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Friedensforschung, Kunst und Sexualität Liebesforschung (1), Sexualforschung (1), Wunschträume, Tantra (1), Polyamory (1), struktureller Frieden (1), angst- u. gewaltfreier Sex Friedensforschung 2.0 Projekt RealTheater: Unsere Welt ist beim Thema Liebe & Sex offensichtlich
falsch herum organisiert. Meist stehen hohe Barrieren vor der
gegenseitigen Bewilligung und Ermöglichung von Sex & Liebe. Wer
Hass will, braucht nur wenige beleidigende Worte zum nächsten Unbekannten
auf der Straße zu sagen. Jeder kann funktionierenden Hass in seinem
Gegenüber erzeugen, echte Liebe zu erzeugen und zur Resonanz zu bringen
ist weit, weit schwieriger. Wir leben, trotz allem, immer noch
in einer Kultur des Liebesmangels, der gegenseitigen Liebesverknappung
(bei gleichzeitigem Lippenbekenntnis zur Liebesverehrung),
der Zärtlichkeitsverneinung, Sexualitätspeinlichkeit, Geschlechtsangst
und Orgasmustabuisierung. Wir sollten
Sex als etwas Positives sehen, (nur ein erzwungener und gewalttätiger
Umgang erzeugt das Negative am Sex). Nicht
Sex, sondern Gewalt ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft! Wir sollten
die erwachsene Sexualität vollständig von Zwang und Tabu befreien,
damit sie ihre volle Schönheit entfalten kann. Wir
sollten ganz offen und transparent über Sex sprechen und wir sollten
uns darauf einigen, uns auf die Seite der Sexualität zu stellen,
um ihr die Macht und Anerkennung in der Gesellschaft zu geben, die sie
verdient hat! Wir ekeln uns von den falschen Dingen, weil wir eine Gewaltsozialisierung haben. Der moderne Mensch sollte sich generell vor Gewalt und Kommunikationsverweigerung ekeln, aber nicht vor Sex und Zärtlichkeit! Was würden Menschen tun, wenn sie wirklich und tatsächlich frei wären? Wie stellen sie sich das Paradies (1) vor? Wenn man Leute fragt, was sie tun würden, wenn sie frei von jedem äußeren Zwang wären und jedes Geschehen selbst bestimmen könnten, wie das zum Beispiel beim Phänomen des Klartraums (1) vorkommt, dann gibt es zwei Wunschtraum-Favoriten: Die Menschen würden gerne fliegen können und sie möchten Sex (1) haben, wobei sich Sex dabei meist nicht nur auf einen Partner beschränkt. Diese Wunschträume haben Frauen und Männer gleichermaßen. (Dass Frauen angeblich weniger Lust auf Sex verspüren, liegt an der anerzogenen sozialen Rolle einer gewaltgeregelten Gesellschaft, die zwar z. B. Auto fahren und Mathematik, nicht aber Sex und Liebe lehrt und den dadurch geringen Fähigkeiten vieler Liebhaber.) Das Erregungspotenzial einer zukunftsfähigen
Gesellschaft sollte in Liebe, Sex, Kunst, Spiel und Humor und nicht in
Gewalt, Hierarchie, Rechthaberei, Krieg und Hass liegen! Liebe & Sex
sind damit als wichtige Elemente genauso wenig Privatsache, wie eine funktionierende
Demokratie oder Menschenrechte Privatsache sind. Solange Liebe & Sex
Privatsache bleibt, ist beides nicht gemeinschaftlich organisiert und
daher weitgehend machtlos und unterdrückt. Das muss sich ändern!
"Letztlich
ist Monogamie widernatürlich. Das Dogma der Monogamie ist emotionaler
Faschismus." Es gibt viele Möglichkeiten
und Experimente, die wegen des sexuellen Tabus noch nie künstlerisch
und wissenschaftlich mit einer Gruppe erforscht wurden. Deshalb können
wir gar nicht wissen, welches emotionale Lösungspotenzial für
das Gewaltproblem unserer Spezies sich in der Kombination von Sex mit
unseren Künsten, Kulturgütern und Wissen befindet. Die vielen
Möglichkeiten durch Kunst und Liebe in Bezug auf Sexualität
in der Gruppe wurden mit unseren heutigen modernen Mitteln noch nie kombiniert.
