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Projekt RealTheater

Theater sollte nicht nur die Vergangenheit reflektieren, sondern die Zukunft gestalten!

Best Case Szenarien - Soziale Skulptur - Soziale Schönheit - Friedensforschung 2.0 - Liebesforschung

   

Was ist RealTheater?

Es ist möglich, Theater und Realität zu verschmelzen! Theater kann dadurch zum praktischen Baukasten und zur Denkfabrik einer strukturell friedlichen Kultur werden.
Da in der schauspielerischen Praxis mit dem ganzen Farbkreis der Möglichkeiten gearbeitet wird, kann Theater einen wichtigen Teil zur Entwicklung eines sozialpsychologischen Paradigmenwechsels beitragen.
Durch die künstlerisch-spielerische Gruppenarbeit können alternative Handlungsmuster und Regeln für eine zukunftsfähigere Realität gestaltet und erprobt werden.

 

 

   

Aktuelles

  • Momentan läuft die RealTheater Presse- und E-Mail-Aktion (mit einer Empfehlung von Daniele Ganser). Wir suchen Unterstützer und Mitspieler und wenden uns an Künstler, Stiftungen, Friedensforschungsinstitute, Hochschulen, Öko-/Friedensdörfer und an Leute, die sich mit Zukunftsforschung und experimentellem Theater befassen.
  • Über das Projekt RealTheater ist ein Radio-Interview entstanden, zum philosophischen Thema: „Wie real ist unsere Realität“.
 

Das Buch über Theorie u. Grundlagen zum Projekt RealTheater: "Planet der Künstler", steht zurzeit kostenlos als eBook zum Download bereit:
PDF, 168 Seiten, 3 MB

 

Das Theater ist das Versuchslabor der Wirklichkeit! Der Realität ist es egal, ob sie wie bisher, von der gewalttätigen Vergangenheit kausal erschaffen wird, oder ob sie von uns künstlerisch und kreativ von einer Zukunftsvision her gestaltet wird. Beides ist möglich! Wer, wenn nicht die Kunst, hat die gesellschaftliche Aufgabe, mit Ungewöhnlichem zu experimentieren, soziales Neuland zu beschreiten und sich an konkrete Utopien zu wagen?

Europa und die Welt benötigen gerade heute ein "Human-Peace-Project", ein "Silicon Valley des Friedens" und eine experimentelle "Friedensstadt" um der Gewalt das Wasser abzugraben. Wir brauchen Gruppenübungsplätze statt Truppenübungsplätze.

RealTheater ist eine neue Friedens-Strategie, die es ermöglicht, direkt an der "Sozialen Software" einer Gruppe zu arbeiten und diese leichtgängig zu verändern. Es geht hier um die experimentelle Erprobung einer neuen Friedenstechnologie.

In einem ersten Schritt geht es darum, ein Dorf oder eine Gemeinschaft zu entwickeln, die spielerisch und ohne strukturelle
Gewalt, ohne Angst und vor allem ohne Lüge funktioniert.

Ich bin der Autor, der eine Idee, eine Vision hat. Ich arbeite als Friedensaktivist, Schauspiellehrer und Kabarettist und suche Leute und Fachleute zur Verwirklichung.

Um auch in großen Zügen zu denken, habe ich, durchaus ernst gemeint, Anfang 2017 dem Finanzminister Wolfgang Schäuble einen Brief geschrieben mit der Forderung nach 1 Milliarde Euro für die Friedens- und Liebesforschung.
Nach vielen Diskussionen über dieses Thema (z. B. in Ökodörfern/Friedensdörfern) bin ich sicher, dass solch ein Finanzeinsatz (vergleiche Manhattan Projekt, Apollo Projekt) sehr wahrscheinlich einen sozialen Quantensprung durch die Friedensforschung nach sich zöge.

 

   
Das Video zum Thema "Friedensforschungs-TV/RealTheater":

 

 

Wir alle sind Schauspieler, oder können es werden!

Wenn Realität in einem Rahmen aus gewissen Theaterregeln inszeniert wird, dann ist soziale Realität willentlich konstruierbar und wandlungsfähig.

Jeder Mensch sollte Zugang haben zu den schönsten Gefühlen, Erlebnissen und Rollen. Einem Schauspieler ist dies willentlich möglich und deshalb ist es uns allen möglich. Mit den Mitteln des Theaters sind wir potenziell hierzu fähig, vor allem dann, wenn wir einige Theaterregeln in die Realität integrieren (oder andersherum gesehen, wenn wir einige Realitätsregeln ins Theater integrieren). Jeder Mensch kann aus der Erduldung des passiven Zuschauermodus aufwachen, zum aktiven Spieler werden und seine Träume und Wünsche leben.

Beim RealTheater Projekt geht es darum, die Kunst des Theaters aus dem Korsett des zeitlichen Rahmens und des festen Scripts, in dem Theater bisher meistens existiert, zu befreien. Und es geht darum, für eine Zeit aus seinem üblichem mentalen Selbstmodell, aus seiner (historisch gewachsenen, oft erzwungenen) Rolle auszusteigen und eine Zeit als Wunschrolle (Alter Ego, Avatar) zu leben, und zwar gemeinsam mit anderen, die dies ebenfalls tun. Wenn man (willentlich gewählte) Szenarien über einen längeren Zeitraum durchführt (Stunden/Tage/Wochen/Monate), dann können sie real werden!

