. Als eine bislang erstmalige Vernetzung von Friedensforschung, Kommunikationsforschung und Schauspielpraxis bieten wir hierfür das Projekt RealTheater an. Wir benötigen Best-Case-Szenarien! Es ist unlogisch weltweit nach Frieden oder Liebe zu suchen, wenn wir es nicht einmal schaffen dies real, dauerhaft, unverlogen und willentlich, in der konkreten Utopie eines interdisziplinären Modellprojekts, von zum Beispiel 10 (100, oder 1000) Leuten zu erreichen. In diesem überschaubaren Rahmen ist die Erarbeitung eines Lösungsmodells möglich.
Foto aus dem Architektur Doku Film: "Das Wagnis mit der Phantasie" Um strukturellen Frieden herzustellen, muss außerdem der ewigen Streit der verschiedenen Standpunkte und Perspektiven gelöst werden, deshalb fordern wir Polykontexturale Logik. Wie lange noch dürfen uns selbst im heutigen Informationszeitalter Leute regieren, die nur eine Seite der Wahrheit kennen, und sich weigern die andere Seite der Wahrheit: "die Wahrheit der anderen" anzusehen? Wir fordern die Machthaber dieser Welt auf: Reißen Sie die mentale Mauer nieder! Viele Wahrheiten sind relativ, wie die Kommunikationsforschung beweist. Den freien Dialog zu Verweigern ist die schlimmste Todsünde des Kommunikationszeitalters und der Moderne! Aus der Sichtweise der Vergangenheit leben wir in vielen Bereichen heute bereits im Paradies. Wir haben Unglaubliches erreicht mit unserer Technik und unserem Wissen. Das Wichtigste, was jetzt noch fehlt, ist die Lösung unseres mentalen Problems, dass vor allem ein Informations- und Kommunikationsproblem ist. Die heutige Entfremdung und oftmalige Isolation der Stadtmenschen, wo der Nachbar oft eher ignoriert oder gehasst als geliebt wird, ist keine wirklich gute Lösung des Zusammenlebens, sondern es ist im Bezug auf das soziale Miteinander sogar ein Rückschritt im Vergleich zu manch archaischen Gesellschaften. Ich möchte hier einmal hemmungslos mit einer konkreten Utopie loslegen, die technisch machbar wäre, wenn nur eine scheinbar unlösbare Bedingung erfüllt wäre: "Wenn wir aufhören könnten, unsere Energie für den Kampf gegeneinander zu verwenden": Zukunftsstädte sollten nicht nur ohne jegliche Umweltzerstörung funktionieren, sie sollten auch von einer künstlerischen Ästhetik sein, die z. B. bei den architektonischen Werken von Hundertwasser, Gaudi, oder beim Begriff: "Soziale Skulptur" von Joseph Beuys anklingt. Eine organische und spielerische Architektur (z. B. Jeppe Hein) ist möglich. Ein Konzept, dass Wohnen, Freizeitbereiche und Kunst miteinander verwebt, durch geschickte Planung den Fahrzeugverkehr vom Lebensbereich trennt und den heutigen KFZ - Straßenraum in den Städten zu ästhetischen Parks und Plätzen umwandelt. Flüsse in Städten sollten z. B. zum Baden nutzbar sein, wie dies in Zürich beispielhaft gelöst wurde und momentan mit der Spree in Berlin geplant ist. Eine Dachfläche, die wie üblich fast nur aus Ziegeln und nicht aus Terrassen, Glasflächen, Solarzellen oder einer Begrünung besteht, passt nicht zur Zukunft.
Mauern, die Hinterhofbereiche
in kleine Parzellen zerstückeln, sind Ausdruck der heutigen oft
antisozialen Gesellschaft und gehören ins Museum. Jeder sollte
in unmittelbarer Nachbarschaft gemeinsam nutzbare Schwimmteiche oder
mit Glas überdachte Spaßbäder und Theaterbereiche
haben, in denen täglich alle Leute aktiv miteinander
spielen, tanzen, singen, in denen sich Leute täglich zu gemeinsamer
Kunst treffen und miteinander feiern. Es geht um eine Welt der Kunst
und des Spiels. Wir könnten die Zeitverschwendung des Berufs-
und Freizeitverkehrs dadurch umgehen, dass Beruf und Freizeit mehr
in die Wohnbereiche integriert werden. Notebook, Smartphone, HD Videokonferenz
und Webcam unterstreichen diese Möglichkeit zunehmend. Ein harmonisches
Freizeit-/Arbeits-Modell und ein angstloses soziales System wären
möglich.