Meist findet Gruppensexualität nur in einer oft relativ lieblosen
Form z. B. in Swingerclubs statt. Viele "Bausteine" hierzu sind heute verfügbar. Eine bemerkenswerte künstlerische Arbeit kommt von der Choreografin und Regisseurin Sasha Waltz . Das Bühnenstück "S" (ihrer Trilogy: "Körper", "S", und "noBody") siehe YouTube aus der Berliner Schaubühne behandelte das Thema Eros und Sex. Auch Elemente aus Wim Wenders Film: "Pina" über die experimentelle Tänzerin und Choreografin Pina Bausch (1) könnten in eine "moderne erotische Liebes-Kultur/Liebes-Kunst" eingebunden werden. Der Künstler Felix Ruckert hat eine Art "Lexikon der Bewegungen bei Contact Improvisation und Choreografien" für Partnerarbeit und Gruppen zusammengestellt (1) . Einen Teil der "Lebensspiele und zentralen Verhaltensmuster des Menschen" hat der Psychiater Eric Berne in seinen Büchern: "Spiele der Erwachsenen" (1) und "Spielarten und Spielregeln der Liebe" (1) aufgelistet. Ein kompletter "Atlas der Lebensspiele des Homo sapiens" fehlt noch und sollte erstellt werden, damit wir unser eigenes Handeln überblicken und bewusst wählen können! Der Psychologe Paul Ekman hat z. B. einen "Atlas der Gefühle" mit 10.000 Mimiken des Menschen erarbeitet (1) . "Wir unterdrücken unsere Güte und unsere Zärtlichkeit" Keith Johnstone (1) Im
Bereich Kunst & Sex gibt es offensichtlich vieles, was durch die traditionelle
Tabuisierung noch nie in neuen Kombinationen und in der Praxis auf Terra
ausprobiert worden ist und was niemals wissenschaftlich
auf seine psychosoziale Wirkung auf den Menschen bzw. auf eine Gruppe
erforscht worden ist. Diese Tabuisierung ist argumentativ heute nicht
mehr haltbar! Rituale,
Tänze, Bräuche, Rollen und Handlungsmuster entstanden bisher
durch unsere Vorfahren meist eingeschränkt durch die Tabus und Horizonte
der jeweiligen Kultur und Zeit. Heute wären wir fähig nicht
nur weltweit diese Hinterlassenschaften der Weltkultur zu sichten und
deren Nutzen zu bewerten, sondern darüber hinaus Kombinationen und
Neuerungen zu entwerfen, die emotionale zwischenmenschliche Erlebnisse
in einer völlig neuen Qualität und Art ermöglichen!
Elemente einer experimentellen sexuellen Grundlagenforschung: Sex in Kombination
mit Liebesritualen verschiedener Kulturen, Sex und Gruppentänze,
Sex und Rituale, Versöhnungsrituale, Sex und Entspannungstechniken,
Sex und Improvisationstheater... Auch
Theaterstücke oder Spielfilme mit dem Thema Liebe blenden bisher
meist die echte Sexualität aus, obwohl diese im realen Leben oft
ein untrennbares wichtiges Schlüsselerlebnis mit dem geliebten Partner
darstellt. Das Schönste, zu dem unsere Spezies fähig ist, wird
also nur stark verwässert, verblödet,
zensiert oder zersplittert gezeigt. Gewalt dagegen wird jedoch ohne Scheu
und teils in
voller Wucht und Ganzheit gezeigt. Es gibt z. B. Filme, die den Hass anstacheln,
aber gibt es Filme, die wirklich die Liebe schüren? Es wird
höchste Zeit diese zu drehen! Nieder mit der mentalen Mauer! Liebe & Sex gehören
untrennbar zusammen und gehen fließend ineinander über, wenn
wir unsere verinnerlichte Unterdrückungsinstanz entmachten. Damit
ist der "Polizist im Kopf" (1)
gemeint. Wo
sexuelle Lust nicht versteckt werden muss und nicht unterdrückt wird,
führt sie auch nicht zu Scham, Perversion oder Aggression. Erst wenn
die Gewalt des Kampfes der Geschlechter endet, beginnt die Glückseligkeit
und die Fähigkeit zu echter Empathie und Liebe.
Wenn Sexualität unterdrückt wird, entsteht automatisch Aggression
(1)
. Bei der ausführlichen Untersuchung des Themas "struktureller Frieden" (1) wurde klar, dass eine tatsächliche Befreiung von den üblichen gewalttätigen Regeln unserer Gesellschaft automatisch das Thema Sexualität einbezieht. Ein (subtil) gewalttätiges System benötigt eine ausgegrenzte, tabuisierte oder gewalttätige Sexualität, weil eine harmonische und liebevolle Sexualität die Gewalt ausgrenzt! Dies bedeutet: Wenn wir vollständigen Frieden, das heißt, strukturellen Frieden wollen, dann müssen wir die Sexualität freigegebenen bzw. anders organisieren. Man kann nur dann unbeschwert und in voller Blüte lieben, wenn man keine Mauern gegen andere Menschen verteidigen muss und wenn man keine Angst haben muss. Wer die Liebe einsperrt, indem er Mauern um sie baut, der verrät sie! In einem funktionierenden, wirklich freien und liebevollen Beziehungsnetz zwischen Menschen, könnte Sex sogar ein "Missing Link" sein, das eine emotionale