 

Neue Theaterphänomene - Radikale Theaterformen - Avantgarde Theater - Eros und Kunst - Philosophie und Kunst

Das Realtheater Projekt ist ein Vorstoß der Schauspiel-Methodik in die Realität.
Ein Ende der personalen Spaltung in Spieler, Zuschauer und Autor, wie im normalen Theater üblich.
Die Frage menschlicher Identität im Kontext neuer ästhetischer Zukunftsmöglichkeiten.
Ein Real-Life Experiment, das Vergangenheitsorientierung durch Zukunftsorientierung und Wunschorientierung ersetzt.
Ein Projekt, das die übliche Art der linearen und kausalen Wirklichkeit infrage stellt.

Ist es möglich, spielerisch als Avatar oder Alter Ego (1) zu leben? Ist es möglich sich davon zu befreien immer nur dieselbe "geschichtliche" Ich-Rolle spielen zu müssen? Kann ein Ensemble, das gemeinsam kollektive Regie führt, funktionieren? Das RealTheater benötigt keinen auswendig gelernten Text und kein statisches Drehbuch.

Schauspiel ermöglicht, solange improvisierend gespielt wird, eine gemeinsame Lebenszeit in größtmöglicher Freiheit, die zum Funktionieren keine hunderte Gesetzbücher, sondern nur wenige Regeln benötigt, die intuitiv eingehalten werden können.

Im Schauspiel herrschen die Menschen über die Rollen - In der Realität herrschen die Rollen über die Menschen!

Schauspiel ist eine Blüte der menschlichen Möglichkeit und wird dort potenziell möglich, wo für die existenziellen Grundbedürfnisse gesorgt ist und Leute sich auf die Regeln dieses Spiels einigen.

Im Improvisationsteil eines üblichen Schauspielunterrichts (1), bei den sogenannten "Improvisationsübungen nach Stanislawski", gelten auf der Bühne wundervollere Regeln als im normalen Leben, die man für die Friedensforschung und Freiheitsforschung (1) nutzen könnte. Wenn die Neurowissenschaften die Realität als kollektiven "Traum" bezeichnen, dann könnte man das hier als kollektiven "Klartraum" (1) bezeichnen. Wichtig dabei ist die "Stopp - Regel", durch die wir jede Szene stoppen, oder verändern und verbessert wiederholen können und die "keinem darf körperlich etwas passieren - Regel". Auch die schlimmsten Rollen, Schatten und Emotionen sind erlaubt, aber jeder muss sich 100%ig darauf verlassen können, dass z. B. ein Faustschlag 10 cm vor dem Körper stoppt und dass ein künstlerisches Ensemble generell aufeinander aufpasst. Diese Regeln führen zu Spieloffenheit, Angstlosigkeit, Dynamik, Gefühlsehrlichkeit und der Annahme von inneren Impulsen und Ideen der Mitspieler, anstatt wie meist in der Realität sich gegenseitig im Zaum zu halten, oder dem "inneren Polizisten" zu gehorchen. Das erweckt Lust und Energie. Schauspielschüler realisieren bei diesen Improvisationsübungen ohne vorgegebenen Text (und oft in freier Selbstbestimmung eigener Wünsche) ein ca. 10 bis 60 Minuten andauerndes, lebensechtes, gemeinsames "was wäre wenn... Szenario". Die Magie des Theaters erlaubt dabei den Sprung in ein "anderes Ich" mit allen Sinnen und Gefühlen und in eine beliebige Gruppen-Situation bzw. in beliebige Umstände. Die Ergebnisse sind oft faszinierend real. Wir möchten hier, in Übereinstimmung mit der heutigen Realitätsforschung (1) das Unerhörte behaupten: Es ist real! Wir sind, was wir tun! Was würde wohl passieren, wenn diese selbst konstruierten Rollen mehr Lebenszeit bekämen, als unser "amtliches Lebenslauf-Leben“? Was würde passieren wenn wir Liebe und Erotik einbeziehen würden. Wer und wie viele würden wir sein wollen, wenn wir wirklich frei wählen könnten?

Leben als gemeinsames SchauSpiel

Ich möchte klar sagen, das Leben auf der Bühne ist abenteuerlicher, intensiver, vielfältiger, freier und schöner als das Leben außerhalb der Bühne, denn wenn das Element der freien Improvisation (1) klug eingebettet wird, dann ist die Bühne viel lebendiger als die "normale" Welt. Die einzige Grenze, die es beim Schauspiel gibt, ist die eigene Fantasie. Die Spieler können ihre Wünsche oder Schlüsselerlebnisse erleben, wenn die Gruppe mitspielt. (Realität - betrachtet als "Soziale Software" - funktioniert bei "Realtheater Live" im Sandbox-Modus (1) dieser Begriff aus der Computersprache bedeutet: Software wird vom Rest des Systems abgeschirmt, in dem diese einerseits deshalb keinen Schaden anrichten kann und andererseits die Wirkungen der Software erforscht werden kann.)