Es geht weiterhin nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um die Einbindung moderner Möglichkeiten zu einem neuen ästhetischen Ganzen, dies auch z. B. mittels der Bionik, es gibt heute z. B. schon Fenster, Waschbecken und Oberflächen, die nicht mehr geputzt werden müssen, weil sie eine bestimmte Nano-Struktur (1) aufweisen. Es gibt heute schon „Nullenergiehäuser“ oder Plusenergiehäuser, die durch geschickte Technik mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Umweltfreundliche Technik aus vielen Bereichen wäre letztlich sogar billiger, als das Bisherige, wenn in Großserie produziert wird. Das Problem liegt oft eher darin, das jeweils nicht die besten Lösungen verbreitet und angewandt werden, sondern die, die den Leuten, die an den Hebeln der Macht sind, ihren finanziellen Status quo und ihre Macht sichern. Zum Beispiel das Venus Projekt (1) ist eine Hochtechnologie Zukunfts-Vision des Sozial-Architekten und Erfinders Jacque Fresco (1). Nicht Unterdrückung, Zwang, Konkurrenz und Mangel soll die Antriebsfeder des Menschen sein, sondern Selbstverwirklichung, Erfinderlust und die gegenseitige Freude etwas für sich und den Mitmenschen zu tun. Das Venus Projekt möchte „das globale Pferd richtig herum aufsatteln“.
Es geht um eine Gesellschaft,
deren Grundmotiv nicht Geld, hohes Ranking und Besitz ist,
(ähnlich den Ideen des Sozialphilosophen Erich Fromm:
„Haben
oder Sein“). Heute ist es technisch möglich
dafür zu sorgen, dass die gesamte globale Bevölkerung im
Überfluss leben kann, wenn man alle anfallenden Arbeiten automatisiert
und die produzierten Güter allen ohne Entgelt und Kampf zur Verfügung
stellt. (Die Menschheit produziert heute genug für die Bedürfnisse
von allen, nicht aber genug für die Gier von manchen.) Die Robotik steht kurz vor dem Durchbruch.
Es wird erwartet, dass in ein bis zwei Jahrzehnten humanoide
Roboter (die dann wie die heutigen Autos in Großserie gebaut
werden) sämtliche einfache Arbeiten des Menschen erledigen können.
Es gibt heute schon 3D Drucker, (1)
(2)
die immer größere Werkstücke wie durch Zauberei entstehen
lassen und es wird eine Zukunft sichtbar, in der nicht Bauarbeiter,
sondern Hausbauroboter oder
sogar Quadrocopter (1)
(2)
Hochhäuser errichten. Mit der Serienproduktion
von selbstfahrenden Autos (1)
wird 2020 gerechnet und z. B. Staubsaugerroboter (1)
sind heute schon Normalität.
Durch all die faszinierenden
heutigen technischen Möglichkeiten wird aber nur die materielle
Seite eines Paradieses ermöglicht. Die mindestens ebenso wichtige
mentale und soziale Seite des Paradieses fehlt aber noch. Kern und
Drehpunkt, uns eine Art reales Paradies aufzubauen, ist deshalb eine
funktionierende Art miteinander in strukturellem Frieden zu leben!
Das interdisziplinäre Projekt
RealTheater möchte diese wichtige soziale Grundlagenforschung
beginnen. Außerdem wäre es wichtig alle hier im Grundriss
vorgestellten Fragmente einer humaneren Welt der Wissenschaft, der
Kunst und des Spiels zu einem Gesamtbild und Modellprojekt zu verknüpfen.
Europa sollte eine Zukunftsstadt aufbauen! [ Paradies Idee | Friedensforschungs TV | Projekt RealTheater | Philosophie | Liebe-Forschung | Vereinte Welt / United World / Planet Love | Email | Impressum ] Text: Neo von Terra alias
Hans Mack (1)
2012
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