Schlüsselfunktion für unser Herz hat und das unsere Herzen tatsächlich zusammenbringt. Ich habe einige erstaunliche schauspielerische Gruppenphänomene als Schüler von Keith Johnstone (1) kennengelernt und spreche hier auch als Schauspiellehrer, der es gewohnt ist mit Gefühlen, Szenarien und Rollenverhalten umzugehen. Es geht um das Gefühl einer "Gruppenliebe". Es gibt hier eine Vision, die getestet werden sollte, in der es darum geht, eine Einheit und einen Gleichklang aus Körpern, einschließlich Sexualorganen herzustellen. Es geht um die Harmonie (1) und Empathie der Gruppe als eine Einheit, oder anders ausgedrückt um eine praktische Art Menschenliebe/Philanthropie (1) . Freier Sex ist die Lösung? Nein, freier Sex könnte EIN TEIL der Lösung sein. Ein wirklich (strukturell) friedliches System steht auf mehreren wichtigen Säulen, die zusammenpassen, miteinander harmonieren und sich gegenseitig stützen (1) (2) (3). Wer Liebe und Sex gewaltsam trennt, der erschafft eine Liebe, die keine Macht hat, weil sie nicht im Körper "tanzt". Es entsteht so eine Pseudo-Liebe, die nur als fixe Idee oder Ideologie "im Wolkenkuckucksheim des Kopfes" existiert und die dort, wo es ernst wird, (beim Sex, bei echt transparenter Kommunikation ohne Notwendigkeit zur Lüge, bei der "Geldmauer", bei Gemeinschaft ohne Herrschaft (1) etc.) kneift. Der friedlichste Affe: Bonobo - Make Love not War - Sex statt Ellenbogen Es mag manche überfordern, aber ich möchte darauf hinweisen, dass nicht der Homo sapiens das friedlichste Lebewesen mit 2 Händen auf diesem Planeten ist. Die Affenart der Bonobos ist uns im gewaltlosen Sozialverhalten überlegen und beschämt damit unsere Spezies. Die im Matriarchat lebenden Bonobos haben auf verblüffend einfache Art durch ihre freie Sex-Kultur mehr Frieden und Empathie untereinander realisiert, als der Homo sapiens mit all seinen Gesetzbüchern und tollen Worten. Bei den Bonobos gibt es fast nie Streit um Sexpartner, Kokosnuss und Banane, da wird niemand ausgegrenzt, eingesperrt oder gar ermordet, sondern alles wird geteilt. Die gewalttätigen Schimpansen und Menschen benutzen Besitzrechte an Sexpartnern und schlagen sich um das Stück vom Kuchen, die Bonobos nicht. Bonobos leben als Einzige aus der Familie der Menschenaffen eine Kultur der weitgehend freien und unkomplizierten Sexualität untereinander und offensichtlich deshalb, geht es bei ihnen viel gewaltfreier zu. Das sollte uns zu denken geben. Die kollektive Sexualität entspannt und verbindet alle Gruppenmitglieder emotional miteinander. Durch den Sex entstehen viele Konflikte erst gar nicht. Hätten die Bonobos eine Zeitung, dann gäbe es in dieser "Tageszeitung der Bonobo Welt" keine Schlagzeile über Mord, Krieg und Verteilungskampf wie bei uns. Der Homo sapiens wird heute zur
Gattung der Trockennasenprimaten
gezählt. Die friedlichsten Trockennasenaffen auf Terra sind peinlicherweise
nicht die Menschen, sondern die Bonobos,
da sie kollektive Sexualität, anstatt kollektiver Gewalt (1)
als soziales Regelsystem nutzen. Das Sozialsystem des "Sexaffe Bonobo"
ist deshalb gewaltfreier und dadurch humanistischer als das des heutigen
"Kampfaffe Mensch" im "Geldzeitalter"! ;-) Paul McCartney schrieb 1968 den Beatles Song "Why Don´t We Do It in the Road"(1), nachdem er 2 Affen beim Sex auf einer Straße in Indien beobachtet hatte. Er staunte über die Natürlichkeit und Unkompliziertheit dieser Szene und sagte: (1) "Seltsam, es ist bei Tieren so einfach und wir Menschen haben entsetzliche Probleme mit Sex und Fortpflanzung." Unsere Kultur hindert uns daran friedlich zu sein - Wir benötigen eine Kultur 2.0 Wenn Sexualität frei und ungezwungen und
in gegenseitiger Liebe stattfindet, dann führt die Intimität
und die körperliche Nähe von Zärtlichkeiten bis hin zum
Orgasmus, zu einem Gefühl der Freiheit, des Lachens, der Nähe
und Würde. Durch Liebe und einem gemeinsamen gleichzeitigen Orgasmus
in Harmonie erlösen sich Menschen gegenseitig von Fremdheit, Maskenhaftigkeit,
Berührverbot, Statusgehabe und von der oft üblichen entwertenden
Beurteilung und Verzerrung. Man zeigt sich bei "glaubhafter gegenseitiger
Liebe" unverstellt und unverkrampft als vollständiger Mensch.
Die Nähe beim Sex und Orgasmus erzeugt für einen Moment sogar
das Verschmelzen der Identitäten und die Auslöschung des Ego-Ichs
bis hin zu einem "Einheitserlebnis". Der gemeinsame Orgasmus
ist die stärkste emotionale Basis von glücklichen Liebesbeziehungen.