Lasst uns auf die Bühne ziehen! Lasst uns auf der Bühne leben! Lasst uns die Bühne vergrößern!  Lasst uns essentiell miteinander spielen! Lasst es uns ausprobieren!

Unsere Zeit braucht Visionen, konkrete Utopien, mögliche Lösungen wohin die Moderne könnte, wenn sie will. Leben als Kunst & Spiel! Eine dynamische, eine freiere Realität ist möglich!

...der Gesellschaft zeigen, dass reales Leben auch mit anderen Spielregeln möglich ist

 

In Umkehr zum "Stanford-Prison-Experiment" , sollte erstmals sichtbar werden, wohin es führt, anstatt einer "Worst Case Simulation" eine "Best Case Simulation" zu inszenieren. Dies wurde weltweit noch nie getan. Das Stanford-Prison-Experiment wurde nach einigen Tagen abgebrochen, weil die Simulation zur Realität wurde, da kein Sicherheits-Rahmen vorhanden war. Wir aber arbeiten mit den Regeln schauspielerischer "Avatar-Technik" und wie das in "James Cameron’s Avatar Film – Aufbruch nach Pandora" (1) so schön zu sehen war, kann ein Avatar jederzeit abgeschaltet werden. Schauspieler fallen jedoch nicht um, sondern lachen meistens, wenn sie aus der (mit heiligem Ernst gespielten) Rolle wieder "auftauchen".
Die absolute Ernstnahme (einer behaupteten Identität oder eines konstruierten Szenarios) in der Gruppe
erschafft Realität (solange die Ernstnahme anhält). Die völlige Nicht-Ernstnahme (einer behaupteten Identität oder eines Szenarios) durch das "Auslachen" in der Gruppe zerstört Realität und Identität. Dies gilt übrigens auch für die sogenannte Realität.

Der Planet ist längst entdeckt, jedoch in unserem Gehirn gibt es noch unerforschte "Kontinente". Wir leben in unsichtbaren Käfigen, die wir uns selbst schaffen und genauso wie beim Tier im zu engen Käfig, leidet dadurch unsere Freude und Lebenslust. Die "Zensur der Verneinung" sitzt bereits in unseren eigenen Köpfen. Diese Käfige können geöffnet werden und wir könnten "losfliegen"!

Das erste professionelle RealTheater Projekt ist für 2018/2019 vorraussichtlich in Berlin geplant. Ich suche Leute, Geld und Profis um das zu realisieren.

"Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Männer und Frauen bloße Spieler" William Shakespeare (1)

„Theater als Profession, die nur wenige ausüben täuscht. Theater ist eine Berufung aller Menschen, es ist die wahre Natur der Menschheit“ Augusto Boal (1)

"Ein Traum, den du alleine träumst, ist nur ein Traum. Ein Traum, den du gemeinsam träumst, ist Realität" John Lennon

"Jeder Mensch ist ein Künstler" Joseph Beuys (1)

   

Orientierung/Gliederung:

Projekt RealTheater:
1.
RealTheater - Konkrete Utopie - Experimentelle Friedensforschung
2.  Grundlagen: Philosophie - Kommunikationsforschung - Konstruktivismus
3.  Grundlagen: Künstlerischer Hintergrund - Schauspiel Know-how
4.  RealTheater & Klartraum (Regieführung in den eigenen Träumen)
5.  RealTheater & Liebesforschung: Kunst, Kultur und Wissenschaft der Liebe
6.  RealTheater & Liebeskunst: Liebe & Sex in einer Zukunftsgesellschaft
7. 
 Projekt RealTheater - Ausführliche Informationen über das Pilotprojekt

Friedensforschung 2.0
1.  Wir benötigen eine Mobilisierung der Friedensforschung
2.  Lösung für den Streit der Standpunkte: Polykontexturale Logik
3.  Das Kommunikationszeitalter benötigt eine neue Streitkultur
4 . Was ist "Struktureller Friede" und "Strukturelle Demokratie"

5.  Friedensarchitektur & Friedenstechnik - Europa braucht eine Friedensstadt!
6.  United World Project - Vom Ich zum Wir - Wir sollten vom Ziel her denken
7.
  Friedensforschungs TV - Neue Friedensideen erfordern eine Medienpräsenz

 

Kann der Planet zur Kugelbühne werden?

 

   

 

"Schluss mit einem Theater, das die Realität nur interpretiert, es ist an der Zeit, sie zu verändern."
Augusto Boal (1)

=> Weiter zu:  - Projekt RealTheater - 2. Grundlagen: Philosophischer Hintergrund - Radikaler Konstruktivismus (Realitätsforschung) =>

   
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©  Bilder und Text: Neo von Terra  alias Hans Mack  (1)   2017
Der Autor dieser Seite ist freischaffender Künstler und arbeitet als Friedensaktivist, Kabarettist und Schauspiellehrer