Entspannung ist Voraussetzung (und
Ergebnis) für romantische Liebe und
ein synchroner Orgasmus ist das Entspannendste,
das es gibt für den menschlichen Körper und Geist (es ist wie
eine Art "Reset", bei einem PC, bei dem ein Reset fehlerhafte
Programme beendet und das System danach in gereinigter Form neu startet). Sexualität 2.0 - Kollektiver Sex als Weg zu unverlogenem sozialen Frieden Es ist wohl eine der spannendsten Fragen unserer Zeit für die Friedensforschung: Geht das, die Utopie einer Gemeinschaft aufzubauen, in der jeder jeden auf romantische Art liebt, und in der es keine Berührungsverbote, keine Lügen und Zärtlichkeitstabus gibt? Kann "Gruppenverliebung", die auch die erotische Seite einschließt, ohne Eifersucht überhaupt möglich sein? Kann man einen Prozess, den wir bisher meist nur von 2 Personen kennen auf eine Gruppe übertragen? Was müsste bei einer romantischen Liebesbeziehung von mehr als 2 Leuten speziell beachtet werden damit Balance und Harmonie im Liebesnetzwerk entsteht? Eine echte "Gruppenliebe" würde dem Gruppensex den Malus des primitiven und würdelosen nehmen! Manchen Menschen mögen sich bei solchen Überlegungen die Nackenhaare aufstellen. Dies war aber schon immer so, wenn neue und unkonventionelle Lösungsideen vorgestellt wurden. Es geht um eine Sozialstruktur, die uns die Natur nicht mitgegeben hat, die wir also wissenschaftlich und künstlerisch selbst entwickeln müssen. Erst Sex, Berührungen und Zärtlichkeiten geben der Liebe emotionale Wahrheit. Je mehr die sinnliche Wahrheit des ganzen Körpers fehlt, desto mehr ist die Liebe nur eine Idee, eine Fantasie, eine Kulisse wie ein Baum ohne Wurzeln. Vielleicht wirkt der Satz: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" erst dann nicht nur als Lippenbekenntnis, wenn das sexuelle Tabu ihn nicht konterkariert, wenn er also auch körperlich und sexuell gemeint ist. Erst die romantische Liebe, die das Berührungsverbot überwindet, vermag Menschen mit der ganzen Wucht der Körperlichkeit und der Gefühle zu einer Transzendenz zu führen, in der eine edlere Form des Menschseins in aller Schönheit durchdringt. Warum sollte man das (auf jeweils 2 Leute) begrenzen? Warum sollte man den "Spirit der Liebe" zerstückeln? Eine provokative Frage: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst?" - Kann es sein, dass diese Idee erst dann funktioniert, wenn wir sie nicht nur geistig und theoretisch meinen, sondern wenn wir die Praxis der gemeinsamen Sexualität einbeziehen? Könnte eine sexuelle Liebesgemeinschaft
"Grundstein" eines Systems ohne das Dogma der Egozentrik sein?
Kollektiver Sex mit kollektiver Liebe, die bis zum Akt der gemeinsamen
körperlichen Vereinigung geht und vielleicht sogar zu einer Art von
"sozialer Fusion", Identitätsfusion (1)
oder "sozialer Kernfusion" führt, die gemeinsame Liebesenergie
freisetzt und damit unsere Egomauern sprengt.
Ein glückliches sexuelles Erlebnis bis zum gemeinsamen Höhepunkt,
bei dem romantische Liebe im Spiel ist, lässt die zwischenmenschliche
Mauer überwinden. Wer dieses Ritual der "Psychodynamik der Liebe"
gemeinsam erlebt, dürfte danach eine große Leichtigkeit im
Umgang miteinander spüren. Die mentale und sexuelle Mauer ist weg.
Wenn eine Einschränkung und Mauer fällt, dann wird stets Energie
frei. Bei solch einer Art von Polyamorie
2.0 verliert keiner etwas, wenn eine neue Person hinzukommt, sondern es
entsteht im Gegenteil eine Win-Win Situation. Die Logik einer vollständigen
Liebe erfordert ein intelligenteres System. In einer Welt, in der Menschen
sich wirklich und damit auch körperlich romantisch lieben, wäre
es nicht vorstellbar, unmöglich und unlogisch, dass diese Leute sich
untereinander töten oder foltern. Bei einem System
der Liebe wäre es sogar unlogisch zu lügen. Genauso unvorstellbar
ist es in unserer bisherigen Welt, das Fremde oder Feinde sich lieben
oder (hier setzt die Gewaltkonditionierung extrem massiv ein) dass sie
sogar miteinander ins Bett gehen. Das Wort "Fremder" sollte
seinen Sinn verlieren. Es
gibt kein richtiges Leben im falschen sagte Adorno, deshalb ist ein
fundamentaler und tief greifender Lösungsansatz so wichtig. Wir benötigen
eine soziale Ordnung, die den einzelnen harmonisch und ohne jegliche Gewalt
in die Gruppe, oder dem Schwarm einbindet. Solange dieses Organisationsmuster
nicht gefunden ist, solange gibt es keine kollektive Weisheit, kollektive
Liebe und kollektive Entspannung und es gilt die traurige Tatsache von
der Michael Schmidt-Salomon spricht: "Schwarmdummheit:
Ameisen sind im Kollektiv intelligent, Menschen nicht...". Wenn wir in einem sozialen System, das auf einem gewalttätigen Fundament aufgebaut ist, eine romantische Liebe nur aufsetzen, so kann diese entweder nur relativ kurzfristig oder nur pseudo sein, oder nur in Ecken und Nischen funktionieren. Was tiefer greift, hat den längeren Hebel und damit die Macht. Wir brauchen für eine liebevolle Welt auch ein liebevolles Fundament (auf das wir dann sogar z. B. einmal im Jahr einen "Tag des kollektiven Hasses" aufsetzen dürften, dieser Hass bliebe nur gespielt). Aus unserem aktuellen gewalttätigen Weltbild heraus ist die Welt der Liebe als Gesamtsystem unmöglich und aus einem System der Liebe heraus wäre unsere aktuelle Welt, geregelt durch Gewalt mit den dazu passenden "Tabus der Gewalt", unmöglich. Beides widerspricht sich.
Wir wissen, das unsere heutige Welt genug für die Bedürfnisse von allen produziert, aber nicht genug für die rücksichtslose egozentrische Gier von einigen. Es ist eine Farce zu behaupten, uns würde der Satz: "Liebe deinen nächsten..." leiten, wenn wir faktisch in einer Welt leben, die von sichtbarer und unsichtbarer Gewalt auf allen Regulationsebenen geregelt wird, bis hin zur mittelfristigen Zerstörung unseres "planetaren Raumschiffs" im Akt einer unfassbaren Dummheit unsers globalen Führungspersonals. Die Zeit zwingt uns heute dazu so schnell wie möglich ein modernes "Betriebssystem" für unsere Spezies zu entwickeln, eine Art Polyamorie in einer perfektionierten Form, die Liebespartner nicht wie in der Moderne meist üblich, nacheinander in Zeitfenstern (1) erlaubt, sondern miteinander, inclusive gemeinsamer tantrischer Sexkunst. Ein kollektiver Orgasmus (1) wäre denkbar, als eine Art gemeinsames und einfühlsames Kunstwerk. Ein mitreißendes emotionales Erlebnis, in ähnlich feinfühligem und aufeinander hörendem Zusammenspiel, wie eine Jazzband bei einer Jamsession, die sich zum Ende hin in Tempo und Energie zu einem ekstatischen Finale der ganzen Gruppe steigert. Kollektiver Eros führt zu Entgrenzung und macht "soziale Verschmelzung" bzw. "eine fließende Gruppe" erst möglich, da sie erfahrbar und erlebbar das Sozialgefüge und seine Sozialbindungen von Status und sozialer Maske befreit und ein Sozialgefüge herstellt, das fließend ist, ein "Sozial-Plasma", eine emotionale Einheit während des sexuellen Rituals. Gleichzeitig entsteht durch die Tiefe der dadurch möglichen Beziehungen eine hohe Energie. Ein gelungenes liebevolles kollektives Orgasmusritual wäre ein absolutes Best-Case Szenario und eine neue "Soziale Software" und möglicherweise ein künftiger emotionaler Kern einer strukturell gewaltfreien Gemeinschaft und eines gewaltfreien Systems. Es geht darum, sich aus der üblichen gewalttätigen soziokulturellen Matrix zu befreien und die Dinge völlig anders zu denken und zu tun. Die sexuelle Gruppendynamik ist die eine Seite des emotional Schönsten, was Menschen möglich ist. Die andere Seite wäre die persönliche enge Verbindung von jedem Einzelnen mit jedem Einzelnen. Eine Liebesgemeinschaft, wäre erst dann eine echte Liebesgemeinschaft, wenn nicht nur alle als Gruppe miteinander, sondern auch jeder mit jedem ein separates, persönliches und auch sexuelles Liebeserlebnis hätte. Leute, die man auch körperlich liebt, betrachtet man nicht mehr als Fremde und man ist ihnen so nahe, wie dies einem Menschen nur möglich ist! Man nimmt sie in ihrer intimen und höchstpersönlichen und seelischen Individualität wahr. Die zwischenmenschliche Mauer wäre tatsächlich weg. Die Gefahr, dass ein solches Rendezvous schlecht endet, wäre nicht gegeben wenn dies im Rahmen der RealTheater (1) Regeln geschieht. Hier ein wirksames kulturelles Muster zu entwickeln ist eine der Erwartungen an das Projekt RealTheater. Übrigens sind zum Beispiel rein anatomisch auch Zungenküsse zu dritt möglich. Wenn wir, wie bisher,
darauf warten, bis der Zufall zwei Menschen zeitgleich in die richtige
Position bringt, in der echte romantische Liebe von selbst entsteht, dann
bewegen wir uns in der Kategorie "One Moment in a Million" und
erdulden die übliche weitgehend lieblose Welt, in der beidseitige
echte Liebe die Ausnahme bleibt. In unseren Widersprüchen steckt so viel Humorpotenzial, dass diese Energie wahrscheinlich zur "Kernspaltung unserer Egos" reichen würde! Die "sexuelle Liebe einer Gemeinschaft" hätte eine völlig andere Architektur, Logik und Dynamik, als unser heute übliches System. Das menschliche Gehirn liebt die Abwechslung. Es wäre ein großes Glück, wenn man nicht nur einen hat, den man liebt und mit dem man glücklichen Sex hat, sondern viele, ohne dabei lügen zu müssen. Wenn sich 100-mal die gleiche oder eine ähnliche Situation wiederholt, dann stumpft die Erregungskurve ab und es wird mit der Zeit langweilig. In dieser schlichten Tatsache sind unzählige Paare gefangen. Langeweile und der ewig gleiche Rhythmus. Wenn wir uns aus der gegenseitigen Unterdrückung befreien und das Leben als ein gemeinsames Spiel ernst nehmen, wie das im RealTheater Experiment (1) beabsichtigt ist, dann könnte man einen Tages- und Wochenrhythmus etablieren, der jeden Tag ein paar Stunden dieses intensiven Erlebens (1) zulässt (z. B. anstatt der heute durchschnittlich 4 Stunden passiven TV Zeit). RealTheater öffnet die mentale Mauer zwischen den Menschen und stellt Menschen in der Gruppe sich gegenseitig zum freien Spiel zur Verfügung. Im Arte TV "Journal" vom 6.10.2011
sagt der Regisseur einer neuen französischen "Romeo
und Julia" Verfilmung Olivier Py: "Dieser Romeo und diese
Julia sind keine einfältigen Heranwachsenden, ...vielmehr sind sie
wie Propheten... deren körperliches Begehren etwas in ihnen weckt,
das viel größer ist als Religion, viel größer als
Philosophie..." Der Geist der romantischen Liebe, wie er im Stück "Romeo & Julia" sichtbar wird, sollte die "Verbannung auf die Bühne" bzw. die Verbannung der Liebe ins Private überwinden und als eine "Mischung von Kunst und Liebe" ins wahre Leben aller Menschen eindringen, um die Tragödie der "Liebe in der Affenmenschengesellschaft" zu einem Happy End zu führen! Nicht das Reden und Theoretisieren, sondern erst das Tun (to act) erschafft die Realität! (1) Wir benötigen heute eine Art "Romeo & Julia für alle!" Aus der "National Geographic" Dokumentation: "Im Sog der
Delfine" (Phoenix TV 2011): Aus der Dokumentation "Humanimal" (Arte TV 2007): Rituale, Rausch & Ekstase: Die Journalistin Dawn Porter besuchte in der
ZDF-Neo Reportagereihe: „Dawn Porter testet die Liebe“ das
für sein freies Lebens- und Liebesmodell bekannte ZEGG (1)
- Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung nahe Berlin.
Dort nahm sie an dem Ritual der sogenannten „Ölsitzung“
teil. Von dieser ungewöhnlichen Mischung zwischen „Kuschelabend“,
„Kontaktimprovisation“, und Gruppentrantra mit eingeölten
nackten Körpern auf einer riesigen Matratze spricht Dawn Porter im
Video (1):
„...nach 15 Minuten passiert etwas Seltsames. Während wir der
Wärme, der Musik und dem Moment erliegen, fangen alle Körper
an zu verschmelzen, und obwohl ich es kaum glauben kann, tut das ganz
langsam auch meiner...“ Lediglich Körperöffnungen
und Ejakulation sind dort Tabu. Wir brauchen eine Liebes- & Sexkultur um die Gewaltkultur zu überwinden! Leute, die Sex ablehnen, kennen offensichtlich keinen
guten, liebevollen und fantasievollen Sex. Wie üblich bei Vorurteilen
ist es eine Tragödie, dass es ein Verhaltensmuster gibt, das Leute
dazu bringt, durch ihr dogmatisches Urteil keine weitere Erfahrung mehr
machen zu können, um Sex in voller Schönheit kennenzulernen.
Sie "rasten ein" und versteinern aus Verbitterung. Viele Leute
geben auf, weil sie keinen wirklichen Liebespartner finden. Deshalb "schütten
sie das Kind mit dem Bade aus" und sind in einer sich selbst erfüllenden
negativen Prophezeiung gefangen, die zu ihrem traurigen Schicksal wird. Sex ist ein Grundbedürfnis des Menschen
wie Nahrung oder Kommunikation. Wenn man Menschen dieses Grundbedürfnis
verweigert, dann werden sie aggressiv und rastlos. Sex sollte nicht nur
dort erlaubt sein, wo die hohe Hürde einer lebenslangen Liebe als
"bürokratische" Vorbedingung erfüllt ist. Dies ist
bei der Mehrzahl der Beziehungen im "Zeitalter der Egozentrik"
sowieso nur eine Illusion und wirkt deshalb vorwiegend als eine Verhinderung
von Sex und damit eine Verhinderung von zwischenmenschlichem Lebensglück.
Sex sollte nicht verboten werden, oder nur unter strengsten Bedingungen
erlaubt sein. Sex und Liebe gehören zusammen, das eine fördert
das andere, egal in welcher Reihenfolge, zumindest solange das Element
"Gewalt & Zwang" nicht dabei ist. .................................................................................... Worte und Begriffe zum Thema: Viele sagen: Sex benötigt ein Element der Gewalt. In unserem babylonischen Sprachgewirr verwechseln wir hier aber das Wort "Gewalt" mit dem Wort "Energie"! Gewalt bedeutet Unterdrückung und Unterdrückung blockt letztlich die Energie. ................................................................................. Sonstiges &
Links zum Thema: * Dieter
Duhm
aus dem Buch: "Zukunft
ohne Krieg" über
den Zusammenhang von Sex, Lüge und Ethik: * Eugen Drewermann
(1)
aus Focus Online vom 8.2.2010: * Der neue Geschäftsführer der Piratenpartei (und Nachfolger von Marina Weisband seit April 2012) Johannes Ponader lebt in Polyamorie (1). Dies passt bestens zur Forderung der Piratenpartei, Menschen nicht mehr in zwei Geschlechter einzuteilen und eine Gesellschaft zu fördern, die den Titel „postgender“ verdient. (1) * Joseph Beuys schuf den Begriff der Sozialen Plastik/Sozialen Skulptur. Das menschliche Zusammenleben als Gesamtkunstwerk. Beuys hielt jeden Menschen potenziell für einen Künstler. Eine Verbindung dieser künstlerischen Seiten aller Menschen würde zu einem „Sozialen Organismus” führen, der Spiritualität, Offenheit, Kreativität und Fantasie freisetzt. Diese "Kräfte des Schönen" sind in jedem Menschen bereits vorhanden, sie müssten nur erkannt, ausgebildet und gefördert werden. Die Kunst sollte in unserer Gesellschaft einen zentralen Platz einnehmen, um veraltete soziale Lebensformen durch neue zu ersetzen. Beuys TV (YouTube) (1) SEX & GESUNDHEIT: * Regelmäßiger guter Sex senkt das Brust- und Prostata Krebsrisiko, schützt vor Depressionen und verlängert das Leben: (1) SEX & FILME: * Verschiedene Filme zwischen Autorenfilm, Kunstfilm und absolut freizügiger Sexdarstellung: The Rocky Horror Picture Show (1), Shortbus (1), Malen oder Lieben (1), Room in Rome (1), Du sollst nicht lieben (1), Lie with me, 9 Songs, Eyes Wide Shut, Themroc, Harold and Maude (1), ... * Der Filmemacher Moritz Boerner hat 2 Spielfilme gedreht, die man als Tantra Spielfilme bezeichnen kann. Der 1983 entstandene Film "Catch Your Dreams" (1) versammelt 10 Leute in einem Schloss, die auf sehr liebevolle und ästhetische Weise und ohne mit der Kamera abzublenden gemeinsam ihre erotischen Träume verwirklichen. Der Film "Abenteuer meiner Seele" dokumentiert Ausschnitte einer Tantra - Encountergruppe der Bhagwan-Schülerin Margo Anand (1). * Der Film: "Der Name der Leute" (1), in dem es um Sex für eine gute Sache geht, zeigt das Thema "Liebe deinen Nächsten" und "Make Love Not War" aus einer ungewöhnlichen Perspektive. *Feminismus und Pornografie, passt das zusammen? Die taz (1) schrieb über den Film "Too Much Pussy!"der Künstlerin Emilie Jouvet: "Dass die Entblößung von Haut und Scham ein Zeichen für weibliche Unterdrückung sein könnte, findet Emilie Jouvet "altfeministisch" und "körper- und lustfeindlich". Der Kultursender Arte schrieb über den Film "One Night Stand": "Emilie Jouvet hat mit diesem Film eine neue Ästehtik gefunden, Sex als Kunst darzustellen". Emilie Jouvet wurde für ihre Darstellung offen gelebter Sexualität und femininer Pornografie unter anderen mit dem "Feminist Porn Award" ausgezeichnet. * "Hotel Desire" (1) (2) (3) oder wie ein PorNEO-Film mittels „Schwarmfinanzierung“ zustande kommen soll. * Die Webseite beautifulagony.com zeigt Videos der Gesichter von Menschen, die einen Orgasmus haben, (1) gerade Frauen finden diese gefühlvolle Sexseite sehr erotisch. * Jaiya - New World Sex Education (1) - Tantra Schulung in englischer Sprache - Jaiya YouTube Videos (1) * Auf der täglich von ca. 60 Millionen (1) Leuten weltweit besuchten Webseite YouPorn (Wikipedia) kann man bei immerhin ca. 2 % der Videos human-ästhetischen Sex finden. Niemals stand der Menschheit ein größeres (demokratisches, weil YouTube ähnliches) Video Archiv von sexuellen Verhaltensweisen/Mustern/ Erfahrungen/ Schulungen/Fantasien/Ideen zur Verfügung, das heute auf eine wissenschaftliche Auswertung wartet. Wie von unserer Gewaltkultur zu erwarten ist, gibt es vermutlich vorerst niemanden, der diese sinnvolle Arbeit ausführt, da die Wissenschaft das Geld für die Erforschung von Waffen benötigt. YouPorn hält uns außerdem den Spiegel vor, zeigt den Mangel unserer Sexkultur und ist ein Beispiel dafür, wie unerfahren, mechanisch, gewalttätig oder gefühllos Sexualität in unserer Kultur oft vollzogen wird. Da es ein Problem ist, dass viele Jugendliche heute ihre eigenen sexuellen Handlungsmuster von Webseiten wie YouPorn beziehen, sollte gerade via YouPorn eine qualitativ hochwertige Initiative zur Aufklärung einsetzen. Einfache Verbote und Zensur greifen im Kommunikationszeitalter nicht mehr. Nur der bessere, emotionale, intensivere, völlig freizügige Film kann dem groben und gewalttätigen Porno das Wasser abgraben und diesen dann im Kontrast als "Doofmann-Sex" oder "Sex-Sport" dem Spott preisgeben. SEX & BÜCHER: David Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft (1), Lob der offenen Beziehung: über Liebe, Sex, Vernunft und Glück (1), Alexander Lowen: Liebe und Orgasmus. Persönlichkeitserfahrung durch sexuelle Erfüllung (1) , Wilhelm Reich: Die Funktion des Orgasmus (1) , Rettet den Sex. Ein Manifest von Frauen für einen neuen sexuellen Humanismus (1) , vom Nehmen und Genommenwerden: für eine neue Beziehungserotik (1), Radim Vlcek: Spielesammlung für Theaterarbeit, Ausdrucksfindung und Gruppendynamik mit Tantraübungen (1) , Luce Irigaray ist eine führende Denkerin in den Bereichen Gegenwartsphilosophie, Psychoanalyse und Feministische Theorie (1) (2) ,
* Wenn die kulturelle Unterdrückung von Sex zum Beispiel bei Demenz wegfällt, dann erwacht das sexuelle Verlangen sehr stark. (1) Das sollte uns zu denken geben, wie sehr die Denke unserer Kultur Sexualität im Einzelnen unterdrückt, den eigenen Körper unterdrückt, der dann mit der einzigen Sprache, die ihm (außer nächtlichen Träumen) möglich ist, mit Krankheiten reagiert. * Sibylle Berg schreibt in Spiegel Online (1) über die Trennungskultur in heutigen Liebesbeziehungen: „Warum ist es eigentlich so schwer, sein Leben mit nur einem einzigen Partner zu verbringen? ...Jeder Mensch belebt andere Teile unseres Charakters. Der eine lässt uns wild sein, intellektuell, der andere kindisch und albern. Möglich, dass so ein neuer potentieller Partner einem das Gefühl gibt, eine Seite zu aktivieren, von der wir selbst glaubten, sie sei nicht vorhanden. Das lässt einen lebendig fühlen, und das heißt, sich jung zu fühlen. ...Da wird die Idee, dass jeder austauschbar sei, zur Gewissheit ...was einen schnellen Effekt hat: eine Affäre, eine neue Liebe, das alte Leben scheinbar hinter sich lassen...“ * PorYes, der Feministische Porno-Filmpreis Europa : "...bietet Raum für einen positiven, mutigen und bewussten Zugang von Frauen zu ihrer Lust und einen wertschätzenden Umgang mit dem weiblichen Körper... Die Initiatorinnen setzen damit einen Kontrapunkt zur sexistischen Mainstream-Pornografie: Wir wollen den Erotik-Filmmarkt revolutionieren." Ein Taz Artikel über feministische Pornos, die "guten Pornos". * Eine Forendiskussion zum Thema: Es fehlt eine zivilisierte und hochstehende Sexkultur. * Liebesschule in Wien, ein Lehrplan voll Zärtlichkeitsschulungen und Sextechniken. * Bennetons "Unhate" Foto Kampagne mit einer "Liebe deine Feinde Utopie": gegnerische Regierungschefs, die sich küssen. * Julie Peters - Poetry Slam Auftritt - Thema "Tantric Philosophy" (Video englisch) * der freitag.de - Thema "Sex und Schuld" ...Polansky, Assange, Kachelmann - Liebe, Sex, Gewalt und Mittelalter - Sex ist überall, doch wir schweigen über nichts lauter, als über Sex. * Meinungsumfrage: Provokative Comedy mit ernstem Hintergrund und interressanten Reaktionen der Passanten: "Was halten Sie von Ficken für den Weltfrieden": Youtube Video * Tantra (1)
als Methode sexuelle Lust im harmonischen Einklang mit Körper und
Geist zu leben. * Manifest für den modernen Mann. Für ein anderes Rollenbild des Mannes. "Der Penis ist keine Waffe" (1) *Das "Tantraprojekt"
der Diamond Lotus Tantraschule aus Berlin (von "Andro" gegründet),
versteht sich als tantrisches Laboratorium. Das "Tantra-Projekt"
ist ein Experiment, das wissenschaftlich begleitet und dokumentiert wird. * Wikipedia - Freie Liebe * Im "Lachdach" München, das sich als Forum mit der Entwicklung von zukunftsweisenden künstlerischen Inhalten definiert, findet regelmäßig das "Liquid Lumen Ritual" statt. Tänzer, Live-Musiker & Live-Projektionen beziehen sich interaktiv aufeinander und beeinflussen sich gegenseitig: "Geistige Grundlage ist ein Netzwerkbewusstsein (Fritjof Capra), in dem systemische Prozesse in autopoetische (1) (2) Zustände (Umberto Maturana) gesteuert werden." (Siehe auch "Fraktale Selbstorganisation".) * Der Sexualwissenschaftler Kurt Starke (1) verneint die Ansicht, dass einfache Pornografie schädlich oder jugendgefährdend sei. In einer großen Anzahl von Studien zu diesem Thema kam er zu dem Schluss "dass eine schädliche Wirkung von Pornografie per se auf Jugendliche nicht belegt werden könne". Starke hält sogar das Verbot einfacher Pornografie für jugendgefährdend, da damit sexuelle Handlungen dämonisiert würden und es zu einer falschen Selbstwahrnehmung Heranwachsender kommen könne.
Liebevolle Sexualität ist ein Katalysator für zwischenmenschliche Nähe, Offenheit, Entspanntheit, Zärtlichkeit und sozialpsychologische Befriedung. Liebesforschung Teil 1: Ist wissenschaftliche Erforschung und Kultivierung der Liebe möglich? Friedensforschung 2.0 - Wir benötigen eine Mobilmachung der Friedensforschung!
Text: Neo von Terra alias Hans
Mack (1)
2012 Anmerkung zum Projekt RealTheater.de (1).: Das Thema Sexualität wird für die Spieler erst aktuell, wenn die vorherigen Schritte dies erfordern. Mitarbeit am Gesamtprojekt ist auch möglich, ohne selbst einen aktiven Schritt zur Sexualität zu wagen. Es ist selbstverständlich, dass jeder Mitspieler zu jeder Zeit aussteigen kann, die künstlerische Arbeit lehnt jeden Zwang ab. Ein umfassender Schutz ist im Falle einer tantrischen Aktivität nötig. Teilnehmer und Kandidaten für das Projekt müssen generell mindestens 18 Jahre alt sein. |
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